Was man über den Suzuki SJ wissen muss
- Der SJ 410 löste 1981 den LJ 80 ab, in Deutschland kam er 1982 auf den Markt.
- Der Aufbau ist einfach: Leiterrahmen, blattgefederte Starrachsen, zuschaltbarer Allradantrieb mit Geländeuntersetzung.
- Der 1,0-Liter mit 41 PS macht ihn knapp über 100 km/h schnell; ab Herbst 1984 gab es den SJ 413 mit 1,3 Litern und 60 bis 70 PS.
- 1988 entfiel das Kürzel und der Wagen hieß Samurai; 1998 löste ihn der Jimny ab.
1981 löste der SJ 410 den LJ 80 ab und führte eine Reihe fort, die 1970 mit dem noch kleineren LJ 10 begonnen hatte. In Deutschland kam er 1982 auf den Markt: ein Geländewagen von der Größe eines Kleinwagens, mit Leiterrahmen, Starrachsen und Untersetzung.
Was er kann
Kurzer Radstand, wenig Gewicht, viel Bodenfreiheit im Verhältnis zur Größe. Der SJ kommt dort durch, wo größere Fahrzeuge zwischen den Bäumen hängen bleiben. Der 1,0-Liter mit 41 PS reicht dafür, für die Landstraße weniger: Über 100 km/h wird es laut und unruhig.
Wie die Reihe wuchs
Im Herbst 1984 kam der SJ 413 mit 1,3 Litern und 60 bis 70 PS, was den Alltag deutlich erträglicher machte. 1988 entfiel das Kürzel, und dasselbe Fahrzeug hieß fortan Samurai. 1998 löste der Jimny die Reihe ab, mit demselben Grundgedanken.
Warum er Freunde hat
Weil er ehrlich ist. Nichts an ihm täuscht Komfort vor, alles lässt sich reparieren, und im Gelände beschämt er Fahrzeuge, die ein Vielfaches kosten. In Forst, Landwirtschaft und Bergregionen arbeiten viele bis heute.
Daran erkennt man heute einen guten SJ
Rahmen, besonders Federaufnahmen und Querträger, dazu Bodenblech, Schweller und Radläufe. Die Technik ist einfach und billig. Ein Fahrzeug ohne Höherlegung und ohne Umbauten ist inzwischen der eigentliche Fund.
Der SJ ist der Geländewagen, der in jede Parklücke und durch jeden Graben passt.

Quellen
Was Leser über den Suzuki SJ fragen
Was kann ein SJ im Gelände?
Mehr, als seine Größe vermuten lässt. Kurzer Radstand, wenig Gewicht, Untersetzung und Starrachsen ergeben ein Fahrzeug, das dort weiterkommt, wo größere Geländewagen hängen bleiben. Was ihm fehlt, sind Komfort, Geräuschdämmung und Fahrstabilität bei hohem Tempo.
Was unterscheidet SJ 410, SJ 413 und Samurai?
Den Hubraum und den Namen. Der 410 hat 1,0 Liter und 41 PS, der 413 ab Herbst 1984 dann 1,3 Liter und 60 bis 70 PS. Ab 1988 lief dasselbe Fahrzeug unter dem Namen Samurai weiter, mit Detailänderungen an Ausstattung und Fahrwerk.
Worauf achtet man beim Kauf eines SJ?
Auf Rost am Rahmen, besonders an den Federaufnahmen und Querträgern, dazu an Bodenblech, Schwellern und den Radläufen. Die Technik ist einfach und billig. Fahrzeuge ohne Umbauten sind selten, weil fast jeder SJ irgendwann höhergelegt wurde.


