Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
156, Titelbild

156

1997–2005 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Rudolf Stricker, skaliert

Bauzeit
1997–2005
Herkunft
Italien
Leistung
105–250 PS
Hubraum
3.179 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
6,3 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
Gebaut
680.000

Was man über den Alfa Romeo 156 wissen muss

  • Der 156 kam im Herbst 1997 und wurde 1998 als erster Alfa zum Auto des Jahres gewählt. Gezeichnet hat ihn Walter de Silva.
  • Die hinteren Türgriffe stecken im Fensterrahmen: Die Limousine sieht aus wie ein Coupé und ist trotzdem viertürig.
  • Motoren vom 1,6-Liter-Twin-Spark bis zum 2,5-Liter-V6, dazu die JTD-Diesel mit Common-Rail, die Alfa als erster Hersteller in Serie brachte.
  • Über 680.000 Stück liefen bis 2005 vom Band, dazu der Sportwagon als Kombi und der GTA mit 3,2 Litern.

Es gibt Autos, die eine Marke retten. Der 156 war so eines. Alfa Romeo kam aus schweren Jahren, und dann stand im Herbst 1997 eine Limousine in den Schauräumen, die alles hatte, was man von einem Alfa erwartet: eine Form, über die man redet, Motoren, die man hört, und ein Fahrwerk, das den Fahrer meint.

Was den 156 im Herbst 1997 besonders machte

Walter de Silva zeichnete eine Stufenhecklimousine mit hoher Schulter, kurzen Überhängen und dem Scudetto in der Mitte der Front, wobei das Kennzeichen zur Seite rückte. Die hinteren Türgriffe verschwanden im Fensterrahmen, damit die Seite wie die eines Coupés wirkt. Fast eine Million Menschen kamen an einem Tag der offenen Tür zu den Händlern, um ihn zu sehen.

Welche Motoren der Alfa 156 hatte

Zum Start standen 6 Motoren bereit: 3 Twin Spark mit Doppelzündung von 1,6 bis 2,0 Litern, der V6 mit 2,5 Litern und 190 PS, dazu die beiden JTD-Diesel mit 1,9 und 2,4 Litern. Der 1,9 JTD war der erste Common-Rail-Diesel der Welt in einem Serienauto. Später kamen die Vierventil-Twin-Spark, der Selespeed mit automatisierter Schaltung und 2002 der GTA mit dem 3,2-Liter-V6 und 250 PS.

Der Sportwagon und der Crosswagon

1999 folgte der Sportwagon, ein Kombi, der mehr Coupé als Lastesel ist. 2004 kam der Crosswagon Q4 mit Allrad und höhergelegtem Fahrwerk, der heute eigene Liebhaber hat.

Warum der 156 in der DTM und der Tourenwagen-EM fuhr

Der 156 gewann die europäische Tourenwagen-Meisterschaft 2000, 2001 und 2002, mit Fabrizio Giovanardi am Steuer. Auf der Straße merkte man davon wenig, im Verkaufsraum sehr viel: Der 156 war der kommerziell erfolgreichste Alfa seiner Zeit.

Daran erkennt man heute einen guten 156

Ein gepflegter 156 hat Papiere über den Zahnriemen, die Ausgleichswellen und die Variatoren. Beim Twin Spark hört man den Variator im Leerlauf rasseln, wenn er fällig ist. Das Blech hält länger als bei den Vorgängern, die Radläufe hinten und die Endspitzen sind trotzdem die Stellen, an denen man sucht.

Der 156 ist der Alfa, der beweist, dass Vernunft und Schönheit in ein Auto passen.

Alfa Romeo 156: Auto des Jahres 1998 aus Arese, Bild zum Zitat
In einem SatzDer 156 kam im Herbst 1997 und wurde 1998 als erster Alfa zum Auto des Jahres gewählt. Gezeichnet hat ihn Walter de Silva.

Quellen

  1. Wikipedia: Alfa Romeo 156
  2. Stellantis Media: 110 Jahre Alfa Romeo, der Alfa Romeo 156

Was Leser über den Alfa Romeo 156 fragen

Warum gilt der Alfa 156 als Designklassiker?

Weil Walter de Silva eine viertürige Limousine gezeichnet hat, die wie ein Coupé wirkt. Die hinteren Türgriffe sitzen versteckt im Fensterrahmen, die Front nimmt das Scudetto mittig auf und rückt die Kennzeichenhalterung zur Seite. Der Titel Auto des Jahres 1998 kam auch daher.

Was ist ein JTD und warum ist er wichtig?

JTD ist Alfas Common-Rail-Diesel, und der 156 war 1997 das erste Serienauto der Welt damit. Der 1,9 JTD mit 105 PS machte den Diesel im Alltag leise und drehfreudig. Die Technik ging später an den ganzen Fiat-Konzern und an Opel.

Welche Schwachstellen hat der Alfa 156?

Die Zündspulen und Variatoren der Twin Spark, die Elektrik und die Radläufe hinten. Beim JTD sind es Injektoren und der Zweimassenschwungrad-Verschleiß. Wartungsnachweise über Zahnriemen und Ausgleichswellen sind wichtiger als der Kilometerstand.

Den 156 gab es als Limousine und Kombi

Was ein 156 kostet, und was er neben anderen kann

6.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

Wohin die Preise für einen 156 gehenDer Schnitt der Angebote von September 2025 bis Juli 2026, aufwärts.
Schnitt heute
11.504 €
30 Tage
offen
90 Tage
offen
Ein Jahr
offen

Angebotspreise, keine Zustandsbewertung. Die Quelle führt die Reihe als „Alfa Romeo 156". pkw.de Preistrends, Stand Juli 2026.

1.927 €

So viel kostet ein Jahr 156

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

156

156 und Giulia 105 in den Zahlen des Katalogs
Merkmal156Giulia 105
Bauzeit1997–20051962–1978
Leistung105 bis 250 PS50 bis 112 PS
Hubraum3.179 cm³1.570 cm³
Zylinder64
0–100 km/h6,3 ssteht offen
Leergewicht1.305 kg960 kg
Höchstgeschwindigkeit250 km/hsteht offen
Stückzahl680.000572.646
Wert in Note 26.000 €55.000 €
In der Karteinoch keinsnoch keins
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