Was man über den MG Midget wissen muss
- Im Sommer 1961 entstand aus dem Austin-Healey Sprite ein zweites Modell: der MG Midget, technisch identisch, anders beschriftet.
- Der Ursprung ist der Frogeye Sprite von 1958 mit 948 cm³ und 43 PS, von dem rund 49.000 Stück entstanden.
- Der Hubraum wuchs über 1.098 cm³ im Oktober 1962 auf 1.275 cm³ ab Oktober 1966 mit 65 PS.
- Zusammen kommen Sprite und Midget auf rund 358.000 Fahrzeuge, davon etwa 227.000 Midget.
1958 brachte Austin-Healey den Sprite heraus, dessen Scheinwerfer auf der Haube saßen und ihm den Spitznamen Frogeye einbrachten. Im Sommer 1961 bekam er eine neue Karosserie und einen Zwilling: den MG Midget. Von da an war es dasselbe Auto mit 2 Emblemen.
Was den Midget ausmacht
Ein sehr kleiner Roadster mit Frontmotor, Heckantrieb und einem Gewicht, das unter 700 Kilogramm beginnt. Der A-Series-Vierzylinder wuchs von 948 über 1.098 auf 1.275 cm³, zuletzt kam ein 1,5-Liter aus dem Triumph-Regal. Die Leistung ist gering, das Fahrgefühl unmittelbar.
Sprite und Midget
Ab 1961 verkaufte BMC denselben Wagen unter 2 Marken, unterschieden durch Kühlergrill und Embleme. In der Szene heißt er deshalb Spridget. Zusammen kommen beide auf rund 358.000 Fahrzeuge, davon etwa 227.000 unter dem Namen Midget.
Warum er der Einstieg ist
Er ist das billigste Auto, mit dem man den britischen Roadster kennenlernen kann, die Teilelage ist vollständig, und alles daran lässt sich in der eigenen Garage reparieren. Wer wissen will, warum Menschen offene Wagen fahren, findet hier den kürzesten Weg zur Antwort.
Daran erkennt man heute einen guten Midget
Schweller, Bodenblech, Radläufe, die Aufnahmen der Vorderachse und die Federaufnahmen hinten. Die Technik ist komplett lieferbar. Ein Wagen mit gutem Blech und müder Technik ist die bessere Rechnung als einer mit frischem Motor und durchgerostetem Boden.
Der Midget ist der kleinste Weg zu allem, was einen Roadster ausmacht.

Foto: Jay Kasana · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den MG Midget fragen
Was bedeutet Spridget?
Es ist das Kurzwort für Sprite und Midget, weil beide dasselbe Auto sind. Ab 1961 verkaufte BMC denselben Wagen unter 2 Marken, mit unterschiedlichen Kühlergrills und Emblemen. Wer Teile sucht, sollte deshalb immer unter beiden Namen suchen.
Welcher Motor gehört in einen Midget?
Der 1.275er aus dem Jahr 1966 gilt als die beste Wahl: 65 PS, kräftig genug und noch leicht. Die frühen 948er und 1.098er sind schwächer und heute vor allem für Sammler interessant. Die späten Wagen mit 1,5-Liter-Triumph-Motor und Kunststoffstoßstangen sind die günstigsten.
Worauf achtet man beim Kauf eines Midget?
Auf Rost an Schwellern, Bodenblech, Radläufen, den Aufnahmen der Vorderachse und den Federaufnahmen hinten. Die Technik ist vollständig lieferbar und einfach. Ein Wagen mit gutem Blech und müder Technik ist die bessere Rechnung als umgekehrt.


