Was man über die Suzuki GS 550 wissen muss
- Suzuki stieg 1976 als letzter der 4 großen japanischen Hersteller auf Viertaktmotoren um.
- Anfang 1977 stand die GS 550 in den USA, ab Sommer 1977 war sie in Deutschland zu haben.
- Der Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen ist von der GS 750 abgeleitet und leistet rund 50 PS bei etwa 200 Kilogramm.
- Sie schloss die Lücke zwischen GS 400 und GS 750.
Suzuki war der letzte der 4 großen japanischen Hersteller, der auf Viertaktmotoren umstellte: erst 1976. Der Vorteil lag darin, dass das Unternehmen die Fehler der anderen kannte. Die GS-Reihe kam ausgereift auf den Markt, und die GS 550 füllte ab 1977 die Lücke zwischen GS 400 und GS 750.
Der Motor
Ein Vierzylinder-Viertaktmotor mit 2 obenliegenden Nockenwellen, abgeleitet von der größeren GS 750. Rund 50 PS bei etwa 200 Kilogramm ergeben ein Motorrad, das zügig fährt, ohne überfordert zu sein, und das mit bemerkenswert wenig Wartung auskommt.
Wofür sie gebaut wurde
Für den Alltag und für lange Strecken. Die GS 550 ist keine Maschine für Rekorde, sondern eine, die ankommt. Genau das hat ihr über die Jahre eine treue Anhängerschaft verschafft, und viele Exemplare sind bis heute mit der ersten Motorfüllung unterwegs.
Wie sie sich entwickelte
Anfang 1977 stand sie in den USA, ab Sommer 1977 war sie in Deutschland zu haben. Später kamen die Ausführungen E, L und die Katana dazu, mit anderer Verkleidung und anderem Fahrwerk, während der Motor im Kern gleich blieb.
Daran erkennt man heute eine gute GS 550
Steuerkette, Vergaserbank, Rost an Rahmen, Tank und Schutzblechen und die Originalität der Auspuffanlage. Technisch ist die Maschine unkompliziert, Ersatzteile sind über die Szene gut zu bekommen.
Die GS 550 ist das Motorrad, das man kauft, wenn man fahren und nicht schrauben will.

Foto: Sina Malek · Unsplash License
Quellen
Was Leser über die Suzuki GS 550 fragen
Warum kam Suzuki so spät zum Viertaktmotor?
Weil das Unternehmen lange auf Zweitakter setzte und darin gut war. Erst 1976 stellte Suzuki als letzter der 4 großen japanischen Hersteller um. Der Vorteil: Die GS-Reihe konnte auf die Erfahrungen der Wettbewerber aufbauen und kam von Anfang an ausgereift auf den Markt.
Was macht die GS 550 zum guten Reisemotorrad?
Die Zuverlässigkeit und die ausgewogene Auslegung. Rund 50 PS bei etwa 200 Kilogramm reichen für zügige Fahrt, ohne die Maschine zu überfordern. Viele Exemplare laufen mit der ersten Motorfüllung, weil außer Steuerkette und Simmerringen wenig zu tun ist.
Worauf achtet man beim Kauf einer GS 550?
Auf die Steuerkette, den Zustand der Vergaserbank, Rost an Rahmen, Tank und Schutzblechen und die Originalität der Auspuffanlage. Technisch ist die Maschine unkompliziert, Ersatzteile sind über die Szene gut zu bekommen.
