Was man über den Mitsubishi Pajero der ersten Reihe wissen muss
- Die Serienversion stand 1981 in Tokio, der Verkauf begann 1982; die Händler führten ihn als L040.
- Die Grundlage bilden der Pick-up L200 und der Kleinbus L300.
- 1983 gewann der Pajero im ersten Anlauf die Klasse der seriennahen Allradfahrzeuge bei der Rallye Paris-Dakar.
- 1985 folgte der erste Gesamtsieg, dem bis heute zahlreiche weitere folgten.
1981 stand in Tokio ein Geländewagen, der auf der Technik eines Pick-ups aufbaute und für private Käufer gedacht war. Mitsubishi rechnete damit, dass Allradfahrzeuge zunehmend für die Freizeit gekauft würden, und lag damit richtig. Ab 1982 verkaufte sich der Pajero, ab 1983 gewann er in der Wüste.
Worauf er beruht
Auf dem Pick-up L200 und dem Kleinbus L300: Leiterrahmen, Starrachse hinten, zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzung. Dazu kamen innenbelüftete Scheibenbremsen und ein Turbodiesel, was in dieser Klasse neu war. Angeboten wurde der Wagen als Drei- und Fünftürer, der kurze zusätzlich als Cabriolet.
Die Jahre bei der Dakar
1983 gewann der Pajero im ersten Anlauf die Klasse der seriennahen Allradfahrzeuge bei der Rallye Paris-Dakar. 1985 folgte der erste Gesamtsieg, dem über die Jahrzehnte viele weitere folgten. Kein anderer Hersteller hat diese Rallye so oft gewonnen.
Warum er wichtig ist
Er war einer der ersten Geländewagen, die bewusst für Privatkunden gebaut wurden, mit Komfort, Ausstattung und akzeptablem Fahrverhalten auf der Straße. Zusammen mit dem Cherokee XJ und dem Range Rover markiert er den Übergang vom Arbeitsgerät zum Freizeitfahrzeug.
Daran erkennt man heute einen guten Pajero I
Rahmen, Federaufnahmen, Schweller, Radläufe und Heckklappe, dazu Verteilergetriebe und Freilaufnaben. Die Turbodiesel laufen lange, wenn Einspritztechnik und Kühlung stimmen. Fahrzeuge ohne Höherlegung und Umbauten sind inzwischen selten.
Der Pajero ist der Geländewagen, der in der Wüste gewann und in der Einfahrt stand.
Quellen
Was Leser über den Mitsubishi Pajero der ersten Reihe fragen
Worauf beruht der erste Pajero?
Auf dem Pick-up L200 und dem Kleinbus L300: Leiterrahmen, Starrachse hinten, zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzung. Mitsubishi rechnete damit, dass private Käufer Allradfahrzeuge für die Freizeit suchen würden, und baute darauf einen Geländewagen mit Komfort.
Welche Karosserien gab es?
Einen Dreitürer und einen Fünftürer als Kombi, den kurzen zusätzlich als Cabriolet. Der Dreitürer ist im Gelände wendiger, der Fünftürer bietet Platz für Familien. Das Cabriolet ist heute die seltenste Ausführung.
Worauf achtet man beim Kauf eines Pajero I?
Auf Rost am Rahmen, an den Federaufnahmen, den Schwellern, Radläufen und der Heckklappe, dazu auf Verteilergetriebe und Freilaufnaben. Die Turbodiesel laufen lange, wenn Einspritztechnik und Kühlung gepflegt sind. Fahrzeuge ohne Umbauten sind selten.
