Was man über den Land Rover Series III wissen muss
- Die Serie III kam im September 1971 und löste die Serie IIa ab.
- Das Vierganggetriebe ist vollständig synchronisiert, was das Fahren im Alltag deutlich erleichtert.
- Der Kühlergrill besteht erstmals aus Kunststoff und ist das schnellste Erkennungszeichen der Serie.
- 562.447 Fahrzeuge entstanden bis 1985, danach übernahmen Ninety und One Ten.
Im September 1971 löste die Serie III die IIa ab, und zum ersten Mal in der Geschichte dieser Fahrzeuge musste man beim Schalten nicht mehr nachdenken: Das Vierganggetriebe ist vollständig synchronisiert. Dazu kam ein Kühlergrill aus Kunststoff, an dem man die Serie bis heute sofort erkennt.
Was sich gegenüber der Serie IIa geändert hat
Das synchronisierte Getriebe, der Kunststoffgrill, die Instrumente vor dem Fahrer statt in der Mitte des Armaturenbretts, dazu kleinere Änderungen an Türgriffen und Wischern. Technisch blieb alles beim Alten: Leiterrahmen, Blattfedern, Aluminiumbleche, Allradantrieb mit Untersetzung.
Wofür er gebaut wurde
Für Arbeit. Landwirtschaft, Forst, Bauunternehmen, Feuerwehren, Armeen und Hilfsorganisationen in aller Welt. Der Wagen ist so einfach aufgebaut, dass man ihn mit Schraubenschlüssel und Hammer reparieren kann, und genau das hat ihn in Gegenden gebracht, in die kein anderes Fahrzeug kam.
Wie die Serie endete
562.447 Fahrzeuge entstanden bis 1985. Danach übernahmen die neuen Modelle Ninety und One Ten mit Schraubenfedern, aus denen 1990 der Defender wurde. Der Grundaufbau blieb bis 2016 derselbe.
Daran erkennt man heute einen guten Series III
Der Rahmen, besonders die hinteren Federaufnahmen und die Querträger, dazu die Kontaktkorrosion zwischen Aluminium und Stahl. Die Technik ist vollständig lieferbar. Ein Fahrzeug mit gutem Rahmen ist mehr wert als eines mit frischem Lack.
Der Series III ist das Fahrzeug, das man mit Schraubenschlüssel und Hammer am Laufen hält.

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Quellen
Was Leser über den Land Rover Series III fragen
Woran erkennt man einen Series III?
Am Kühlergrill aus Kunststoff und an den Instrumenten, die vor dem Fahrer sitzen statt in der Mitte. Bei Serie II und IIa ist der Grill aus Metall, die Instrumententafel liegt mittig. Dazu kommen kleinere Änderungen an Türgriffen und Scheibenwischern.
Was bringt das synchronisierte Getriebe?
Man kann schalten, ohne Zwischengas zu geben oder auf die Drehzahl zu achten. Bei den früheren Serien waren die unteren Gänge unsynchronisiert, was Übung verlangte. Für den Alltag ist die Serie III damit das erste dieser Fahrzeuge, das jeder fahren kann.
Worauf achtet man beim Kauf eines Series III?
Auf den Rahmen, besonders an den hinteren Federaufnahmen und den Querträgern, dazu auf die Kontaktkorrosion zwischen Aluminiumblech und Stahl. Die Technik ist komplett lieferbar und einfach. Ein Fahrzeug mit gutem Rahmen ist mehr wert als eines mit frischem Lack.
