Was man über den MG MGF wissen muss
- Der MGF kam im Herbst 1995 als Antwort auf den Mazda MX-5.
- Der Motor sitzt hinter den Sitzen: ein Mittelmotor-Roadster zum Preis eines Kompaktwagens.
- Gefedert wird über Hydragas: stickstoffgefüllte Elemente statt Schraubenfedern, vorn und hinten über Leitungen verbunden.
- Ab 1997 gab es den VVC mit variabler Ventilsteuerung und 145 PS; insgesamt entstanden rund 77.300 MGF.
Im Herbst 1995 stellte MG einen Roadster vor, der gegen den Mazda MX-5 antreten sollte und dabei einen Weg ging, den in dieser Preisklasse sonst niemand wählte: Der Motor sitzt hinter den Sitzen. Ein Mittelmotor-Roadster zum Preis eines Kompaktwagens.
Was der Mittelmotor bringt
Eine Gewichtsverteilung, die dem Wagen ein sehr neutrales Verhalten gibt, und eine Sitzposition weit vorn. Der 1,8-Liter aus der K-Series von Rover leistet zunächst 120 PS. Kofferraum gibt es vorn und hinten, jeweils klein, aber zusammen brauchbar.
Die Hydragas-Federung
Stickstoffgefüllte Elemente ersetzen die Schraubenfedern, vorn und hinten sind sie über Leitungen verbunden. Fährt das Vorderrad über eine Erhebung, senkt die verdrängte Flüssigkeit das hintere Rad ab, sodass der Aufbau ruhig bleibt. Eine einfache und wirkungsvolle Lösung, die nach vielen Jahren allerdings absackt.
Der VVC
Ab 1997 gab es die Ausführung mit variabler Ventilsteuerung und 145 PS. VVC steht für Variable Valve Control, eine mechanische Lösung von Rover. Sie dreht williger und klingt kerniger als der Grundmotor und ist heute die gesuchte Ausführung.
Daran erkennt man heute einen guten MGF
Die Zylinderkopfdichtung des K-Series-Motors ist das zentrale Thema; eine erneuerte mit Beleg ist das beste Kaufargument. Dazu kommen der Zustand der Hydragas-Elemente, Rost an Schwellern und Radläufen und die Dichtigkeit des Verdecks.
Der MGF ist der Mittelmotor-Roadster, den man sich leisten konnte.

Quellen
Was Leser über den MG MGF fragen
Wie funktioniert die Hydragas-Federung?
Stickstoffgefüllte Elemente ersetzen die Schraubenfedern, und die Einheiten einer Fahrzeugseite sind durch Leitungen verbunden. Fährt das Vorderrad über eine Erhebung, senkt die verdrängte Flüssigkeit das hintere Rad ab. Das hält den Aufbau ruhig. Nach vielen Jahren sacken die Elemente ab und müssen aufgepumpt oder ersetzt werden.
Was ist ein MGF VVC?
Die Ausführung mit variabler Ventilsteuerung: 1,8 Liter, 145 PS statt 120. VVC steht für Variable Valve Control, eine mechanische Lösung von Rover. Sie dreht williger und klingt kerniger, verlangt aber sorgfältige Wartung.
Worauf achtet man beim Kauf eines MGF?
Auf die Zylinderkopfdichtung des K-Series-Motors, den Zustand der Hydragas-Elemente, Rost an Schwellern und Radläufen und die Dichtigkeit des Verdecks. Eine erneuerte Kopfdichtung mit Beleg ist bei diesem Motor das wichtigste Kaufargument.



