Alltagstauglichkeit: der erste Golf im Stadtverkehr, auf der Autobahn und im Winter
Patinamore-Redaktion · 12.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026
Was man über den Golf I im Alltag wissen muss
- Der Golf I ist leicht, sparsam und übersichtlich; ein 1,5 oder 1,6 verbraucht 7 bis 8 Liter und fährt Autobahn ohne Mühe.
- Teile gibt es über Volkswagen Classic Parts und den Handel, mit Ausnahme mancher Innenraumteile und der frühen Vorfacelift-Stoßstangen.
- Rost ist das Thema: Frontblech, Domlager, Türen, Radläufe, Heckklappe. Ein Golf I für den Winter braucht Konservierung und Kontrolle.
- Das Cabrio ist als Alltagsauto besser als sein Ruf, dichtes Verdeck, guter Heizung, verlangt aber im Winter das Hardtop oder eine Garage.
Millionen Menschen sind mit dem Golf I zur Arbeit gefahren, ohne darüber nachzudenken. Vierzig Jahre später tun es ein paar tausend wieder, mit Absicht. Und es funktioniert, wenn man weiß, was man tut.
Was für den Golf I im Alltag spricht
Er ist klein, leicht und übersichtlich; er parkt in Lücken, die heute jeder übersieht. Der Motor ist einfach, die Teile gibt es, und jede Werkstatt kennt ihn. Ein 1,5 oder 1,6 mit Fünfganggetriebe fährt Autobahn ohne Mühe, der Verbrauch bleibt einstellig.
Das verlangt der Golf I im Alltag
Was dem Golf I im Alltag fehlt
Servolenkung ist bei dem Gewicht entbehrlich. ABS und Airbag kamen später, und die Karosserie ist die eines Kleinwagens von 1974, die Knautschzone vorn ist kurz. Klimaanlage: Fenster. Heizung: gut. Sitze: je nach Ausstattung von hart bis Recaro.
Dort rostet der Golf I
Das Frontblech unter der Batterie, die Federbeindome, die Türen unten, die Radläufe hinten, die Heckklappe um das Schloss, die Bodenbleche unter dem Teppich, die Wagenheberaufnahmen. Ein Golf I, der im Winter fährt, braucht Hohlraumkonservierung, Unterbodenpflege und ein Frühjahr mit Taschenlampe. Blech gibt es nach, aber die Arbeit ist die gleiche.
Warum das Cabrio der Golf I für den Alltag ist
Das Karmann-Cabrio ist das häufigste Golf I in der Kartei und als Alltagsauto besser als sein Ruf: Das Verdeck ist dicht, der Bügel macht die Karosserie steif, die Heizung ist die der Limousine. Im Winter gehört es unter ein Hardtop oder in eine Garage.
So sieht die Alltagsroutine mit dem Golf I aus
- Öl jährlich, Ventilspiel bei den älteren Motoren prüfen.
- Vergaser einstellen lassen, wenn der Leerlauf wandert.
- Zahnriemen beim 1,5/1,6 alle sechzigtausend Kilometer.
- Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre.
- Rost jedes Frühjahr; Wasserabläufe der Türen frei halten.
Golf I in der Kartei haben oft die längsten Berichte: Ein Wagen, der günstig war und lange blieb, sammelt Geschichten.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0
Was Leser über den Golf I im Alltag fragen
Ist ein Golf I alltagstauglich?
Ja, mehr als die meisten Klassiker: klein, sparsam, leicht zu warten, mit einer Teileversorgung, die fast alles abdeckt. Servolenkung, ABS und Airbag kamen später, bei knapp achthundert Kilo Leergewicht ist das erste entbehrlich, die beiden anderen zählen, wenn es darauf ankommt.
Wie viel verbraucht ein Golf I?
Die Vergaser-Vierzylinder mit 1,1 bis 1,6 Litern liegen zwischen 7 und 9 Litern Super; der GTI mit Einspritzung bei 9 bis 10, der Diesel bei 5 bis 6. Auf der Autobahn mit Viergang-Getriebe dreht der Motor hoch, das Fünfganggetriebe ab 1979 hilft.
Kann man ein Golf I Cabrio im Winter fahren?
Mit Hardtop oder Garage ja: Das Verdeck ist dicht, die Heizung gut, der Wagen fährt wie die Limousine. Ohne Garage leidet das Verdeck unter Frost und Feuchtigkeit; es bleibt ein Auto für die warmen Monate.
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