Was man über den Subaru SVX wissen muss
- Die Studie stand 1989 in Tokio, die Serie lief von 1991 bis 1997.
- Die Linie entstand bei Giorgetto Giugiaro, die endgültige Form bei Subaru unter Tetsuya Hayashi und Hiroshi Sarukawa.
- Die Seitenscheiben sind geteilt: Nur der untere Teil lässt sich öffnen, der obere gehört zur durchgehenden Verglasung.
- Der 3,3-Liter-Sechszylinder-Boxer hat 24 Ventile, 4 obenliegende Nockenwellen und 230 PS.
1989 stand in Tokio eine Studie, die aussah, als sei sie für ein anderes Jahrzehnt gebaut: viel Glas, geteilte Seitenscheiben, eine Form ohne scharfe Kanten. Zwei Jahre später lief genau dieses Auto als Subaru SVX in Serie, mit erstaunlich wenigen Änderungen.
Die Verglasung
Giugiaro zeichnete ein Dach, dessen Glas weit in die Flanken reicht. Weil sich eine so stark gewölbte Scheibe nicht versenken lässt, ist sie geteilt: Nur der untere Teil fährt herunter. Wer an einer Mautstelle hält, merkt das sofort, und man erkennt den Wagen daran aus jeder Entfernung.
Der Motor
Ein Sechszylinder-Boxer mit 3,3 Litern, 24 Ventilen, 4 obenliegenden Nockenwellen und 230 PS. Er läuft sehr ruhig und baut flach, was dem Schwerpunkt zugutekommt. Fast alle Wagen haben Allradantrieb und Automatikgetriebe, weshalb der SVX ein schneller Reisewagen ist und kein Sportwagen.
Warum er selten blieb
Er war teuer, ungewöhnlich und traf keinen bestehenden Geschmack. Subaru verkaufte ihn nur in kleiner Zahl und stellte die Fertigung 1997 ein. Genau das macht ihn heute interessant: Ein Coupé, das man selten zweimal sieht.
Daran erkennt man heute einen guten SVX
Das Automatikgetriebe gilt als Schwachstelle, dazu kommen Radlager, Elektrik und Rost an Radläufen und Schwellern. Ersatzteile für Karosserie und Verglasung sind kaum zu bekommen. Ein Wagen mit Historie und funktionierendem Getriebe ist die einzige vernünftige Wahl.
Der SVX ist das Coupé, dessen Fenster ein Fenster haben.

Quellen
Was Leser über den Subaru SVX fragen
Warum hat der SVX geteilte Seitenscheiben?
Weil die stark gewölbte Verglasung sich sonst nicht hätte öffnen lassen. Giugiaro zeichnete ein Dach, dessen Glas weit in die Flanken reicht. Nur der untere Teil der Scheibe fährt herunter, der obere bleibt fest. Das ist unpraktisch an der Mautstelle und einmalig im Straßenbild.
Was ist am Motor des SVX besonders?
Es ist ein Sechszylinder-Boxer mit 3,3 Litern, 24 Ventilen und 4 obenliegenden Nockenwellen, der 230 PS leistet. Er läuft außergewöhnlich ruhig und baut flach. Angeboten wurde er fast ausschließlich mit Automatikgetriebe, was dem Wagen den Ruf des schnellen Reisewagens statt des Sportwagens einbrachte.
Worauf achtet man beim Kauf eines SVX?
Auf das Automatikgetriebe, das als Schwachstelle gilt, dazu auf Radlager, Elektrik und Rost an Radläufen und Schwellern. Ersatzteile für Karosserie und Verglasung sind kaum zu bekommen. Ein Wagen mit Historie und funktionierendem Getriebe ist die einzige vernünftige Wahl.
