Was man über die MZ ETZ 250 wissen muss
- Im April 1981 begann die Serienfertigung der ETZ 250 als Nachfolgerin der TS 250/1.
- Die Abkürzung ETZ steht für Einheits-Typ Zschopau.
- Mit ihr kamen bei MZ die Scheibenbremse vorn und die 12-Volt-Anlage, beides zum ersten Mal.
- Der Zweitakter mit 243 cm³ leistet rund 19 PS; von 76.300 Maschinen aus Zschopau gingen 1985 allein 52.608 in den Export.
Im April 1981 lief im Motorradwerk Zschopau die Serienfertigung der ETZ 250 an. Die Abkürzung steht für Einheits-Typ Zschopau, und mit ihr kamen 2 Dinge, die es bei MZ zuvor nicht gab: eine Scheibenbremse am Vorderrad und eine 12-Volt-Elektrik.
Was die Maschine ist
Ein Zweitakter mit 243 cm³ und rund 19 PS, ein neuer Rahmen, einfache und robuste Technik. Die ETZ ist keine schnelle Maschine, sondern eine, die bei jedem Wetter fährt, wenig verbraucht und sich in jeder Scheune reparieren lässt.
Der Export
Ein großer Teil der Fertigung ging ins Ausland: Von 76.300 in Zschopau gebauten Motorrädern verließen 1985 allein 52.608 das Land. In die Bundesrepublik kam die ETZ 250 über den Versandhandel, was ihr dort eine eigene Käuferschaft verschaffte. Für Exportmärkte gab es erstmals eine Ausführung mit Getrenntschmierung.
Was aus der Baureihe wurde
Aus der ETZ 250 entstanden die 251 und die 301 mit größerem Hubraum, bei gleicher Grundkonstruktion. Gebaut wurde bis 1991, danach endete die Fertigung in dieser Form. Die Maschinen blieben und werden bis heute gefahren.
Daran erkennt man heute eine gute ETZ 250
Rahmen und Schwinge, die Kompression des Motors, die Elektrik und die Vollständigkeit der Anbauteile. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar. Ein Fahrzeug mit Papieren und Originalteilen ist mehr wert als eines mit frischem Lack.
Die ETZ 250 ist das Motorrad, mit dem bei MZ die Scheibenbremse Einzug hielt.

Quellen
Was Leser über die MZ ETZ 250 fragen
Was bedeutet ETZ?
Einheits-Typ Zschopau. Der Name verweist auf die Absicht, eine einheitliche Baureihe für verschiedene Hubräume zu schaffen. Aus der ETZ 250 wurden später die 251 und die 301 mit größerem Hubraum, bei gleicher Grundkonstruktion.
Was war an der ETZ 250 neu?
Die Scheibenbremse am Vorderrad und die 12-Volt-Elektrik, beides bei MZ zum ersten Mal. Dazu kam ein neuer Rahmen. Für Exportmärkte gab es außerdem erstmals eine Ausführung mit Getrenntschmierung, bei der das Öl nicht mehr in den Tank gemischt wird.
Worauf achtet man beim Kauf einer ETZ 250?
Auf Rahmen und Schwinge, die Kompression des Motors, die Elektrik und die Vollständigkeit der Anbauteile. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar, unter anderem über Anbieter, die Teile weiter fertigen. Ein Fahrzeug mit Papieren und Originalteilen ist die richtige Wahl.