Was man über das Goggomobil wissen muss
- 1955 bis Mitte 1969, 284.491 Goggomobile aus Dingolfing: 214.313 Limousinen, 66.511 Coupés TS, 3.667 Transporter TL.
- 247 cm³ Zweizylinder-Zweitakt im Heck mit 13,6 PS, dazu 296 cm³ mit 15 PS und 395 cm³ mit 18,5 PS.
- 80 bis 100 km/h bei 415 bis 480 Kilogramm, 4 Sitze auf 1,6 Metern Innenlänge.
- Der T250 war mit dem alten Führerschein Klasse IV fahrbar, und 1966 übernahm BMW die Firma Hans Glas.
1955 hatten die Motorradhersteller ein Problem: Ihre Kunden wollten ein Dach über dem Kopf. Hans Glas in Dingolfing baute die Antwort: ein Auto mit 247 cm³, 13,6 PS und 4 Sitzen, das mit dem Motorradführerschein Klasse IV gefahren werden durfte. 284.491 Goggomobile später war Glas ein Autohersteller und BMW sein Besitzer.
Warum das Goggomobil so klein war
Weil der Führerschein Klasse IV bis 250 cm³ galt und das Auto in diese Lücke passte. Der Zweizylinder-Zweitakt saß im Heck, das Getriebe war auf Wunsch ein elektromagnetisches Vorwählgetriebe, und 4 Erwachsene fanden auf 1,6 Metern Innenlänge Platz. Der T300 und T400 kamen mit mehr Hubraum, das Coupé TS 1957 mit der schönen Form.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| T250 | 13,6 PS | 247 cm³, 80 km/h, Klasse IV, 415 kg |
| T300 | 15 PS | 296 cm³, 85 km/h |
| T400 | 18,5 PS | 395 cm³, 95 km/h, das Coupé TS 400 mit 100 km/h |
Wie sich ein Goggomobil heute fährt
Wie ein Motorroller mit Dach: laut, leicht, mit direkter Lenkung und einem Zweitakter, der bei 80 km/h alles gibt. Es ist ein Auto für die Stadt und die Landstraße, nie für die Autobahn, und eines, das jede Fahrt zum Ereignis macht.
Das bleibt vom Goggomobil
Es war der erfolgreichste deutsche Kleinstwagen und der Grundstein von Glas, das später Isar, 1004 und den 3000 V8 baute. 1966 übernahm BMW, Mitte 1969 endete die Produktion, und Dingolfing wurde das größte BMW-Werk. Gute Goggomobile gibt es, das Coupé ist das Sammlerstück.
Was heute beim Goggomobil zählt
- Rost an Böden, Schwellern, Radläufen und Türen.
- Motor: Dichtringe, Zündung, Vergaser, Gemisch 1:25.
- Getriebe: Vorwählgetriebe und Elektrik prüfen.
- Version: T250, T300 und T400 belegen, Motoren wurden getauscht.
Das Goggomobil ist das Auto für den Motorradführerschein. In der Kartei steht es als der Kleinstwagen aus Dingolfing.

Foto: Huhu Uet · CC BY-SA 3.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Goggomobil fragen
T250, T300 oder T400?
Der T250 ist der ursprüngliche, für den Klasse-IV-Führerschein gebaut. Der T300 mit 15 PS ist der Alltag, der T400 mit 18,5 PS und 95 bis 100 km/h der schnellste. Das Coupé TS ist die schöne Form und das Sammlerstück.
Wo rostet das Goggomobil?
An den Bodenblechen, den Schwellern, den Radläufen und rund um die Türen. Die Karosserie ist klein und die Bleche dünn, aber alles ist erreichbar und nachgefertigt.
Was ist mit dem Zweitakter?
Ein einfacher Zweizylinder mit Gebläse, der Gemisch will und bei richtigem Öl ewig läuft. Kurbelwellendichtringe, Zündung und der Vergaser sind die Posten. Das elektromagnetische Vorwählgetriebe ist ein eigenes Kapitel.
Warum ist das Goggomobil ein Klassiker?
Weil es das Auto war, das Motorradfahrer unter ein Dach brachte, und weil es mit 284.491 Stück der erfolgreichste Kleinstwagen Deutschlands war. Ein Goggomobil ist heute günstig, sympathisch und auf jedem Treffen umringt.


