Was man über den Alfa Spider wissen muss
- Der Spider kam 1966 als Duetto mit Rundheck, von Pininfarina gezeichnet und gebaut, auf der Technik der Giulia mit dem Doppelnockenwellen-Vierzylinder.
- 4 Serien: Duetto/Rundheck bis 1969, Fastback/Coda Tronca bis 1982, Aerodinamica mit Gummispoiler bis 1989, 4. Serie mit glattem Heck bis 1993.
- Motoren von 1,3 bis 2,0 Litern, 89 bis 128 PS; Dustin Hoffman fuhr ihn 1967 in Die Reifeprüfung.
- Rund 124.000 Stück; der Duetto ist das Sammlerstück, die 2. Serie der Klassiker, die 4. Serie der Einstieg mit Komfort.
Der Spider war das Auto, das 27 Jahre lang jung blieb. Pininfarina zeichnete und baute ihn, Alfa Romeo lieferte den Doppelnockenwellen-Vierzylinder der Giulia, und 1966 kam er als Duetto, mit Rundheck, so genannt nach einem Preisausschreiben, und mit einem Auftritt in Die Reifeprüfung, der ihn in Amerika zum Wunsch machte. Bis 1993 blieb er, in 4 Serien.
Was den Alfa Spider ausmacht: 4 Serien und der Fahrer
So unterscheiden sich die 4 Serien des Alfa Spider
Der Duetto mit Rundheck lief bis 1969, mit 1,6 Litern und ab 1968 als 1750 mit 118 PS. 1970 kam die 2. Serie mit dem abgeschnittenen Heck, der Coda Tronca, und ab 1971 mit 2,0 Litern und 128 PS, der Spider, den die meisten meinen. 1983 die 3. Serie mit schwarzem Gummispoiler und Kunststoffstoßfängern, dem Zeitgeist der Achtziger. 1990 die 4. Serie mit glattem Heck, Einspritzung und Servolenkung, der reife Spider, bis 1993.
Warum der Spider der Alfa zum Fahren ist
Der Spider war nie ein Rennwagen, sondern der Roadster für die Küstenstraße: Doppelnocke, 5 Gänge, Scheibenbremsen rundum, ein Verdeck, das sich mit einer Hand öffnen ließ. 124.000 Stück entstanden, ein großer Teil für die USA, und viele kommen zurück.

Das bleibt vom Alfa Spider
Der Duetto ist das Sammlerstück, die 2. Serie der Klassiker, die 4. Serie der Einstieg mit Komfort und Katalysator. Alle sind seit Jahren H-fähig, alle rosten, und alle fahren sich wie kein anderer Roadster ihrer Zeit.
Was heute beim Alfa Spider zählt
- Rost überall: Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, A-Säulen, Kofferraum.
- Motoren sind robust; die Spica-Einspritzung der US-Wagen ist Sache der Kenner, Vergaser und Bosch-Einspritzung einfacher.
- Originalität: Rundheck-Nachbauten aus 2. Serie gibt es; die Fahrgestellnummer sagt die Wahrheit.
Der Spider ist der Alfa, mit dem man ans Meer fährt. In der Kartei steht er mit Verdeck und Historie, und mit dem Rost, der zu jedem Spider gehört.

Foto: Calreyn88 · CC0
Quellen
Was Leser über den Alfa Spider fragen
Welche Serien gibt es?
1. Serie 1966 bis 1969 mit Rundheck, der Duetto; 2. Serie 1970 bis 1982 mit abgeschnittenem Heck (Coda Tronca); 3. Serie 1983 bis 1989 mit schwarzem Gummispoiler hinten und Kunststoffstoßfängern; 4. Serie 1990 bis 1993 mit glattem Heck und Katalysator.
Welcher Spider ist der beste zum Fahren?
Die 2. Serie mit 2,0 Litern und 128 PS gilt als die ausgewogene, die 4. Serie mit Servolenkung und Einspritzung als die komfortable. Der Duetto ist das Sammlerstück mit dem Preis; die 3. Serie die günstige.
Was rostet am Spider?
Alles: Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, die Kofferraumecken, die A-Säulen und der Bereich hinter den Scheinwerfern. Ein Spider aus Italien oder Kalifornien ist meist besser als einer aus Deutschland, und die Kalifornier haben Sonne im Leder.



