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Golf I, Titelbild

Golf I

1974–1983 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands, skaliert

Bauzeit
1974–1983
Herkunft
Deutschland
Leistung
50–112 PS
Hubraum
1.781 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
9,0 s
Höchstgeschwindigkeit
183 km/h
Gebaut
6.000.000

Was man über den Golf I wissen muss

  • Der Golf I kam im Mai 1974 als Nachfolger des Käfers: Frontmotor, Wasserkühlung, Frontantrieb, Schrägheck, von Giorgetto Giugiaro gezeichnet.
  • Der GTI von 1976 mit 110 PS erfand die Klasse der Kompaktsportler; der Diesel von 1976 machte den Golf zum Alltagsauto für Millionen.
  • Das Cabriolet von Karmann kam 1979 und lief bis 1993, 10 Jahre länger als die Limousine, deren Nachfolger 1983 erschien.
  • Frühe Golf I sind rostanfällig und selten geworden; der GTI ist der gesuchteste, das Cabrio das häufigste in der Kartei.

Der Golf war die Antwort auf die Frage, die Volkswagen fast das Leben gekostet hätte: Was kommt nach dem Käfer? Die Antwort hieß Frontmotor, Frontantrieb, Schrägheck, und ein Entwurf aus Turin, der so schlicht war, dass er heute noch modern wirkt.

Warum der Golf I mit dem Käfer brach

Volkswagen hatte in den späten Sechzigern mit dem 411 und dem K 70 gezögert; die Übernahme von Auto Union und NSU brachte die Technik, die der Golf brauchte. Giugiaro zeichnete eine Karosserie mit klaren Kanten, großer Heckklappe und dicken C-Säulen. Im Mai 1974 lief der erste Golf in Wolfsburg vom Band, mit 50 oder 70 PS aus 1,1 und 1,5 Litern. Nach 2 Jahren waren eine Million gebaut.

Was den Golf I ausmachte: GTI, Diesel, Jetta und Cabriolet

Was GTI, Diesel und Jetta zum Golf I beitrugen

1976 kamen 2 Wagen, die die Klasse veränderten: der GTI mit 110 PS, den eine kleine Gruppe von Ingenieuren nach Feierabend entwickelt hatte, und der Golf Diesel mit 50 PS, der erste Diesel in der Kompaktklasse, der wie ein Benziner fuhr. 1979 folgte der Jetta als Stufenheck, 1980 das Facelift mit den großen Rückleuchten und den Kunststoff-Stoßstangen.

Warum das Cabriolet bei Karmann weiterlief

1979 begann Karmann in Osnabrück mit dem Golf Cabriolet, mit dem Überrollbügel, den die Szene „Henkel“ nannte, und einem Verdeck, das dicht war. Das Cabrio überlebte den Golf II und lief bis 1993, mit den Ausstattungen Classic Line, Sportline, Etienne Aigner, Genesis und dem Karmann-Schriftzug, der vielen wichtiger war als das VW-Zeichen.

Woran ein Golf I stirbt, und wie man es verhindert

  • Rost: Frontblech unter der Batterie, Domlager, Türen unten, Radläufe hinten, Heckklappe um das Schloss, Bodenbleche unter dem Teppich.
  • Technik: unproblematisch. Die Vergaser des 1,1 und 1,3 wollen eingestellt werden; die Einspritzung des GTI (K-Jetronic) läuft, wenn niemand daran gedreht hat.
  • Innenraum: Sitzbezüge und Armaturenbretter mit Rissen sind das eigentliche Problem, gute Innenräume sind seltener als gute Motoren.

Der Golf I ist das Auto, in dem Millionen Deutsche das Fahren gelernt haben. In der Kartei steht er zwischen Käfer und Golf II, und die Berichte lesen sich wie Tagebücher.

VW Golf I: Wie Giugiaros Entwurf den Käfer ablöste (1974–1983), Bild zum Zitat
In einem SatzDer Golf I kam im Mai 1974 als Nachfolger des Käfers: Frontmotor, Wasserkühlung, Frontantrieb, Schrägheck, von Giorgetto Giugiaro gezeichnet.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: VW Golf I

Was Leser über den Golf I fragen

Wer hat den VW Golf I entworfen?

Giorgetto Giugiaro bei Italdesign in Turin, im Auftrag von Volkswagen, das nach dem Käfer eine moderne Kompaktklasse brauchte. Die Technik, Frontantrieb, quer eingebauter Motor, kam aus dem Audi 50 und dem Passat.

Wann kam der Golf GTI?

Der Golf GTI wurde 1975 auf der IAA vorgestellt und ab Juni 1976 gebaut: 1,6 Liter, Einspritzung, 110 PS, rote Kühlergrill-Einfassung und Golfball-Schaltknauf. Geplant waren 5.000 Stück; es wurden über 460 Tausend.

Ist ein Golf I als Oldtimer alltagstauglich?

Ja, mehr als die meisten: Der Wagen ist leicht, sparsam, übersichtlich, und Teile gibt es von Volkswagen Classic Parts und dem Zubehörhandel. Servolenkung, ABS und Airbags kamen später, und wer ohne sie angefangen hat, fährt gut ohne sie.

Den Golf I gab es als Schrägheck und Cabriolet

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Was ein Golf I kostet, und was er neben anderen kann

4.500 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Golf I

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Golf I

Golf I und Käfer Typ 1 in den Zahlen des Katalogs
MerkmalGolf IKäfer Typ 1
Bauzeit1974–19831938–2003
Leistung50 bis 112 PS25 bis 50 PS
Hubraum1.781 cm³1.584 cm³
Zylinder44
0–100 km/h9,0 s21,0 s
Leergewicht750 kg730 kg
Höchstgeschwindigkeit183 km/h135 km/h
Stückzahl6.000.00021.529.464
Wert in Note 24.500 €steht offen
In der Karteinoch keins21 Fahrzeuge
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