Was man über den Datsun 240Z wissen muss
- Der 240Z kam im Herbst 1969 in die USA und traf dort auf einen Markt, der einen günstigen Sportwagen suchte.
- Unter der langen Haube arbeitet ein Reihensechszylinder mit 2,4 Litern und rund 150 PS, dazu ein Vierganggetriebe.
- In Japan hieß der Wagen Fairlady Z, im Export Datsun 240Z, später 260Z und 280Z.
- Über 520.000 Stück entstanden bis 1978, mehr als von jedem europäischen Sportwagen seiner Zeit.
1969 kam aus Japan ein Sportwagen, den niemand erwartet hatte: lange Haube, Fließheck, Reihensechszylinder, Einzelradaufhängung rundum und ein Preis, der unter dem der europäischen Konkurrenz lag. Der Datsun 240Z verkaufte sich in Amerika, bevor Europa ihn zur Kenntnis nahm.
Was den 240Z 1969 ausmachte
Der 2,4-Liter-Reihensechszylinder leistet rund 150 PS und hängt an 2 SU-ähnlichen Vergasern. Vorn und hinten arbeiten Einzelradaufhängungen mit Federbeinen, vorn sitzen Scheibenbremsen. Das Ganze wiegt gut 1 Tonne, was den Wagen schnell und handlich macht.
Wie aus dem 240Z der 280Z wurde
1974 wuchs der Hubraum auf 2,6 Liter, der Wagen heißt 260Z und bekam auf Wunsch 2 Notsitze auf verlängertem Radstand. 1975 folgte für Amerika der 280Z mit 2,8 Litern und Einspritzung, weil Abgasnormen die Vergaser unmöglich machten. Bis 1978 entstanden über 520.000 Wagen.
Warum er heute gesucht wird
Er ist der Anfang einer Reihe, die bis heute läuft, und er ist ein Sportwagen, den man fahren kann, ohne ihn zu fürchten. Gute Wagen sind selten, weil der Rost fast alle geholt hat, und die Preise steigen entsprechend.
Daran erkennt man heute einen guten 240Z
Bodenbleche, Radläufe hinten, Endspitzen, die Aufnahmen der Hinterachse und der Bereich unter der Batterie. Technisch sind Motor und Getriebe robust, Teile gibt es über eine große Szene. Ein Wagen mit Historie ist beim Z mehr wert als niedrige Laufleistung.
Der 240Z ist der Sportwagen, mit dem Japan bewiesen hat, dass es das auch kann.

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Quellen
Was Leser über den Datsun 240Z fragen
Warum war der 240Z in Amerika so erfolgreich?
Weil er bot, was die britischen Sportwagen versprachen, und dabei zuverlässig war. Sechszylinder, Einzelradaufhängung rundum, Scheibenbremsen vorn und ein Preis, der unter dem eines Jaguar E-Type lag. Die Werkstattbesuche fielen aus, die Verkäufe stiegen.
Was ist der Unterschied zwischen 240Z, 260Z und 280Z?
Der Hubraum und die Abgastechnik. Der 240Z hat 2,4 Liter mit Vergasern, der 260Z 2,6 Liter, der 280Z 2,8 Liter mit Einspritzung für den amerikanischen Markt. Dazu gab es ab dem 260Z eine 2+2-Ausführung mit längerem Radstand.
Wo rostet ein Datsun 240Z?
In den Bodenblechen, den hinteren Radläufen, den Endspitzen, unter der Batterie und an den Aufnahmen der Hinterachse. Wagen aus Kalifornien sind meist besser als europäische. Bleche gibt es als Nachfertigung, die Arbeit bleibt Handarbeit.
