Was man über das Hyundai Coupé RD wissen muss
- Die Fertigung begann Ende 1996 für das Modelljahr 1997; in Korea und Nordamerika heißt der Wagen Tiburon.
- Die Form geht auf die Studie HCD-II Epoch zurück, die 1993 in Detroit stand.
- Anders als viele Wettbewerber teilt es keine Karosserieteile mit einer Limousine, es war von Anfang an als Coupé gezeichnet.
- Der 2,0-Liter leistet rund 140 PS und beschleunigt in etwa 8,3 Sekunden auf 100 km/h.
Ende 1996 begann die Fertigung eines Coupés, das in Korea und Nordamerika Tiburon heißt und im übrigen Europa schlicht Coupé. Es geht auf die Studie HCD-II Epoch zurück, die 1993 in Detroit stand, und es teilt keine Karosserieteile mit einer Limousine.
Was daran ungewöhnlich ist
Viele Coupés dieser Klasse waren Limousinen mit 2 Türen weniger. Hyundai zeichnete den Wagen von Anfang an als Coupé, mit eigener Karosserie und einer geschwungenen Linie, die an die Formensprache der 1960er und 1970er Jahre anknüpft. Für einen Hersteller dieser Größe war das eine Ansage.
Die Technik
Frontantrieb, quer eingebauter Motor, der 2,0-Liter mit rund 140 PS als Spitze, daneben ein 1,6-Liter. Der Wagen beschleunigt in etwa 8,3 Sekunden auf 100 km/h. Das Fahrwerk ist auf Komfort abgestimmt, was den Charakter des Wagens prägt: ein Reisecoupé statt eines Sportwagens.
Warum er unterschätzt wird
Weil die Marke damals noch nicht ernst genommen wurde. Wer heute ein günstiges Coupé aus den 1990er Jahren sucht, findet hier ein eigenständig gezeichnetes Auto zu einem Preis, für den anderswo nichts Vergleichbares zu bekommen ist.
Daran erkennt man heute ein gutes Coupé RD
Radläufe, Schweller, Türunterkanten und der Bereich um die Heckklappe, dazu Zahnriemen, Kupplung und Elektrik. Erhaltene Wagen sind selten, weil die meisten als junge Gebrauchtwagen hart gefahren wurden.
Das Coupé RD ist das Auto, mit dem Hyundai zeigte, dass es auch Form kann.

Quellen
Was Leser über das Hyundai Coupé RD fragen
Warum ist die eigene Karosserie beim Coupé RD bemerkenswert?
Weil viele Coupés dieser Klasse Bleche mit Limousinen teilten, um Kosten zu sparen. Hyundai zeichnete den Wagen von Anfang an als Coupé, mit eigener Karosserie und der geschwungenen Linie der 1960er und 1970er Jahre. Für einen Hersteller, der 20 Jahre zuvor sein erstes eigenes Auto gebaut hatte, war das ein Anspruch.
Was ist die HCD-II Epoch?
Eine Studie, die 1993 auf der Detroit Auto Show stand und aus dem kalifornischen Gestaltungszentrum von Hyundai stammt. Ihre Formensprache floss in das Serienmodell ein. HCD steht für Hyundai California Design.
Worauf achtet man beim Kauf eines Coupé RD?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf Zahnriemen, Kupplung und die Elektrik. Erhaltene Wagen sind günstig, aber selten, weil sie meist als junge Gebrauchtwagen hart gefahren wurden.

