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Oldtimer beim TÜV: Was die Hauptuntersuchung prüft, und woran Klassiker scheitern

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Bremsen, Licht, Rost an tragenden Teilen, Lenkung, Reifen, Abgas: die HU beim Oldtimer, die häufigsten Mängel und wie man sie vorher findet

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man über die HU wissen muss

Die Hauptuntersuchung ist der Termin, an dem der Klassiker beweisen muss, dass er ein Auto ist. Der Prüfer sieht dasselbe wie beim Neuwagen, nach den Vorschriften, die zum Baujahr galten. Wer weiß, was er sieht, prüft es eine Woche vorher selbst.

Was der Prüfer sieht

Was Baujahr und H-Kennzeichen an der HU ändern

Warum die HU nach Baujahr prüft

Ein Wagen von 1965 braucht, was 1965 galt: keine Gurte hinten, keine Nebelschlussleuchte, keine AU vor Juli 1969. Der Prüfer weiß das, und bemängelt, was fehlt, was damals da war.

Ein Klassiker in der Halle
Die HU: Bremsen, Lenkung, Rost, Licht, und eine Woche Vorbereitung.

Das bedeutet die HU für das H-Kennzeichen

Mit H-Kennzeichen gilt die HU alle 2 Jahre. Das H-Gutachten wird nicht neu erstellt, aber der Prüfer beurteilt, ob der Zustand noch dem entspricht: Ein verfallener Wagen, ein nicht zeitgenössischer Umbau oder erhebliche Mängel können das H kosten.

Was man eine Woche vorher selbst prüft

Licht rundum mit Helfer, Bremsen auf leerer Straße (zieht er?), Lenkspiel, Reifenalter (DOT-Nummer), Rost mit Lampe von unten, Auspuff auf Dichtheit, Öl unter dem Wagen. Was auffällt, richten, und was der Prüfer findet, ins Fahrzeugbuch mit dem Bericht.

Die HU ist ein Termin, kein Urteil. Wer eine Woche vorher selbst prüft und den Bericht ins Fahrzeugbuch heftet, besteht sie, und hat die Historie, die den Wagen trägt.

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In einem SatzDie HU beim Oldtimer prüft dasselbe wie beim Neuwagen, nach dem Stand der Technik zum Baujahr: Bremsen, Lenkung, Licht, Rost an tragenden Teilen, Reifen, Abgas.

Quellen

  1. Wikipedia: Hauptuntersuchung

Was Leser über die HU fragen

Prüft der TÜV einen Oldtimer strenger?

Nein, nach den Vorschriften, die für sein Baujahr gelten: Ein Käfer von 1965 braucht keinen Sicherheitsgurt hinten, keine Nebelschlussleuchte und keine AU. Aber Bremsen, Lenkung und Rost werden wie bei jedem Auto geprüft, und Rost an tragenden Teilen ist ein erheblicher Mangel.

Was sind die häufigsten Mängel bei Klassikern?

Durchrostung an Schwellern, Längsträgern, Federbeindomen und Wagenheberaufnahmen; Spiel in Lenkung und Radlagern; ungleiche Bremswirkung; verstellte oder trübe Scheinwerfer; Reifen über 10 Jahre; undichte Auspuffe; Ölverlust, der tropft.

Kann ich das H-Kennzeichen verlieren?

Ja: Das H-Gutachten wird bei jeder HU nicht neu erstellt, aber der Prüfer beurteilt, ob der Zustand dem Gutachten noch entspricht. Ein verfallener Wagen, ein nicht zeitgenössischer Umbau oder erhebliche Mängel können das H kosten.

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