Seit 2003 öffnet Bremen die Oldtimersaison, ein halbes Jahr Vorlauf hatte die erste Ausgabe. Heute sind es 8 Hallen, über 46.000 Besucher und mehr als 100 Clubs, und 2027 steht die 25. Auflage an
Patinamore-Redaktion · 22.09.2026 · aktualisiert 22.09.2026
Die Messe in 4 Sätzen
- Die erste Ausgabe lief Anfang 2003, vorbereitet in einem halben Jahr von Projektleiter Frank Ruge, die Idee kam von Messechef Hans Peter Schneider.
- Sie ist der Saisonauftakt: als erste große Klassikermesse des Jahres im deutschsprachigen Raum eröffnet sie Ende Januar oder Anfang Februar die Oldtimersaison.
- 8 Hallen, über 52.000 Quadratmeter, dazu das Parkhaus als Fahrzeugmarkt. 2026 kamen 46.277 Besucher, 2025 waren es mit 46.713 so viele wie nie.
- 2027 steht die 25. Auflage an, vom 5. bis 7. Februar.
Ende Januar ist in der Klassikerszene nichts los. Die Autos stehen auf Böcken, die Batterien am Ladegerät, die Ausfahrten sind Monate weg. Genau in diese Lücke hat Bremen 2003 eine Messe gestellt, und seitdem beginnt das Oldtimerjahr dort.
Wie die Messe entstand
Ein halbes Jahr Vorlauf hatte Projektleiter Frank Ruge, um Anfang 2003 die erste Bremen Classic Motorshow auf die Beine zu stellen. Die Idee kam von Messechef Hans Peter Schneider. Was daraus wurde, lässt sich an einer Zahl ablesen: aus einer Messe, die sich erst beweisen musste, ist der feste Jahresauftakt der Szene geworden.
Veranstaltet wird sie von der M3B GmbH und durchgeführt vom Geschäftsbereich MESSE BREMEN. Der Ort ist seit der ersten Ausgabe derselbe: das Messegelände an der Bürgerweide, mitten in Bremen.
Was die Zahlen sagen
- 20242. bis 4. Februar, , Sonderschauen Lancia und 50-Kubik-Motorräder
- 202531. Januar bis 2. Februar, 46.713, Besucherrekord
- 202630. Januar bis 1. Februar, 46.277, über 730 Aussteller aus 10 Nationen
- 20275. bis 7. Februar, , 25. Auflage
Über 52.000 Quadratmeter in 8 Hallen, dazu das Parkhaus, in dem der Fahrzeugmarkt steht. Mehr als 100 Automobil- und Motorradclubs stellen aus, und die Aussteller kommen aus rund 10 Ländern.
Warum Bremen der Saisonstart ist
Die Messe liegt vor allen anderen. Essen kommt im Frühjahr, Stuttgart und Friedrichshafen später im Jahr; Bremen macht den Anfang, wenn die Saison noch bevorsteht. Das verändert, wozu die Leute kommen: Es wird geplant statt vorgeführt. Wer im Sommer fahren will, kauft hier die Teile, findet hier die Werkstatt und sieht hier den Wagen, den er ab April bewegen möchte.
Dazu kommt die Lage. Das Messegelände liegt wenige Minuten vom Hauptbahnhof, was für eine Automesse ungewöhnlich ist und dafür sorgt, dass viele mit dem Zug anreisen und abends in die Stadt gehen.
Die Sonderschauen als roter Faden
Jedes Jahr kuratieren Fachleute 2 Themen, und die Auswahl ist eigenwillig genug, um ein Publikum zu binden.
- 2024: Lancia als Marke, dazu Motorräder mit 50 Kubik, also die Mofas und Mokicks, mit denen eine ganze Generation angefangen hat.
- 2025: japanische Klassiker der 1970er bis 1990er, daneben Motorräder der 1980er unter dem Titel Technik trifft Design. Dazu kam erstmals eine Petromobilia-Auktion mit Emailleschildern und Tankstellenstücken.
- 2026: Allradfahrzeuge, von den Pionieren bis zu den Performance-Wagen, und italienische Motorräder aus kleinen Hubraumklassen.
Diese Themen sind der Grund, warum die Messe kein Wiederholungsprogramm ist. Wer zum vierten Mal kommt, sieht etwas, das er noch nicht gesehen hat.
Was diese Reihe noch behandelt
Diese Reihe hat 3 Teile. Dieser erste ordnet die Messe ein. Der zweite führt durch die Hallen und sagt, wo was steht und wie sich 3 Tage sinnvoll aufteilen lassen: Der Rundgang durch 8 Hallen. Der dritte ist die Vorbereitung mit Termin, Tickets, Anreise und dem, was in die Tasche gehört: Hinkommen, reinkommen, mitnehmen.
Wer vorher wissen will, welche Werkstätten in Bremen und drumherum arbeiten, findet sie im Werkstattverzeichnis.

Quellen
- Wikipedia: Bremen Classic Motorshow, Gründung, Veranstalter, Fläche und die Sonderschauen der vergangenen Jahre.
- MESSE BREMEN: Pressemitteilungen zur Bremen Classic Motorshow, Besucherzahlen und Termine der Jahrgänge 2025 bis 2027.
- MESSE BREMEN: Veranstaltungsseite Bremen Classic Motorshow
- Bremen Classic Motorshow, offizielle Seite
Was Besucher vorab fragen
Seit wann gibt es die Bremen Classic Motorshow?
Seit 2003. Die erste Ausgabe entstand in einem halben Jahr Vorlauf; Projektleiter war Frank Ruge, die Idee stammte von Messechef Hans Peter Schneider. Veranstalter ist die M3B GmbH, durchgeführt vom Geschäftsbereich MESSE BREMEN. 2027 findet die 25. Auflage statt.
Warum heißt Bremen der Saisonstart?
Weil die Messe am Anfang des Jahres liegt, bevor irgendwo in Deutschland eine Ausfahrt stattfindet. Ende Januar oder Anfang Februar steht die Szene noch in der Winterpause; wer Teile braucht, einen Wagen sucht oder seinen Club trifft, tut das hier zuerst. Die großen Messen in Essen, Stuttgart und Friedrichshafen folgen später im Jahr.
Wie viele Aussteller und Clubs sind dabei?
2026 waren es über 730 Aussteller aus 10 Nationen und mehr als 100 Marken-Clubs. Die Aussteller reichen vom Händler über den Teilespezialisten bis zum privaten Verkäufer; die Clubs bauen eigene Stände mit Fahrzeugen, Werkstattecken und Vereinsleben.
Was waren die Sonderschauen der letzten Jahre?
2024 Lancia und Motorräder mit 50 Kubik, 2025 japanische Sportwagen der 1970er bis 1990er und Motorräder der 1980er, 2026 Allradfahrzeuge und italienische Motorräder. Die Sonderschauen wechseln jedes Jahr und werden von Fachleuten kuratiert; sie sind der Grund, warum sich auch ein zweiter und dritter Besuch lohnt.
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