Was man über den Suzuki Vitara wissen muss
- Der Vitara kam 1988 und verband Geländetauglichkeit mit Alltagstauglichkeit.
- Mit rund 1.000 Kilogramm war er leichter als jeder andere Geländewagen seiner Zeit.
- Schraubenfedern, Servolenkung und ein besser gestalteter Innenraum unterscheiden ihn vom kantigen SJ.
- Es gab ihn als Dreitürer, Fünftürer und Cabrio; ab 1994 kam die Funktion Drive Select, mit der sich der Allradantrieb während der Fahrt zuschalten lässt.
1988 stellte Suzuki einen Geländewagen vor, der eine Frage stellte, die vorher niemand gestellt hatte: Muss so ein Fahrzeug unbequem sein? Der Vitara antwortete mit Schraubenfedern, Servolenkung und einem Innenraum, in dem man sich wohlfühlt, und legte damit die Grundlage für eine ganze Fahrzeugklasse.
Was ihn vom SJ unterscheidet
Statt Blattfedern arbeiten Schraubenfedern, dazu kommen Servolenkung, mehr Dämmung und runde Formen statt Kanten. Mit rund 1.000 Kilogramm blieb er trotzdem leichter als jeder andere Geländewagen seiner Zeit, und die Geländetechnik mit Leiterrahmen und Untersetzung blieb erhalten.
Die Karosserien
Ein Dreitürer, ein Fünftürer für Familien und ein Cabrio, das in den 1990er Jahren zum Bild vom unbeschwerten Sommer gehörte. Ab 1994 kam Drive Select, mit dem sich der Allradantrieb während der Fahrt zuschalten lässt.
Warum er wichtig war
Er verband Geländewagen und Alltagsauto und traf damit einen Bedarf, den niemand vorhergesehen hatte. Von Vitara und Grand Vitara wurden in 20 Jahren weltweit 2,34 Millionen Fahrzeuge verkauft, und die Idee dahinter bestimmt bis heute den Markt.
Daran erkennt man heute einen guten Vitara
Rahmen, Federaufnahmen, Schweller und Radläufe, beim Cabrio zusätzlich Verdeck und Dichtungen. Die Technik ist einfach und haltbar. Fahrzeuge aus Südeuropa sind meist besser erhalten als deutsche.
Der Vitara ist das Fahrzeug, mit dem der Geländewagen in die Stadt gezogen ist.

Quellen
Was Leser über den Suzuki Vitara fragen
Warum gilt der Vitara als Vorläufer der SUV?
Weil er zuerst die Frage stellte, ob ein Geländewagen auch bequem sein darf. Schraubenfedern statt Blattfedern, Servolenkung, ein wohnlicher Innenraum und runde Formen machten ihn für Käufer interessant, die nie ins Gelände wollten. Genau darauf beruht die ganze heutige Klasse.
Was ist Drive Select?
Eine ab 1994 verbaute Funktion, mit der sich der Allradantrieb während der Fahrt zwischen 2 und 4 angetriebenen Rädern umschalten lässt. Vorher musste man dafür anhalten. Für den Alltag im Winter ist das ein spürbarer Gewinn.
Worauf achtet man beim Kauf eines Vitara?
Auf Rost am Rahmen, an den Federaufnahmen, den Schwellern und den Radläufen, beim Cabrio zusätzlich auf Verdeck und Dichtungen. Die Technik ist einfach und haltbar. Fahrzeuge aus dem Süden Europas sind meist besser erhalten als deutsche.
