Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Giulia 105, Titelbild

Giulia 105

1962–1978 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 4.0, Calreyn88, skaliert

Bauzeit
1962–1978
Herkunft
Italien
Leistung
50–112 PS
Hubraum
1.570 cm³
Zylinder
4
Gebaut
572.646

Was man über die Alfa Romeo Giulia wissen muss

  • Die Giulia kam im Juni 1962 als Limousine mit kantiger, windschnittiger Karosserie (Cw 0,34), Doppelnockenwellen-Vierzylinder und 5 Gängen, die Technik der Sportwagen in der Familienlimousine.
  • TI mit 92 PS, Super mit 98 PS, 1300 und 1600, TI Super mit 112 PS für die Rennstrecke; bis 1978 rund 572.000 Limousinen.
  • Auf ihrer Technik standen die Coupés von Bertone, Giulia Sprint GT, GT Junior, GTV und die GTA aus Aluminium, und der Spider.
  • Die Limousine ist der Klassiker zum Fahren, die Coupés sind die Sammlerstücke, die GTA ein Auto für Auktionen.

Die Giulia war die Limousine, die wie ein Sportwagen gebaut war. Alfa Romeo zeigte sie im Juni 1962 in Monza, kantig, mit einer Karosserie, die trotz ihrer Ecken windschnittiger war als alles Runde der Zeit, und mit einem Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen, 5 Gängen und Scheibenbremsen. Eine Familienlimousine mit dem Herz eines Rennwagens.

Was die Giulia ausmacht: Limousinen und Bertone-Coupés

Wie sich TI, Super und 1300 unterscheiden

Die Giulia TI mit 1,6 Litern und 92 PS war der Anfang, die TI Super mit 112 PS die Rennversion mit dem Kleeblatt, die Super ab 1965 mit 98 PS der Klassiker, die 1300 der Einstieg. Innen ein Lenkrad mit dünnem Kranz, Instrumente mit italienischer Schrift, Sitze, die man nach einem Tag noch mochte. Bis 1978 entstanden rund 572.000 Limousinen; die Giulia Nuova von 1974 brachte eine glattere Front.

Welche Coupés Bertone auf der Giulia baute

Auf der Technik der Giulia standen die Coupés, die Giorgetto Giugiaro bei Bertone zeichnete: Giulia Sprint GT 1963, GT Junior, 1750 GTV und 2000 GTV, und die GTA aus Aluminium, mit Doppelzündung, die 1966 bis 1969 die Tourenwagen-Europameisterschaft gewann. Die Coupés sind heute die Sammlerstücke, die Limousine ist der Alfa zum Fahren.

Eine Alfa Romeo Giulia GT von Bertone
Das Giulia-Coupé von Bertone: Giugiaros Linie auf der Technik der Limousine.

Das bleibt von der Alfa Romeo Giulia

Die Giulia ist der Alfa, der eine Szene zusammenhält: Limousinen im Alltag, Coupés auf Treffen, GTA in Auktionen. Alle sind seit Jahrzehnten H-fähig, alle rosten, und alle haben eine Technik, für die es jedes Teil gibt.

Was heute bei der Alfa Romeo Giulia zählt

  • Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Federbeindomen, Kofferraum und A-Säulen.
  • Motor und Getriebe sind robust; die 2. Gang-Synchronisierung ist die Schwäche, Vergaser und Zündung einfach.
  • Originalität: Coupés wurden zu GTA-Nachbauten, Limousinen zu Rennwagen; die Nummern entscheiden.

Die Giulia ist der Alfa, der die Sechziger sportlich machte. In der Kartei steht sie als Limousine mit Doppelnocke, und als Coupé, für das Sammler Jahre warten.

Alfa Romeo Giulia (105): Die Limousine mit dem Doppelnocken-Herz (1962–1978), Bild zum Zitat
In einem SatzDie Giulia kam im Juni 1962 als Limousine mit kantiger, windschnittiger Karosserie (Cw 0,34), Doppelnockenwellen-Vierzylinder und 5 Gängen, die Technik der Sportwagen in der Familienlimousine.

Foto: Radek Sobczyk · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: Alfa Romeo Giulia

Was Leser über die Alfa Romeo Giulia fragen

Warum ist die Giulia besonders?

Weil sie 1962 die Technik eines Sportwagens in eine Limousine brachte: Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen, Fünfganggetriebe, Scheibenbremsen, und eine Karosserie, die trotz der Kanten windschnittiger war als die runden Konkurrenten.

Was ist die Giulia GTA?

Die Rennversion des Bertone-Coupés: Karosserie aus Aluminium (Alleggerita), Doppelzündung, 115 PS in der Straßenversion, 170 im Rennwagen, der Tourenwagen-Europameister 1966 bis 1969, rund 500 Stück und heute ein Auktionsauto.

Was rostet an der Giulia?

Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, die Kofferraumböden, die Türunterkanten und die A-Säulen. Bei den Coupés dazu die Bereiche um die Heckscheibe. Eine Giulia ohne Rostarbeiten ist selten.

Was ein Giulia 105 kostet, und was er neben anderen kann

55.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Giulia 105

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Giulia 105

Giulia 105 und Spider Duetto in den Zahlen des Katalogs
MerkmalGiulia 105Spider Duetto
Bauzeit1962–19781966–1993
Leistung50 bis 112 PS87 bis 132 PS
Hubraum1.570 cm³1.962 cm³
Zylinder44
Leergewicht960 kg990 kg
Höchstgeschwindigkeitsteht offen190 km/h
Stückzahl572.646steht offen
Wert in Note 255.000 €steht offen
In der Karteinoch keins1 Fahrzeug
Mehr über den Spider Duetto

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