Was man über den Mini wissen muss
- Der Mini kam im August 1959 als Austin Seven und Morris Mini-Minor: 3,05 Meter, Quermotor, Frontantrieb, Räder in den Ecken, Gummikegel-Federung, 80 Prozent des Raums für die Menschen.
- 848 ccm mit 34 PS zum Start; der Cooper von 1961 mit 55 PS, der Cooper S mit 1275 ccm und 76 PS gewann die Rallye Monte Carlo 1964, 1965 und 1967.
- Mk I bis 1967, Mk II, Mk III ab 1969 mit versteckten Türscharnieren, Clubman mit eckiger Front, bis zum letzten Mini im Oktober 2000 in Longbridge.
- 5,38 Millionen Stück; der Cooper S Mk I ist das Sammlerstück, der 1000er der Klassiker, der späte Cooper mit Einspritzung der Youngtimer.
Der Mini war das Auto, das Alec Issigonis auf eine Serviette zeichnete. Nach der Suezkrise wollte die British Motor Corporation ein sparsames Auto, und Issigonis lieferte 1959 ein Konzept, das alles änderte: Motor quer, Getriebe in der Ölwanne, Frontantrieb, 10-Zoll-Räder in den Ecken, Gummikegel statt Federn, 3,05 Meter Auto, 80 Prozent davon für die Menschen. Austin Seven und Morris Mini-Minor hießen die ersten; Mini hießen sie bald alle.
Was den Mini ausmacht: Cooper und die Mk-Generationen
Was den Cooper zum schnellen Mini machte
John Cooper, Formel-1-Konstrukteur, sah das Potenzial und baute 1961 den Mini Cooper mit 55 PS und Scheibenbremsen, 1963 den Cooper S mit 1275 ccm und 76 PS. Paddy Hopkirk gewann damit 1964 die Rallye Monte Carlo, Timo Mäkinen 1965, Rauno Aaltonen 1967, David gegen Goliath, und die Welt liebte den Mini dafür. Dann kam 1969 The Italian Job, und die Sache war entschieden.
Wie sich Mk I bis Mk VII unterscheiden
Der Mk I bis 1967 mit außenliegenden Türscharnieren und Schiebefenstern, der Mk II mit größerem Grill, der Mk III ab 1969 mit Kurbelfenstern und versteckten Scharnieren, der Clubman mit eckiger Front, der 1275 GT, und bis zum Oktober 2000 immer neue Sondermodelle und Cooper mit Einspritzung, Katalysator und Airbag. 5,38 Millionen Stück in 41 Jahren.

Das bleibt vom Mini
Der Cooper S Mk I ist das Sammlerstück, der Mini 1000 der Klassiker, der späte Cooper der Youngtimer, mit dem die jüngste Szene anfängt. Die Teile gibt es alle, die Technik ist Handarbeit, und ein Mini in der Garage ist immer eine gute Idee.
Was heute beim Mini zählt
- Rost unten: Schweller, Bodenbleche, Hilfsrahmen, A-Säulen, Radläufe, Heckschürze.
- Motor und Getriebe teilen sich das Öl; Getriebelager und Synchronringe sind die Schwächen.
- Originalität: Cooper-S-Nachbauten sind Legion; Heritage-Zertifikat und Nummern entscheiden.
Der Mini ist das Auto, das auf 3 Metern alles hatte. In der Kartei steht er mit Rallye-Ruhm und Rostgeschichte, und mit einer Szene, die jedes Baujahr kennt.

Foto: Matt Clayton · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Mini fragen
Warum ist der Mini wichtig?
Weil Alec Issigonis 1959 den Quermotor mit Frontantrieb und dem Getriebe in der Ölwanne erfand, das Konzept, nach dem seit den Siebzigern fast jeder Kleinwagen gebaut ist. Auf 3,05 Metern saßen 4 Menschen; das Auto war so klein wie möglich und innen so groß wie möglich.
Was ist der Cooper S?
Die Version, die John Cooper für die Rallyes baute: 1071, 970 und 1275 ccm mit bis zu 76 PS, Scheibenbremsen, breite Räder. Mit dem Cooper S gewann Paddy Hopkirk die Monte Carlo 1964, Timo Mäkinen 1965 und Rauno Aaltonen 1967, ein Kleinwagen gegen die Großen.
Was rostet am Mini?
Alles, was unten ist: die Schweller, die Bodenbleche, die Hilfsrahmen vorn und hinten, die A-Säulen, die Radläufe, die Kofferraumecken, die Heckschürze. Reproduktionsbleche gibt es für alles, bis zur kompletten Karosserie von British Motor Heritage.





