Was man über den Austin Metro wissen muss
- Der Metro kam im Sommer 1980 und war als Nachfolger des Mini gedacht.
- Gebaut wurde bis Frühjahr 1994 bei Austin und bis Herbst 1997 bei der Rover Group, unter den Namen Austin, Rover und MG.
- Das Fahrwerk arbeitet mit Hydragas, einer Weiterentwicklung der Hydrolastic-Federung des Mini.
- Die Motoren reichen von 998 cm³ mit 33 kW über 1.275 cm³ mit 46 kW bis zu 70 kW im Metro Turbo; insgesamt entstanden 2.078.218 Fahrzeuge.
Im Sommer 1980 stellte Austin einen Kleinwagen vor, der eine schwere Aufgabe hatte: Er sollte den Mini ablösen, ein Auto, das damals bereits 21 Jahre alt und trotzdem beliebt war. Der Metro löste ihn nie ab, und am Ende lief der Mini länger als sein geplanter Nachfolger.
Was der Metro mitbringt
Quermotor, Frontantrieb, der A-Series-Motor aus dem Mini, dazu eine Hydragas-Federung: gasgefüllte Elemente statt Schraubenfedern, bei denen Vorder- und Hinterrad einer Seite über eine Leitung verbunden sind. Auf 3,4 Metern Länge entsteht ein Innenraum, der viele größere Wagen beschämt.
Die sportlichen Ausführungen
Der MG Metro und der Metro Turbo mit 70 kW machten aus dem vernünftigen Kleinwagen ein schnelles Auto. Der Turbo gilt bis heute als eines der unterschätzten Fahrzeuge dieser Klasse und ist inzwischen selten geworden.
Wie die Geschichte endete
Gebaut wurde bis Frühjahr 1994 bei Austin und bis Herbst 1997 bei der Rover Group, verkauft unter den Namen Austin, Rover und MG. Insgesamt entstanden 2.078.218 Fahrzeuge. Der Nachfolger Rover 100 war im Kern derselbe Wagen.
Daran erkennt man heute einen guten Metro
Radläufe, Schweller, Bodenblech, Federaufnahmen und der Bereich um die Heckklappe, dazu der Zustand der Hydragas-Elemente. Der Motor ist einfach und gut versorgt. Erhaltene Wagen sind selten, weil der Metro als billiger Gebrauchtwagen endete.
Der Metro ist der Nachfolger, den sein Vorgänger überlebt hat.

Quellen
Was Leser über den Austin Metro fragen
Warum hat der Metro den Mini nicht abgelöst?
Weil der Mini sich weiter verkaufte. Der Metro war als Nachfolger gedacht und wurde als eigenständiges Modell verkauft, während der Mini bis 2000 im Programm blieb. Am Ende lief der Vorgänger länger als der geplante Nachfolger.
Was ist die Hydragas-Federung?
Eine Federung mit gasgefüllten Elementen statt Schraubenfedern, bei der Vorder- und Hinterrad einer Seite über eine Leitung verbunden sind. Sie geht auf die Hydrolastic-Federung des Mini zurück. Nach vielen Jahren sacken die Elemente ab und müssen aufgefüllt oder ersetzt werden.
Worauf achtet man beim Kauf eines Metro?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech, den Federaufnahmen und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf den Zustand der Hydragas-Elemente. Der A-Series-Motor ist einfach und gut versorgt. Erhaltene Wagen sind selten, weil der Metro als billiger Gebrauchtwagen endete.

