Ein Käfer im Abendkleid, von Hand in Osnabrück gebaut. Das macht ihn schön und seine Blecharbeiten teuer. Welcher Typ zu wem passt, woran man das Baujahr erkennt und was 2026 zu zahlen ist
Patinamore-Redaktion · 23.10.2026 · aktualisiert 18.10.2026
Was man vor dem Kauf eines Karmann Ghia wissen muss
- Der Typ 14 ist der runde Karmann Ghia auf Käferbasis, gebaut von August 1955 bis Juli 1974 in Osnabrück, rund 443.500 Mal, davon rund 81.000 Cabriolets. Der Typ 34 ist der kantige große Karmann auf Basis des VW 1500, 42.505 Stück von 1961 bis 1969.
- Lowlight heißt bis 1959: tiefe Scheinwerfer, kleine Lufteinlässe, kleine Rückleuchten. 1959 wanderten die Scheinwerfer 5 cm nach oben, 1967 kam 12 Volt, 1969 die eckigen Blinker, 1972 die großen Stoßstangen und Rückleuchten.
- Rost entscheidet, und er ist teuer: Scheinwerfertöpfe, Schweller mit den Heizkanälen, Bodenbleche, A-Säulen hinter dem Schottblech, Türunterkanten, hintere Radläufe. Die Kotflügel sind angeschweißt, die Karosserie von Hand gefertigt, jedes Blech kostet Stunden.
- Preise im Oktober 2026: die meisten Typ 14 zwischen 20.000 und 45.000 Euro, Projekte 6.000 bis 12.000, frühe Wagen und Cabriolets über 60.000. Ein guter Typ 34 steht um 35.000 Euro, mit Teilen, die mehr kosten als am Porsche 356.
Der Karmann Ghia ist das Auto, mit dem Volkswagen bewies, dass ein Käfer auch schön sein kann. Ghia in Turin zeichnete ihn, Karmann in Osnabrück baute ihn von Hand, und darunter blieb alles Käfer: Bodengruppe, Achsen, Boxer, 30 PS. Genau diese Mischung bestimmt den Kauf. Die Technik ist das kleinste Problem, denn sie kostet Käferpreise. Das Blech ist das größte, denn es wurde von Hand gefertigt und wird von Hand repariert. Dazu kommt die Frage, die jeder zuerst stellt: der runde Typ 14 oder der kantige Typ 34?
Typ 14 gegen Typ 34
| Typ 14 | Typ 34 | |
|---|---|---|
| Bauzeit | August 1955 bis Juli 1974 | September 1961 bis Juli 1969 |
| Karosserien | Coupé, Cabriolet ab November 1957 | Coupé; Cabriolet nur als Prototyp, rund 12 Stück |
| Basis | Käfer (Typ 1) | VW 1500/1600 (Typ 3) |
| Motoren | 1,2 bis 1,6 Liter, 30 bis 50 PS | 1,5 und 1,6 Liter, 45 bis 54 PS |
| Spitze | 118 bis 140 km/h | 137 bis 150 km/h |
| Stückzahl | rund 443.500, davon rund 81.000 Cabriolets | 42.505 |
| Neupreis | 7.500 Mark (Coupé 1955), 8.250 Mark (Cabriolet 1957) | der teuerste Volkswagen seiner Zeit, bis der 411 kam |
| Teilelage | Technik vom Käfer, Bleche nachgefertigt | Technik vom Typ 3, Karosserieteile nur gebraucht |
| Spitzname | Käfer im Abendkleid | der große Karmann, Dschia |
Der Typ 14 ist das Auto, das jeder meint, wenn er Karmann Ghia sagt. Luigi Segre ließ den Prototyp 1953 in Turin bauen, Felice Mario Boano und Gian Paolo Boano zeichneten ihn, am 14. Juli 1955 stand er in Gazellenbeige vor Händlern und Presse in Georgsmarienhütte, im August lief die Serie an. Das Cabriolet folgte auf der IAA 1957 und ab dem 1. November 1957 vom Band. Am 31. Juli 1974 war in Osnabrück Schluss; in Brasilien entstanden von 1962 bis 1972 noch rund 23.500 Coupés und bis 1976 der eigenständige Karmann Ghia TC.
