Was man über den Range Rover Classic wissen muss
- Im Juni 1970 kam der Range Rover als Zweitürer, mit Aluminium-V8, Allradantrieb und Scheibenbremsen an allen Rädern.
- 1971 stand er als erstes Auto im Louvre in Paris, als beispielhaftes Werk der Industriegestaltung.
- Der V8 mit 3,5 Litern prägte die ersten Jahre; der Viertürer kam erst 1981.
- 326.070 Wagen entstanden bis 1996, womit die erste Reihe über 25 Jahre lief.
Im Juni 1970 stellte Land Rover ein Fahrzeug vor, das es so nicht gab: ein Geländewagen mit Schraubenfedern, Scheibenbremsen an allen Rädern und einem leichten V8 aus Aluminium. Ein Jahr später stand er im Louvre, als erstes Auto überhaupt, ausgestellt als beispielhaftes Werk der Industriegestaltung.
Was der Range Rover zusammenbrachte
Bis dahin galt: Ein Geländewagen ist unbequem, ein bequemes Auto kommt nicht ins Gelände. Der Range Rover verband beides. Permanenter Allradantrieb, lange Federwege, viel Übersicht und ein Innenraum, den man nach einer Fahrt durch den Schlamm mit dem Schlauch ausspülen konnte.
Die Form, die ins Museum kam
Gerade Flächen, große Fenster, eine tief heruntergezogene Gürtellinie, keine Zierteile. Die Gestalt folgt der Funktion, und genau deshalb wirkt sie bis heute. Die Kuratoren des Louvre stellten den Wagen 1971 als Beispiel dafür aus, was Industriegestaltung leisten kann.
Wie er sich über 26 Jahre veränderte
Zum Start gab es nur den Zweitürer, der Viertürer kam erst 1981. Über die Jahre wuchsen Ausstattung, Hubraum und Preis, bis aus dem sachlichen Geländewagen ein Luxusfahrzeug wurde. 326.070 Wagen entstanden bis 1996.
Daran erkennt man heute einen guten Range Rover Classic
Rahmen, Federaufnahmen, Türunterkanten und der Übergang zwischen Aluminium und Stahl. Der V8 verliert gern Öl, die Zylinderkopfdichtungen sind ein bekanntes Thema. Ein früher Zweitürer ist heute deutlich gesuchter als ein später Viertürer.
Der Range Rover ist der Geländewagen, der zuerst im Museum landete und dann in der Einfahrt.

Quellen
Was Leser über den Range Rover Classic fragen
Warum stand ein Range Rover im Louvre?
Weil die Kuratoren ihn 1971 als beispielhaftes Werk der Industriegestaltung ausstellten. Es war das erste Auto, dem das Museum diesen Platz gab. Gemeint war die klare, sachliche Form: gerade Flächen, große Fenster, keine Zierteile, eine Gestaltung, die aus der Funktion kommt.
Was machte den Range Rover 1970 so neu?
Er verband die Geländegängigkeit eines Land Rover mit dem Komfort eines Pkw. Schraubenfedern an beiden Starrachsen, Scheibenbremsen rundum, permanenter Allradantrieb und ein leichter V8 aus Aluminium. Vorher musste man sich zwischen Gelände und Komfort entscheiden.
Worauf achtet man beim Kauf eines Range Rover Classic?
Auf Rost am Rahmen, an den Federaufnahmen, den Türunterkanten und dem Übergang zwischen Aluminiumblech und Stahl. Der V8 verliert gern Öl, die Zylinderkopfdichtungen sind ein Thema. Ein früher Zweitürer ist heute deutlich gesuchter als ein später Viertürer.
