Was man über den Mitsubishi 3000GT wissen muss
- Der 3000GT lief ab Sommer 1990 in Nagoya und blieb bis Mitte 2000 im Programm; in Japan heißt er GTO.
- Der 3-Liter-V6 mit 2 Ladern leistet 286 PS, die über einen Allradantrieb auf die Straße kommen.
- Die Spitzenausführung VR-4 hat Allradlenkung, geregelte Dämpfer sowie einen Frontspoiler und Heckflügel, die sich mit dem Tempo verstellen.
- In den USA verkaufte Dodge denselben Wagen als Stealth, von 1991 bis 1996.
1990 stellte Mitsubishi ein Coupé vor, das alles einbaute, was technisch möglich war: Allradantrieb, Allradlenkung, geregelte Dämpfer, ein Spoiler, der sich mit dem Tempo verstellt, und ein V6 mit 2 Ladern. Der 3000GT war die japanische Antwort auf die Frage, was ein Sportwagen 1990 können muss.
Was im VR-4 alles steckt
Der 3-Liter-V6 stammt aus der Limousine Sigma und leistet mit 2 Ladern 286 PS. Dazu kommen permanenter Allradantrieb, eine Lenkung, die auch die Hinterräder bewegt, elektronisch geregelte Dämpfer und ein aktiver Frontspoiler samt Heckflügel. 1990 war das in dieser Kombination einmalig.
Wie er in Amerika hieß
Von 1991 bis 1996 verkaufte Dodge denselben Wagen als Stealth, mit eigener Front und eigenem Heck. In Japan lief er unter dem Namen GTO. Dieselbe Grundlage, 3 Namen, je nach Markt unterschiedlich beworben.
Warum er lange übersehen wurde
Er war schwer, er war teuer, und in Europa stand er im Schatten von Porsche und Nissan. Genau das macht ihn heute interessant: Ein VR-4 kostet einen Bruchteil dessen, was ein 911 derselben Jahre verlangt, und bietet mehr Technik, als man ihm ansieht.
Daran erkennt man heute einen guten 3000GT
Wichtiger als das Blech ist die Technik: Lader, Zahnriemen, Dämpfer, Allradlenkung und die Elektrik der aktiven Systeme. Teile dafür sind selten und teuer. Ein Wagen mit Belegen über die letzten Jahre ist jeden Aufpreis wert, ein umgebauter ist Arbeit.
Der 3000GT VR-4 ist der Sportwagen, in dem 1990 alles verbaut war, was ging.

Quellen
Was Leser über den Mitsubishi 3000GT fragen
Was kann der Mitsubishi 3000GT VR-4?
Er vereint Allradantrieb, Allradlenkung, elektronisch geregelte Dämpfer und aktive Aerodynamik in einem Serienauto von 1990. Frontspoiler und Heckflügel stellen sich mit dem Tempo, die Hinterräder lenken bis zu 1,5 Grad mit. Damit war er technisch aufwendiger als jeder europäische Sportwagen seiner Preisklasse.
Was ist der Unterschied zu Dodge Stealth und Mitsubishi GTO?
GTO ist der japanische Name desselben Wagens, der Stealth die amerikanische Ausführung mit eigener Front und eigenem Heck. Technisch sind alle 3 weitgehend gleich und stammen aus derselben Fertigung. Der Stealth lief von 1991 bis 1996.
Worauf achtet man beim Kauf eines 3000GT?
Auf die Technik, nicht auf die Optik: Lader, Zahnriemen, die geregelten Dämpfer und die Elektrik der aktiven Systeme. Ersatzteile für Allradlenkung und Aerodynamik sind teuer und selten. Ein Sauger mit Frontantrieb ist der günstige Einstieg, der VR-4 der Wagen, den man meint.