Der Typ 34 sollte 1961 darüber stehen: auf der neuen Plattform des VW 1500, mit Kofferraum vorn und hinten, kantig gezeichnet bei Ghia unter Sergio Sartorelli und ausgeführt von Tom Tjaarda. Auf der IAA im September 1961 drehte sich daneben ein perlweißes Cabriolet, das im Handel ausblieb. Der Typ 34 war bis zum VW 411 der teuerste und schnellste Volkswagen, und er verkaufte sich schlecht: 42.505 Stück in 8 Jahren, ohne Nachfolger. Heute ist er das seltenere, teurer zu haltende und für Kenner interessantere Auto. Was ihn mit Typ 3 und VW 181 verbindet, steht in unserem Überblick über die anderen Luftgekühlten.

Woran man das Baujahr erkennt
Beim Typ 14 entscheidet das Baujahr über Preis und Charakter, und man liest es außen ab.
| Modelljahr | Was sich änderte | Woran man es sieht |
|---|---|---|
| 1955 bis 1959 | Lowlight | Scheinwerfer tief in der Nase, kleine Lufteinlässe ohne Chrom, kleine runde Rückleuchten |
| 1958 | Gaspedal statt Rolle, Heckscheibenheizung | Innen |
| 1960 | Highlight | Scheinwerfer rund 5 cm höher, größere Lufteinlässe mit Chromrahmen, Rückleuchten mit getrennten Kammern, ausstellbare hintere Seitenfenster |
| 1960 | 34 PS statt 30 | Motornummer |
| 1965 und 1966 | 1300 mit 40 PS, dann 1500 mit 44 PS; 1966 Scheibenbremsen vorn | Motornummer, Bremssättel |
| 1967 | 12 Volt, Tankstutzen im Kotflügel, Halbautomatik gegen 465 Mark Aufpreis | Tankklappe rechts vorn |
| 1969 | Eckige Blinker vorn | Front |
| 1970 | 1600 mit 50 PS | Motornummer |
| 1971 | Geschäumtes Armaturenbrett, Kopfstützen | Innen |
| 1972 bis 1974 | Große Stoßstangen, große Blinker, große Rückleuchten | Die Eisenbahnschienen vorn und hinten |
Die Faustregel der Szene: Je älter, desto teurer. Lowlights bis 1959 sind die Sammlerstücke, die Wagen von 1960 bis 1971 die Klassiker, die Facelift-Wagen ab 1972 der günstigste Einstieg und mit 50 PS und Scheibenbremsen die besten Fahrer.

Das prüft man am Karmann Ghia
Rost: die Scheinwerfertöpfe zuerst
Die Nase des Typ 14 ist eine Skulptur aus Blech, und in ihren tiefsten Punkten sitzen die Scheinwerfertöpfe. Dort steht Wasser, dort fängt es an. Von dort geht es in die Kotflügel, die angeschweißt sind und deshalb mit der Flex statt mit dem Schraubenschlüssel getauscht werden. Die inneren Schweller sind zugleich die Kanäle der Heizung und bei den meisten Wagen von innen angegriffen; originale Schwellerabdeckungen sind dreiteilig mit einem runden Deckel über den Drehstabenden, billige Nachfertigungen einteilig. Hinter dem Schottblech vor den Türen sammeln sich Dreck und Feuchtigkeit und fressen die A-Säule an, ohne dass es jemand sieht.
