Was man über den MG MGA wissen muss
- Der MGA wurde am 26. September 1955 angekündigt und auf der Frankfurter Ausstellung gezeigt.
- Er brach mit der Vorkriegsform des TF: glatte Flanken, eingelassene Scheinwerfer, ein Aufbau auf einem eigenen Kastenrahmen.
- Ab 1958 gab es den Twin Cam mit Leichtmetallkopf, 2 Nockenwellen und 108 PS.
- 101.081 Wagen entstanden bis 1962, davon blieben nur 5.869 in Großbritannien: eine Exportquote von 94,2 Prozent.
Am 26. September 1955 kündigte MG einen Sportwagen an, der mit der eigenen Tradition brach. Wo der TF noch freistehende Kotflügel und einen aufrechten Kühler hatte, zeigte der MGA glatte Flanken und eine Linie, die aus dem Rennsport kam. Er wurde zum meistgebauten MG seiner Zeit.
Was der MGA technisch ist
Ein Kastenrahmen, darauf eine Karosserie als Roadster oder Coupé, vorn Einzelradaufhängung, hinten eine Starrachse an Blattfedern. Angetrieben wird vom B-Series-Vierzylinder, zuerst mit 1,5 Litern, später mit 1,6. Der Wagen ist einfach gebaut, leicht und damit auf kurvigen Straßen schneller, als die Leistung vermuten lässt.
Der Twin Cam
Ab 1958 gab es eine Ausführung mit Leichtmetallkopf, 2 obenliegenden Nockenwellen und 108 PS, dazu Scheibenbremsen an allen Rädern. Sie ist deutlich schneller, verlangt aber sorgfältige Wartung und den richtigen Kraftstoff. Nur 2.111 Stück entstanden, was sie heute zur teuersten Ausführung macht.
Ein Auto für den Export
Von 101.081 gebauten Wagen blieben nur 5.869 in Großbritannien. Die Exportquote von 94,2 Prozent ist die höchste, die ein britisches Auto je erreicht hat. Der größte Teil ging nach Nordamerika, wo der MGA für viele der erste europäische Sportwagen war.
Daran erkennt man heute einen guten MGA
Rahmen, Schweller, Bodenbleche und hintere Kotflügel. Die Technik ist vollständig lieferbar und einfach zu warten. Beim Twin Cam entscheiden Motorzustand und Historie über den Preis, weil ein Neuaufbau teuer wird.
Der MGA ist der Wagen, mit dem MG die Vorkriegszeit hinter sich ließ.

Foto: Bridger Bowcutt · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den MG MGA fragen
Was änderte sich gegenüber dem MG TF?
Alles an der Form. Der TF stand noch in der Tradition der Vorkriegswagen mit freistehenden Kotflügeln und aufrechtem Kühler. Der MGA hat glatte Flanken, eingelassene Scheinwerfer und eine Linie, die aus dem Rennsport kommt. Darunter arbeitet ein Kastenrahmen mit dem B-Series-Motor.
Was ist ein MGA Twin Cam?
Die Ausführung mit einem Leichtmetallkopf und 2 obenliegenden Nockenwellen, gebaut ab 1958, mit 108 PS. Sie ist deutlich schneller als der Standardwagen, verlangt aber sorgfältige Wartung und die richtige Kraftstoffsorte. Nur 2.111 Stück entstanden, weshalb sie heute hoch gehandelt wird.
Worauf achtet man beim Kauf eines MGA?
Auf Rost am Rahmen, an den Schwellern, den Bodenblechen und den hinteren Kotflügeln. Die Technik ist vollständig lieferbar und einfach. Beim Twin Cam entscheiden Zustand und Historie des Motors über den Preis, weil ein Neuaufbau teuer ist.




