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Ro 80, Titelbild

Ro 80

1967–1977 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Riley from Christchurch, New Zealand, skaliert

Bauzeit
1967–1977
Herkunft
Deutschland
Leistung
115 PS
Hubraum
995 cm³
Zylinder
2
0–100 km/h
14,0 s
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h
Gebaut
37.406

Was man über den NSU Ro 80 wissen muss

  • Der Ro 80 kam im September 1967 auf der IAA: Zweischeiben-Wankelmotor mit 115 PS, Halbautomatik mit Dreigang, Frontantrieb, Scheibenbremsen rundum und eine Form von Claus Luthe, die 20 Jahre voraus war.
  • Auto des Jahres 1968, die erste deutsche Limousine mit dem Titel; die Form mit Cw 0,355 wurde zur Vorlage für den Audi 100 C3.
  • Die Dichtleisten der frühen Motoren hielten oft keine 50.000 Kilometer; NSU tauschte Motoren auf Garantie, bis das Werk 1969 in Audi aufging.
  • 37.398 Stück bis 1977; heute ist der Ro 80 mit spätem Motor ein zuverlässiger Klassiker, und einer der schönsten Wagen seiner Zeit.

Der Ro 80 war das Auto, das die Zukunft zeigte und daran zerbrach. NSU stellte ihn im September 1967 vor: ein Zweischeiben-Wankelmotor mit 115 PS, leise wie eine Turbine, eine Halbautomatik mit Kupplung im Schaltknauf, Frontantrieb, Scheibenbremsen rundum, und eine Karosserie von Claus Luthe, die mit ihrer keilförmigen Linie und einem Cw-Wert von 0,355 20 Jahre voraus war. Auto des Jahres 1968.

Was den Ro 80 ausmachte: Wankel und Form

Warum der Wankelmotor den Ro 80 groß und klein machte

Felix Wankels Motor hatte keine Kolben: dreieckige Läufer in ovalen Kammern, Verbrennung ohne Auf und Ab, ein Klang wie ein Elektromotor. Der Ro 80 fuhr damit 180 km/h und lief seidig, bis die Dichtleisten an den Läuferecken verschlissen, oft unter 50.000 Kilometern. NSU tauschte Motoren auf Garantie, die Kunden grüßten sich mit erhobenen Fingern für die Zahl ihrer Motoren, und 1969 ging NSU in Audi auf. Ab 1970 hielten die Motoren.

Was die Form vom NSU Ro 80 besonders macht

Luthes Karosserie war das andere Vermächtnis: die tiefe Front, das hohe Heck, die große Glasfläche, eine Form, die im Audi 100 C3 von 1982 wiederkehrte und in jedem Auto der Achtziger. Der Ro 80 sah 1967 aus wie ein Auto von 1985.

Ein NSU Ro 80
Der Ro 80: Claus Luthes Keil, der Wankelmotor darunter, 20 Jahre voraus.

Das bleibt vom NSU Ro 80

37.398 Stück entstanden bis 1977. Der Ro 80 ist heute ein Klassiker mit Ruf: Mit spätem Motor oder überholten Dichtleisten zuverlässig, mit einer Szene, die den Wankel versteht, und mit einer Form, die jedes Treffen bemerkt.

Was heute beim NSU Ro 80 zählt

  • Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Federbeindomen, Scheibenrahmen und Kofferraum.
  • Wankel: Dichtleisten, Kompression je Kammer, warmfahren, ein belegter Motor ist der Wert.
  • Halbautomatik und Elektrik der Sechziger brauchen Kenner.

Der Ro 80 ist das Auto, mit dem NSU alles richtig und alles falsch machte. In der Kartei steht er als Klassiker mit Läufern statt Kolben, und mit einer Form, die die Achtziger erfand.

NSU Ro 80: Die Limousine mit dem Wankelmotor (1967–1977), Bild zum Zitat
In einem SatzDer Ro 80 kam im September 1967 auf der IAA: Zweischeiben-Wankelmotor mit 115 PS, Halbautomatik mit Dreigang, Frontantrieb, Scheibenbremsen rundum und eine Form von Claus Luthe, die 20 Jahre voraus war.

Foto: Riley from Christchurch, New Zealand · CC BY 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: NSU Ro 80

Was Leser über den NSU Ro 80 fragen

Was ist der Wankelmotor?

Ein Motor ohne Kolben: Dreieckige Läufer drehen sich in ovalen Kammern und erzeugen Verbrennungen ohne Auf und Ab, leise, vibrationsarm, klein. Felix Wankel erfand ihn, NSU baute ihn im Spider und im Ro 80, Mazda perfektionierte ihn im RX-7.

Warum hatte der Ro 80 Probleme?

Die Dichtleisten an den Ecken der Läufer verschlissen bei den frühen Motoren schnell, oft unter 50.000 Kilometern; dazu kam falsches Fahren mit kaltem Motor. NSU tauschte auf Garantie, der Ruf war dahin, das Werk ging in Audi auf. Ab 1970 hielten die Motoren mit neuen Dichtleisten.

Was rostet am Ro 80?

Die Schweller, die Bodenbleche, die Radläufe, die Federbeindome, die Frontscheibenrahmen und die Kofferraumecken, der Ro 80 rostet wie ein Auto der späten Sechziger. Der Motor ist heute mit Fachwissen das kleinere Thema.

Aus dem Magazin

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Was ein Ro 80 kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Ro 80

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Ro 80

Ro 80 und Prinz in den Zahlen des Katalogs
MerkmalRo 80Prinz
Bauzeit1967–19771957–1973
Leistung115 PS20 bis 30 PS
Hubraum995 cm³598 cm³
Zylinder22
0–100 km/h14,0 s33,0 s
Leergewicht1.280 kg510 kg
Höchstgeschwindigkeit180 km/h118 km/h
Stückzahl37.406steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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