- Scheinwerfertöpfe von innen mit Lampe, Ablaufbohrungen frei
- Nase unter der Stoßstange, Blech hinter dem Kennzeichen
- Schweller innen und außen, Heizungskanäle von unten, Deckel über den Drehstabenden
- A-Säulen unten und das Schottblech davor, Teppich hochnehmen
- Bodenbleche und Bodengruppe, Wagenheberaufnahmen, Rahmentunnel
- Türunterkanten und Türböden, Abläufe frei
- Hintere Radläufe an der Bördelkante, von innen mit Magnet
- Reserveradmulde vorn, Batteriekasten hinten rechts unter der Rücksitzbank
- Blech unter der Frontscheibe und unter dem Heckfenster, Dichtungen weich
- Cabriolet: Verdeckkasten, Scheibenrahmen, Verstärkungen der Bodengruppe
Der Unterschied zum Käfer liegt in der Arbeit. Am Käfer tauscht man einen Kotflügel in 1 Stunde, am Karmann Ghia schweißt, verzinnt und schleift man ihn ein, und die Übergänge zur Nase sind die Stellen, an denen man eine gute Restaurierung von einer schnellen unterscheidet. Eine Nase, die unter dem Lack wellig ist, wurde gespachtelt statt verzinnt. Die AUTO ZEITUNG sagt es deutlich: Totalrestaurierungen sind zu aufwendig, schlecht erhaltene Wagen sind abzuraten.
Technik: Käfer, also einfach
Unter dem Blech steht der Käfer, und was in unserer Käfer-Kaufberatung über Motor, Getriebe und Achsen steht, gilt hier wörtlich. Der Boxer verliert Öl an Ventildeckeln und Stößelschutzrohren, die Heizbirnen rosten, die Vorderachse schlägt an den Lenkungsdämpfern aus. Alles davon ist für wenig Geld zu beheben, und die Anbieter stehen in unserem Vergleich der Teile für Luftgekühlte.
- Kaltstart, Öldruckleuchte, Ventilspiel hörbar
- Ölverlust an Ventildeckeln, Stößelschutzrohren, Ölkühlerflansch
- Heizbirnen und Heizkanäle: Heizung geht an und riecht sauber
- Getriebe: alle Gänge, Schub im 2. Gang, Synchronringe
- Vorderachse: Lenkungsdämpfer, Achsschenkelbolzen, Spurstangenköpfe
- Bremsen: Trommeln vor 1966, Scheiben danach, Handbremse hält
- 6 Volt bis 1966: Anlasser dreht zügig, Kabel ohne Flickstellen
Beim Typ 34 ist alles Typ 3: der Flachmotor mit dem Gebläse unter dem Kofferraumboden, ab 1968 Schräglenkerachse bei der Automatik, ab 1969 auch beim Schalter. Die Technik ist ebenso einfach, aber seltener im Regal. Und alles, was außen am Typ 34 ist, hat Karmann nur für ihn gemacht: Scheinwerferringe, Blinker, Rückleuchten, Zierleisten, Scheiben, Stoßstangen. Die Zahlen aus der Schweiz geben den Maßstab: ein brauchbarer vorderer Kotflügel ab 2.500 Franken, ein Paar Blinker bis 1.000, eine einzelne Rückleuchte 500. Kenner sagen, der Unterhalt koste mehr als am Porsche 356.
Papiere und Originalität
Ein Karmann Ghia wird oft schön gemacht statt richtig. Matching Numbers, Erstlack oder ein dokumentierter Neuaufbau, Rechnungen und Fotos von der Karosserie ohne Lack heben den Preis, und bei einem Auto, das zu 2 Dritteln aus Handarbeit besteht, sind die Fotos wichtiger als die Rechnungen. Das H-Kennzeichen bekommt jeder Karmann Ghia; für den Prüfer zählen Räder, Motor und ein Innenraum der Zeit. Was weitgehend original heißt, steht in unserem Beitrag zum H-Kennzeichen.

