Was man über die Alfa Romeo Giulia wissen muss
- Die Giulia kam im Juni 1962 als Limousine mit kantiger, windschnittiger Karosserie (Cw 0,34), Doppelnockenwellen-Vierzylinder und 5 Gängen, die Technik der Sportwagen in der Familienlimousine.
- TI mit 92 PS, Super mit 98 PS, 1300 und 1600, TI Super mit 112 PS für die Rennstrecke; bis 1978 rund 572.000 Limousinen.
- Auf ihrer Technik standen die Coupés von Bertone, Giulia Sprint GT, GT Junior, GTV und die GTA aus Aluminium, und der Spider.
- Die Limousine ist der Klassiker zum Fahren, die Coupés sind die Sammlerstücke, die GTA ein Auto für Auktionen.
Die Giulia war die Limousine, die wie ein Sportwagen gebaut war. Alfa Romeo zeigte sie im Juni 1962 in Monza, kantig, mit einer Karosserie, die trotz ihrer Ecken windschnittiger war als alles Runde der Zeit, und mit einem Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen, 5 Gängen und Scheibenbremsen. Eine Familienlimousine mit dem Herz eines Rennwagens.
Was die Giulia ausmacht: Limousinen und Bertone-Coupés
Wie sich TI, Super und 1300 unterscheiden
Die Giulia TI mit 1,6 Litern und 92 PS war der Anfang, die TI Super mit 112 PS die Rennversion mit dem Kleeblatt, die Super ab 1965 mit 98 PS der Klassiker, die 1300 der Einstieg. Innen ein Lenkrad mit dünnem Kranz, Instrumente mit italienischer Schrift, Sitze, die man nach einem Tag noch mochte. Bis 1978 entstanden rund 572.000 Limousinen; die Giulia Nuova von 1974 brachte eine glattere Front.
Welche Coupés Bertone auf der Giulia baute
Auf der Technik der Giulia standen die Coupés, die Giorgetto Giugiaro bei Bertone zeichnete: Giulia Sprint GT 1963, GT Junior, 1750 GTV und 2000 GTV, und die GTA aus Aluminium, mit Doppelzündung, die 1966 bis 1969 die Tourenwagen-Europameisterschaft gewann. Die Coupés sind heute die Sammlerstücke, die Limousine ist der Alfa zum Fahren.

Das bleibt von der Alfa Romeo Giulia
Die Giulia ist der Alfa, der eine Szene zusammenhält: Limousinen im Alltag, Coupés auf Treffen, GTA in Auktionen. Alle sind seit Jahrzehnten H-fähig, alle rosten, und alle haben eine Technik, für die es jedes Teil gibt.
Was heute bei der Alfa Romeo Giulia zählt
- Rost an Schwellern, Bodenblechen, Radläufen, Federbeindomen, Kofferraum und A-Säulen.
- Motor und Getriebe sind robust; die 2. Gang-Synchronisierung ist die Schwäche, Vergaser und Zündung einfach.
- Originalität: Coupés wurden zu GTA-Nachbauten, Limousinen zu Rennwagen; die Nummern entscheiden.
Die Giulia ist der Alfa, der die Sechziger sportlich machte. In der Kartei steht sie als Limousine mit Doppelnocke, und als Coupé, für das Sammler Jahre warten.

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Quellen
Was Leser über die Alfa Romeo Giulia fragen
Warum ist die Giulia besonders?
Weil sie 1962 die Technik eines Sportwagens in eine Limousine brachte: Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen, Fünfganggetriebe, Scheibenbremsen, und eine Karosserie, die trotz der Kanten windschnittiger war als die runden Konkurrenten.
Was ist die Giulia GTA?
Die Rennversion des Bertone-Coupés: Karosserie aus Aluminium (Alleggerita), Doppelzündung, 115 PS in der Straßenversion, 170 im Rennwagen, der Tourenwagen-Europameister 1966 bis 1969, rund 500 Stück und heute ein Auktionsauto.
Was rostet an der Giulia?
Schweller, Bodenbleche, Radläufe, Federbeindome, die Kofferraumböden, die Türunterkanten und die A-Säulen. Bei den Coupés dazu die Bereiche um die Heckscheibe. Eine Giulia ohne Rostarbeiten ist selten.

