Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
PX, Titelbild

PX

1977–2017 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Danzeb, skaliert

Bauzeit
1977–2017
Herkunft
Italien
Leistung
7–12 PS
Hubraum
198 cm³
Zylinder
1
Höchstgeschwindigkeit
105 km/h

Was man über die Vespa PX wissen muss

  • 1977 stellte Piaggio die PX auf der EICMA in Mailand vor, als neue Linie der Largeframe-Familie.
  • Über 3 Millionen Stück entstanden in rund 40 Jahren: die meistgebaute Vespa überhaupt.
  • Die Karosserie ist selbsttragendes Blech, ohne Rahmen darunter, wie bei jeder Vespa seit 1946.
  • Ende 2016 lief die Fertigung aus, weil die Abgasnorm Euro 4 ab dem 1. Januar 2017 galt.

1977 stellte Piaggio auf der EICMA in Mailand eine neue Linie der großen Vespa vor. Die PX blieb danach fast 40 Jahre im Programm und wurde mit über 3 Millionen Stück zur meistgebauten Vespa überhaupt.

Wie sie gebaut ist

Selbsttragendes Blech ohne Rahmen darunter, so wie jede Vespa seit 1946. Der Zweitaktmotor sitzt rechts neben dem Hinterrad, geschaltet wird mit dem linken Lenkergriff, gebremst vorn zunächst mit Trommel, später mit Scheibe. Die Bauweise schützt Beine und Kleidung und macht den Roller steif.

Warum sich so wenig änderte

Weil Käufer genau dieses Fahrzeug wollten. Über die Jahre gab es Änderungen an Elektrik, Bremsen und Getrenntschmierung, die Form blieb. Wer heute eine PX von 1980 neben eine von 2015 stellt, muss auf Details achten, um sie zu unterscheiden.

Wie es endete

Zum 1. Januar 2017 galt die Abgasnorm Euro 4 für Zweiräder. Der Zweitakter der PX konnte sie nicht erfüllen, und Piaggio ließ die Baureihe Ende 2016 auslaufen. Damit endete eine der längsten Modellgeschichten im Zweiradbau.

Daran erkennt man heute eine gute PX

Rost an Trittbrettkanten, Beinschild, Rahmennähten und unter der Sitzbank, dazu Kompression und Getriebe. Ersatzteile sind vollständig lieferbar. Ein Roller mit ehrlicher Substanz ist mehr wert als einer mit dickem Lack über gespachteltem Blech.

Die PX ist der Roller, der 40 Jahre lang keinen Grund sah, sich zu ändern.

Vespa PX: 40 Jahre dieselbe Form (1977–2016), Bild zum Zitat
In einem Satz1977 stellte Piaggio die PX auf der EICMA in Mailand vor, als neue Linie der Largeframe-Familie.

Quellen

  1. Wikipedia: Vespa PX
  2. German Scooter Forum Wiki: Vespa P und PX Modelle

Was Leser über die Vespa PX fragen

Warum wurde die PX so lange gebaut?

Weil sich an ihr wenig verbessern ließ, ohne sie zu einer anderen Vespa zu machen. Die Form, die Bedienung mit der Schaltung am Lenker und die Blechkarosserie sind über 40 Jahre fast unverändert geblieben. Käufer wollten genau das, und Piaggio lieferte es, bis die Abgasvorschriften es beendeten.

Was heißt selbsttragende Blechkarosserie beim Roller?

Es gibt keinen Rohrrahmen: Das gepresste und verschweißte Blech trägt Motor, Antrieb und Fahrer. Piaggio benutzt diese Bauweise seit 1946. Sie macht den Roller steif und schützt Beine und Kleidung, sie macht ihn aber auch anfällig für Rost an den Nähten.

Worauf achtet man beim Kauf einer PX?

Auf Rost an Trittbrettkanten, Beinschild, Rahmennähten und dem Bereich unter der Sitzbank, dazu auf Kompression und Getriebe. Ersatzteile sind vollständig lieferbar. Ein Roller mit ehrlicher Substanz ist mehr wert als einer mit dickem Lack über gespachteltem Blech.

Was ein PX kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr PX

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

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