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Kaufempfehlung

Alfa Romeo Spider kaufen: 27 Jahre Duetto und worauf man achtet

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Rundheck, Fastback, Serie 3 und 4, die Twin-Cam-Motoren von 1,3 bis 2,0, Rost an Schwellern und Bodenblechen, Verdeck, Einspritzung: und die Preise 2026

· 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026

Was man vor dem Kauf eines Alfa Spider wissen muss

27 Jahre ein Spider: Alfa Romeo baute den 105/115 von 1966 bis 1993, mit Pininfarina-Linie, Twin-Cam-Motor und einem Verdeck, das man mit einer Hand öffnet. 124.000 Wagen in 4 Serien, vom Duetto der Sechziger bis zur Serie 4 mit Motronic. Wer heute kauft, wählt zwischen Sammlerstück, Klassiker und Einstieg.

Welche Serie des Spider zu wem passt

Ein Alfa Romeo Spider
Der Spider: die Pininfarina-Linie, das Verdeck, der Twin-Cam, 27 Jahre lang.

Das prüft man am Spider

Was den Twin-Cam des Spider ausmacht

Der Twin-Cam mit 2 obenliegenden Nockenwellen, Alublock, Kettenantrieb: 1300 (89 PS) bis 2000 (128 PS), drehfreudig und robust bei gutem Öl. Prüfen: Öldruck warm über 1 bar, Steuerkette und Spanner, Ölverlust an den Deckeln, Kopfdichtung beim 2000. Ventilspiel mit Shims ist Werkstattarbeit. Vergaser (Weber, Dell'Orto) sind einstellbar, die SPICA-Einspritzung der US-Wagen ist eigen, die Motronic der Serie 4 unproblematisch.

Dort rostet der Spider

Schweller innen und außen, Bodenbleche, Kofferraumboden, Radläufe hinten, Türunterkanten, Wagenheberaufnahmen, A-Säulen, das Blech unter dem Verdeckkasten. Die Serie 3 fängt Wasser unter den Spoilern. US-Importe aus Kalifornien sind oft rostfrei, und haben SPICA und Stoßstangen zum Rückbau.

Was Verdeck und Innenraum des Spider kosten

Ein neues Verdeck 500 bis 1.500 Euro, das Gestänge selten kaputt. Innenraum: Sitze, Teppiche, Armaturenbrett mit Rissen, Instrumente, Teile gut lieferbar. Getriebe: der 2. Gang mit Synchronringen, langsam schalten.

Das kostet ein Alfa Spider 2026

Duetto 40.000 bis 70.000 Euro, Fastback 1600 und 2000 20.000 bis 35.000, Serie 3 12.000 bis 22.000, Serie 4 15.000 bis 28.000. Die Serie 4 ist die Empfehlung für den Einstieg, zuverlässig, komplett, mit Servolenkung und einem Motor, der singt.

Der Spider ist der Alfa, den man mit offenem Verdeck kauft, und mit Lampe unter dem Schweller. Wer beides tut, fährt 27 Jahre Italien.

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In einem SatzDer Spider 105/115 wurde von 1966 bis 1993 in 4 Serien gebaut, vom Duetto mit Rundheck bis zur Serie 4 mit Motronic, 124.000 Wagen, alle mit dem Twin-Cam.

Foto: Calreyn88 · CC0

Quellen

  1. Wikipedia: Alfa Romeo Spider (1966)

Was Leser vor dem Kauf eines Alfa Spider fragen

Welche Spider-Serie?

Serie 1 Duetto (1966–1969) mit Rundheck ist das Sammlerstück. Serie 2 Fastback (1970–1982) mit abgeschnittenem Heck der Klassiker zum Fahren, 1300 bis 2000. Serie 3 (1983–1989) mit Gummispoilern polarisiert und ist günstig. Serie 4 (1990–1993) mit Motronic, Servolenkung und glatten Stoßstangen ist der zuverlässige Einstieg.

Was ist beim Twin-Cam zu prüfen?

Öldruck warm (über 1 bar im Leerlauf), Ventilspiel mit Shims (Werkstatt), Steuerkette und Spanner, Ölverlust an Nockenwellendeckeln, Zylinderkopfdichtung beim 2000, Vergaser (Weber oder Dell'Orto) oder SPICA-Einspritzung bei US-Wagen (kompliziert) und die Motronic der Serie 4 (unproblematisch). Ein gesunder Twin-Cam dreht auf 6.000.

Wo rostet der Spider?

Schweller innen und außen, Bodenbleche, Kofferraumboden, Radläufe hinten, Türunterkanten, Wagenheberaufnahmen, A-Säulen, das Blech unter dem Verdeckkasten, die Spoiler der Serie 3 als Wasserfang. Bei US-Importen weniger, bei italienischen mehr. Auf der Bühne mit Lampe.

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