Was man über den Suzuki Swift GTi wissen muss
- Der GTi kam 1986 als dreitürige Spitze der ersten Swift-Reihe.
- Der 1,3-Liter hat 16 Ventile, 2 obenliegende Nockenwellen und Einspritzung: 101 PS, damals einmalig in dieser Hubraumklasse.
- Das Leergewicht liegt bei 750 Kilogramm, die Spitze bei 183 km/h.
- Damit war er schneller als Ford Fiesta XR2, Opel Corsa GT und VW Polo GT.
1986 stellte Suzuki die sportliche Spitze der ersten Swift-Reihe vor, und die Daten lasen sich ungewöhnlich: 1,3 Liter, 16 Ventile, 2 obenliegende Nockenwellen, Einspritzung, 101 PS. Bei 750 Kilogramm Leergewicht ergab das ein Auto, das schneller war als alles in seiner Klasse.
Warum die Rechnung aufgeht
101 PS klingen heute unspektakulär, auf 750 Kilogramm sind sie es nicht. Der Wagen beschleunigt zügig, läuft 183 km/h und lenkt so direkt, wie es nur ein leichtes Auto kann. Der Motor dreht hoch und zieht bis zum Begrenzer, was ihn zum Vergnügen macht.
Die Konkurrenz
Ford Fiesta XR2, Opel Corsa GT und VW Polo GT waren die europäischen Wettbewerber, und alle waren langsamer. Auch aus Japan kam in dieser Hubraumklasse nichts Vergleichbares. Für den Preis gab es damals nirgends mehr Fahrspaß.
Warum man ihn kaum noch sieht
Er war günstig, wurde als Alltagsauto gefahren und meist hart genommen. Sammler hat er lange keine gefunden, und der Rost hat den Rest erledigt. Erhaltene Wagen sind heute sehr selten und in der Szene gesucht.
Daran erkennt man heute einen guten Swift GTi
Radläufe, Schweller, Federbeindome, Bodenblech und der Bereich um die Heckklappe, dazu Zahnriemen und Einspritzanlage. Ein unverbastelter Wagen mit vollständigem Innenraum ist der eigentliche Fund.
Der Swift GTi ist der Beweis, dass 750 Kilogramm mehr wert sind als 50 zusätzliche PS.

Quellen
Was Leser über den Suzuki Swift GTi fragen
Was macht den Swift GTi besonders?
Das Verhältnis von Leistung zu Gewicht: 101 PS auf 750 Kilogramm. Der Motor mit 16 Ventilen, 2 obenliegenden Nockenwellen und Einspritzung war 1986 in dieser Hubraumklasse einmalig. Er dreht hoch und zieht bis zum Begrenzer, was dem leichten Wagen Fahrleistungen gibt, die größere Wettbewerber ärgerten.
Gegen wen trat er an?
Gegen Ford Fiesta XR2, Opel Corsa GT und VW Polo GT, und er war schneller als alle drei. Auch japanische Wettbewerber hatten in dieser Klasse nichts Vergleichbares. Für den Preis bekam man in den späten 1980er Jahren nirgends mehr Fahrspaß.
Worauf achtet man beim Kauf eines Swift GTi?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Federbeindomen, Bodenblech und dem Bereich um die Heckklappe, dazu auf Zahnriemen und Einspritzanlage. Erhaltene Wagen sind sehr selten, weil der Swift ein billiger Gebrauchtwagen war und die GTi meist hart gefahren wurden.
