Was man über die Kawasaki Z 900 wissen muss
- Die 900 Super Four, intern Z1, stand 1972 auf der IFMA in Köln, nach fünfeinhalb Jahren Entwicklung.
- Der Motor hat 903 cm³, 2 obenliegende Nockenwellen, 2 Ventile je Zylinder und 4 Vergaser.
- Er leistet 82 PS bei 8.500 Touren und bringt die Maschine auf deutlich über 200 km/h.
- Auslöser war die Honda CB 750 Four von 1968, die Kawasakis eigenes Projekt überholt hatte.
Als Honda 1968 die CB 750 Four zeigte, arbeitete Kawasaki längst an einem eigenen Vierzylinder. Das Projekt musste umgeplant werden, und heraus kam 1972 etwas Größeres: 903 cm³, 2 obenliegende Nockenwellen, 82 PS. Vorgestellt wurde die 900 Super Four auf der IFMA in Köln.
Was den Motor ausmacht
Luftgekühlter Vierzylinder mit 903 cm³, 2 obenliegende Nockenwellen von einer Rollenkette angetrieben, 2 Ventile je Zylinder über Tassenstößel, 4 Vergaser. 82 PS bei 8.500 Touren, deutlich über 200 km/h Spitze. Für 1972 war das eine neue Größenordnung.
Warum sie so wichtig ist
Sie setzte den Maßstab, den die CB 750 gerade erst gesetzt hatte, gleich wieder höher. Von da an wurde in der Klasse über Hubraum, Nockenwellen und Höchstgeschwindigkeit gestritten, und der Wettlauf, der zu den heutigen Maschinen führte, hatte begonnen.
Wie die Reihe weiterging
Aus der Z1 wurde die Z 900, daraus die Z 1000 und schließlich eine ganze Familie, die Kawasaki bis in die 1980er Jahre trug. Der Buchstabe Z steht bei der Marke bis heute für die großen Vierzylinder.
Daran erkennt man heute eine gute Z 900
Steuerkette und Spanner, der Zustand der Vergaserbank, Rost an Rahmen und Schutzblechen und die Originalität der Auspuffanlage. Die Preise für frühe Z1 sind hoch, weshalb Papiere und Nummern genau zu prüfen sind.
Die Z 900 ist die Maschine, die den Wettlauf um den größten Vierzylinder eröffnet hat.

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Quellen
Was Leser über die Kawasaki Z 900 fragen
Warum hat Kawasaki 900 statt 750 cm³ gebaut?
Weil Honda 1968 mit der CB 750 Four zuvorkam. Kawasaki arbeitete bereits an einem Vierzylinder mit 750 cm³, überarbeitete das Konzept und vergrößerte den Hubraum auf 903 cm³. Damit hatte die Maschine ein Argument, das Honda nicht hatte, und setzte die nächste Marke.
Was unterscheidet die Z 900 technisch von der CB 750?
Vor allem der Ventiltrieb: Die Z 900 hat 2 obenliegende Nockenwellen, die CB 750 eine. Dazu kommt der größere Hubraum. Das Ergebnis sind 82 PS und Fahrleistungen, die 1972 kein Serienmotorrad bot.
Worauf achtet man beim Kauf einer Z 900?
Auf die Steuerkette und ihre Spanner, den Zustand der Vergaserbank, Rost an Rahmen und Schutzblechen sowie die Originalität der Auspuffanlage. Die Preise für frühe Z1 sind hoch, weshalb Papiere und Nummern genau zu prüfen sind.