Was man über den Subaru Justy wissen muss
- Die Studie stand 1983 in Tokio unter dem Projektnamen J10, ab 1984 lief die Serie.
- In Deutschland gab es ihn nur mit zuschaltbarem Allradantrieb, was ihn in seiner Klasse einmalig machte.
- Der Dreizylinder mit 1,0 Litern leistet 40 kW und ist langhubig ausgelegt.
- 1987 kam das ECVT, das erste stufenlose Getriebe in Großserie für einen Kleinwagen.
1983 zeigte Subaru in Tokio unter dem Projektnamen J10 einen Kleinwagen, und ab 1984 stand er beim Händler. Der Justy war in seiner Klasse einmalig, weil er etwas mitbrachte, das sonst großen Fahrzeugen vorbehalten war: Allradantrieb.
Was den Justy ausmacht
Ein langhubiger Dreizylinder mit 1,0 Litern und 40 kW, dazu in Deutschland ausschließlich der zuschaltbare Allradantrieb. Der Wagen ist kurz, leicht und übersichtlich, und im Winter kommt er dort hoch, wo größere Autos stehen bleiben. Genau das war sein Verkaufsargument.
Das stufenlose Getriebe
1987 führte Subaru das ECVT ein: 2 Kegelscheibenpaare, dazwischen ein Metallschubgliederband, das die Übersetzung stufenlos verändert. Es war das erste Getriebe dieser Art in Großserie für einen Kleinwagen. Was damals ungewöhnlich war, arbeitet heute in vielen Automatikgetrieben.
Warum man ihn kaum noch sieht
Er war ein Winterauto, das Salz gesehen hat, und er wurde gefahren, bis der Rost gewann. In ländlichen Gegenden, in denen er als Zweitwagen im Schuppen stand, finden sich noch Exemplare, sonst kaum.
Daran erkennt man heute einen guten Justy
Radläufe, Schweller, Bodenblech und die Aufnahmen der Hinterachse, dazu Verteilergetriebe und Kardanwelle. Beim ECVT zählt der Zustand des Schubgliederbandes. Ein trocken gehaltener Wagen ist der Fund.
Der Justy ist der Kleinwagen, der im Winter an allen anderen vorbeifuhr.

Quellen
Was Leser über den Subaru Justy fragen
Warum hat ein Kleinwagen wie der Justy Allradantrieb?
Weil Subaru diese Technik beherrschte und damit ein Argument hatte, das kein Wettbewerber bieten konnte. In Deutschland wurde der Justy ausschließlich mit zuschaltbarem Allradantrieb verkauft. Für Menschen in Mittelgebirgen und auf dem Land war das der Grund, ihn zu kaufen.
Was ist das ECVT?
Electro Continuously Variable Transmission: ein stufenloses Getriebe mit 2 Kegelscheibenpaaren und einem Metallschubgliederband dazwischen. Es wurde 1987 eingeführt und war das erste seiner Art in Großserie für einen Kleinwagen. Das Prinzip findet sich heute in vielen Automatikgetrieben wieder.
Worauf achtet man beim Kauf eines Justy?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblech und den Aufnahmen der Hinterachse, dazu auf den Zustand von Verteilergetriebe und Kardanwelle. Beim ECVT zählt der Zustand des Schubgliederbandes. Erhaltene Wagen sind selten, weil der Justy Winterauto war und entsprechend Salz gesehen hat.