Was ein Karmann Ghia 2026 kostet
| Typ und Karosserie | Projekt, Zustand 4 bis 5 | Fahrbereit, Zustand 3 | Gut, Zustand 2 | Sammlerstück |
|---|---|---|---|---|
| Typ 14 Coupé 1972 bis 1974 | 6.000 bis 12.000 € | 15.000 bis 22.000 € | 22.000 bis 32.000 € | |
| Typ 14 Coupé 1960 bis 1971 | 8.000 bis 14.000 € | 18.000 bis 28.000 € | 28.000 bis 45.000 € | über 60.000 € |
| Typ 14 Coupé Lowlight bis 1959 | 45.000 € und mehr | über 60.000 € | ||
| Typ 14 Cabriolet | 10.000 bis 15.000 € | 22.000 bis 32.000 € | 32.000 bis 55.000 € | über 60.000 € |
| Typ 34 | 8.000 bis 14.000 € | 18.000 bis 28.000 € | 30.000 bis 45.000 € | bis 65.000 € |
Die Zahlen stammen aus der Marktübersicht von Classic Trader vom Oktober 2026: Die meisten Angebote liegen zwischen 20.000 und 45.000 Euro, 6.000 bis 12.000 Euro sind Projekte, über 60.000 Euro stehen frühe Baujahre, besondere Historie oder herausragende Restaurierungen. Die 20 Angebote des Tages reichten von 27.450 bis 65.000 Euro, ein Typ 34 von 1967 stand bei 34.900 Euro. AutoScout24 nennt einen Durchschnitt von 32.215 Euro; in Großbritannien werden Typ 14 Coupés mit 14.000 bis 35.000 Pfund, Cabriolets mit 22.000 bis 55.000 und der Typ 34 mit 30.000 bis 65.000 Pfund gehandelt. Seit 2021 ist der Markt stabil bis leicht fester.
Die Tabelle hat eine Lehre, und die AUTO ZEITUNG zieht sie auch: Der günstige Karmann Ghia ist der teure. Ein Projekt für 8.000 Euro braucht Nase, Schweller, Böden und Kotflügel, und das sind in einer Fachwerkstatt 25.000 bis 40.000 Euro, mehr als der fertige Wagen wert ist. Wer 30.000 Euro für einen ehrlichen Wagen mit trockenen Schwellern ausgibt, fährt günstiger.
Wie viele Karmann Ghia noch fahren
- 3.2042019
- 3.3932022
- 3.4332024
- 3.4252026
Als Tabelle
| Stichtag | Zugelassen in Deutschland |
|---|---|
| 1. Januar 2019 | 3.204 |
| 1. Januar 2022 | 3.393 |
| 1. Januar 2024 | 3.433 |
| 1. Januar 2026 | 3.425 |
3.425 Karmann Ghia trugen am 1. Januar 2026 ein deutsches Kennzeichen, knapp 7 Prozent mehr als 2019, so das Kraftfahrt-Bundesamt. Der späte 1600 ist mit 1.388 Wagen der größte Posten, der 1500 folgt mit 998. Auf 16 zugelassene Käfer kommt ein Karmann Ghia, und der Typ 34 ist die Rarität darunter. Der Bestand wächst leise, weil Wagen aus den USA zurückkommen und im Alltag keiner mehr verschlissen wird. Die ganze Reihe steht in unserer Auswertung des Karmann-Ghia-Bestands 2026.
Der kurze Weg zur Entscheidung
Wer einen Karmann Ghia will, kauft den besten, den er bezahlen kann, und zwar an der Karosserie gemessen. Die Reihenfolge: erst die Scheinwerfertöpfe und die Nase, dann Schweller und A-Säulen, dann die Böden, dann die Papiere mit Fotos vom Rohbau. Der Motor kommt zuletzt, denn er ist ein Käfer und kostet Käferpreise. Ein Coupé von 1965 bis 1971 mit trockenen Schwellern, originaler Nase und 44 PS ist für 30.000 Euro das vernünftigste Auto der Reihe. Das Lowlight ist für den, der sammelt, der Typ 34 für den, der sucht. Mehr zur Geschichte steht im Porträt VW Karmann Ghia. Und wenn er in der Garage steht: Trag ihn in die Kartei ein und fang mit den Fotos der Schweller an.

