Was man über den Lada Samara wissen muss
- Die Entwicklung begann 1978, ab 1984 lief der Wagen in Togliatti vom Band.
- Er ist der erste in der Sowjetunion gebaute Serienwagen mit Frontantrieb, dazu mit Fließheck und Fünfganggetriebe.
- Von 1980 bis 1984 arbeitete Porsche an Quermotor, Fahrwerk und Fertigungsfragen mit; das Auftragsvolumen soll über 50 Millionen D-Mark betragen haben.
- Die Aggregate sind einfach aufgebaut und arbeiten mit Vergaser, der Zylinderkopf entstand unter Mitwirkung von Porsche.
1978 begann in Togliatti die Arbeit an einem Wagen, der mit allem brechen sollte, was Lada bis dahin baute. Der Samara hat Frontantrieb, einen quer eingebauten Motor, ein Fließheck und 5 Gänge. 1984 lief er an, und er war der erste in der Sowjetunion gebaute Serienwagen dieser Bauart.
Die Hilfe aus Zuffenhausen
Von 1980 bis 1984 arbeitete Porsche an der Auslegung des Motors, am Fahrwerk und an Fertigungsfragen mit. Das Auftragsvolumen soll über 50 Millionen D-Mark betragen haben. Der Zylinderkopf ist das sichtbarste Ergebnis: Er macht aus einem einfachen Vergasermotor eine brauchbare Konstruktion.
Was der Wagen leistet
Er ist einfach gebaut, leicht zu reparieren und für schlechte Straßen ausgelegt. Verglichen mit den älteren Modellen der Marke fährt er sich deutlich moderner. In Deutschland wurde er als billiges Auto verkauft und entsprechend gefahren.
Wie lange er lief
Bis 2013 blieb die Baureihe in verschiedenen Ausführungen im Programm, als Dreitürer, Fünftürer und Stufenhecklimousine. Damit gehört sie zu den am längsten gebauten europäischen Modellen überhaupt.
Daran erkennt man heute einen guten Samara
Radläufe, Schweller, Bodenblech, Federbeindome und die hinteren Achsaufnahmen, dazu die Elektrik. Teile sind über osteuropäische Anbieter gut zu bekommen. Späte Baujahre sind besser verarbeitet als frühe.
Der Samara ist der Lada, bei dem Porsche am Zylinderkopf mitgezeichnet hat.

Quellen
Was Leser über den Lada Samara fragen
Was hat Porsche am Lada Samara gemacht?
Von 1980 bis 1984 arbeitete Porsche an der Auslegung des quer eingebauten Motors, am Fahrwerk und an Fertigungsfragen mit. Das Auftragsvolumen soll über 50 Millionen D-Mark betragen haben. Der Zylinderkopf ist das sichtbarste Ergebnis dieser Zusammenarbeit.
Warum war der Samara für Lada so wichtig?
Weil er den Anschluss an den internationalen Stand der Technik brachte. Bis dahin baute Lada Wagen auf der Grundlage des Fiat 124 von 1966, mit Heckantrieb und Längsmotor. Der Samara hat Frontantrieb, Quermotor, Fließheck und 5 Gänge, also alles, was in Westeuropa Standard war.
Worauf achtet man beim Kauf eines Samara?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech, Federbeindomen und den hinteren Achsaufnahmen, dazu auf die Elektrik. Die Technik ist einfach und über osteuropäische Anbieter gut versorgt. Wagen aus späteren Baujahren sind besser verarbeitet als frühe.



