Was man über den Škoda Octavia der ersten Reihe wissen muss
- Der Octavia kam 1996 und war der erste Wagen, den Škoda nach der Übernahme durch Volkswagen gemeinsam entwickelte.
- Er steht auf der Plattform PQ34 und war damit das erste Serienmodell des Konzerns auf dieser Grundlage, noch vor dem Golf IV.
- Die Karosserie ist deutlich größer und geräumiger als die des Golf, der Preis lag darunter.
- 971.490 Limousinen und 470.636 Kombis entstanden; die erste Reihe lief bis 2010, teils neben ihrem Nachfolger.
1996 stellte Škoda den ersten Wagen vor, den die Marke nach der Übernahme durch Volkswagen gemeinsam mit dem Konzern entwickelt hatte. Bemerkenswert daran: Der Octavia stand auf der neuen Plattform PQ34, und zwar bevor der Golf IV sie bekam.
Die Rechnung dahinter
Technik aus dem Konzern, Karosserie eigenständig: Der Octavia ist länger als der Golf, bietet mehr Platz im Fond und einen deutlich größeren Kofferraum, kostet aber weniger. Diese Rechnung hat Škoda in Deutschland aus der Ecke des billigen Osteuropäers geholt.
Was er technisch mitbringt
Motoren aus dem Konzernregal, vom sparsamen Diesel bis zum Zweiliter-Benziner, dazu Allradantrieb auf Wunsch und mit dem RS ab 2001 eine sportliche Ausführung mit 180 PS. Der Kombi Combi wurde schnell zum meistverkauften Modell der Baureihe.
Wie lange er lief
971.490 Limousinen und 470.636 Kombis entstanden. Die erste Reihe blieb bis 2010 im Programm, zeitweise neben ihrem Nachfolger, weil sie als günstige Alternative weiter gefragt war. Für Škoda wurde der Octavia zur tragenden Säule des Programms.
Daran erkennt man heute einen guten Octavia I
Radläufe, Schweller, Türunterkanten und die Heckklappe, dazu Zahnriemen, Zündspulen und bei den Pumpe-Düse-Dieseln die Einspritztechnik. Teile sind über den Konzern gut versorgt und billig.
Der Octavia ist der Golf mit mehr Platz und kleinerem Preisschild.

Quellen
Was Leser über den Škoda Octavia der ersten Reihe fragen
Warum war der Octavia vor dem Golf IV auf dem Markt?
Weil Volkswagen die neue Plattform PQ34 zuerst bei Škoda einsetzte. Der Octavia kam 1996, der Golf IV erst 1997. Für Škoda bedeutete das den Sprung auf den technischen Stand des Konzerns, für Volkswagen einen Test der neuen Grundlage unter echten Bedingungen.
Was unterscheidet den Octavia vom Golf?
Die Karosserie: Der Octavia ist länger, hat mehr Platz im Fond und einen deutlich größeren Kofferraum. Motoren und Technik stammen aus demselben Regal. Der Preis lag unter dem des Golf, und genau diese Rechnung hat die Marke in Deutschland etabliert.
Worauf achtet man beim Kauf eines Octavia I?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten und der Heckklappe, dazu auf Zahnriemen, Zündspulen und bei den Pumpe-Düse-Dieseln auf die Einspritztechnik. Die Technik ist über den Konzern gut versorgt und billig.