Foto: Keith Luke · Unsplash License
Quellen
- Wikipedia: VW Karmann-Ghia Typ 14
- Wikipedia: VW Karmann-Ghia Typ 34
- AUTO ZEITUNG: VW Karmann-Ghia Typ 14, Classic Cars und Kaufberatung
- Classic Trader: Volkswagen Karmann Ghia, Marktübersicht und Angebote, Oktober 2026
- radical-mag: Karmann Ghia Typ 34, 14. Mai 2026
- AutoScout24: VW Karmann Ghia, Infos und Preise
- Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg: Bestand an Kraftfahrzeugen nach Herstellern und Typen (FZ 6), 1. Januar 2019 bis 2026, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Ausgewertet in unserem Beitrag zum Karmann-Ghia-Bestand 2026.
Was Käufer zum Karmann Ghia fragen
Typ 14 oder Typ 34: welcher Karmann Ghia ist der richtige?
Für fast alle der Typ 14, für Sammler mit Geduld der Typ 34. Der Typ 14 hat Käfertechnik, Teile aus jedem Katalog, nachgefertigte Bleche und eine Szene, die alles weiß. Der Typ 34 ist seltener, schneller und mit Typ-3-Technik und Kofferraum vorn das bessere Reiseauto, aber Scheinwerferringe, Rückleuchten, Zierleisten und Scheiben gibt es fast nur gebraucht. Ein brauchbarer Kotflügel kostet ab 2.500 Franken, ein Paar Blinker bis 1.000.
Woran erkennt man einen Lowlight Karmann Ghia?
An den tief sitzenden Scheinwerfern, den kleinen Lufteinlässen ohne Chromrahmen und den kleinen, runden Rückleuchten. So lief der Typ 14 von 1955 bis 1959. Ab Modelljahr 1960 sitzen die Scheinwerfer rund 5 cm höher, die Einlässe sind größer und verchromt, die Rückleuchten haben getrennte Kammern für Brems-, Schluss- und Blinklicht. Lowlights sind die gesuchtesten Karmann Ghia und kosten entsprechend.
Wo rostet der Karmann Ghia?
In den Scheinwerfertöpfen, den Schwellern und den Bodenblechen zuerst. Die inneren Schweller sind zugleich die Heizkanäle und bei den meisten Wagen von innen angegriffen. Hinter dem Schottblech vor den Türen sammeln sich Dreck und Wasser und fressen die A-Säule an. Dazu Türunterkanten, hintere Radläufe, Reserveradmulde und das Blech unter der Frontscheibe. Weil die Kotflügel angeschweißt sind, kostet jede dieser Stellen ein Vielfaches dessen, was sie am Käfer kostet.
Was kostet ein Karmann Ghia 2026?
Die meisten Angebote liegen zwischen 20.000 und 45.000 Euro, so die Marktübersicht von Classic Trader im Oktober 2026, der Durchschnitt bei AutoScout24 bei 32.215 Euro. Projekte stehen bei 6.000 bis 12.000 Euro, frühe Lowlights, Cabriolets und dokumentierte Restaurierungen über 60.000. Ein Typ 34 von 1967 stand bei 34.900 Euro; in Großbritannien reichen die Werte des Typ 34 von 30.000 bis 65.000 Pfund.
Wie viele Karmann Ghia gibt es noch in Deutschland?
3.425 am 1. Januar 2026, so das Kraftfahrt-Bundesamt, knapp 7 Prozent mehr als 2019. Der späte 1600 ist mit 1.388 Wagen der größte Posten, der 1500 folgt mit 998. Auf 16 zugelassene Käfer kommt ein Karmann Ghia; der Typ 34 ist die Rarität darunter.
Ist der Karmann Ghia ein Käfer mit anderem Blech?
Unter dem Blech ja: Bodengruppe, Achsen, Motor und Getriebe sind Käfer, deshalb ist die Technik günstig und überall zu reparieren. Alles darüber ist Karmann: eine Karosserie, die in Osnabrück von Hand zusammengesetzt, verzinnt und verschliffen wurde. Das macht die Linie, die Ghia gezeichnet hat, und es macht jede Blecharbeit zur Handarbeit.
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