Was man über den VW T3 wissen muss
- Der T3 kam im Mai 1979 als Nachfolger des T2: breiter, kantiger, mit Schräglenker-Hinterachse und einem großen Kofferraum über dem Motor.
- Bis 1982 fuhr er mit dem luftgekühlten Boxer, danach mit dem Wasserboxer von 60 bis 112 PS und mit Dieselmotoren aus dem Golf.
- Syncro-Allrad ab 1985, Multivan mit Tischbett ab 1985, Westfalia Joker als Camper: Der T3 wurde zum Reisemobil einer Generation.
- Der letzte deutsche T3 lief 1990 in Hannover, in Graz bei Steyr-Daimler-Puch bis 1992, der letzte Bulli mit Heckmotor.
Der T3 war der letzte Transporter, bei dem Volkswagen am Heckmotor festhielt, und der erste, der wie ein modernes Auto fuhr. Er kam im Mai 1979, breiter und kantiger als der T2, mit Schräglenkern hinten, Doppelquerlenkern vorn und einem Laderaum, der endlich flach war. Dreizehn Jahre lang, bis 1992, war er der Bulli.
Was den T3 ausmacht: Motoren, Syncro, Multivan und Joker
Diese Motoren trieben den T3 an
Zum Start gab es den luftgekühlten Boxer mit 50 und 70 PS. 1981 kam der Diesel aus dem Golf, ein Reihenvierzylinder, der den Verbrauch halbierte und das Tempo auch. 1982 folgte der Wasserboxer: derselbe Aufbau, jetzt mit Wassermantel und Kühler vorn im Bug, mit 60, 78, 90 und ab 1985 mit 112 PS im 2,1-Liter-Einspritzer. Der Wasserboxer ist der Motor, der den T3 auf die Autobahn brachte, und der Motor, dessen Zylinderköpfe die Szene bis heute beschäftigen.
Was Syncro, Multivan und Joker am T3 unterscheidet
1985 kam der Syncro mit Allradantrieb über eine Visco-Kupplung, gebaut bei Steyr-Daimler-Puch in Graz, mit 14 oder 16 Zoll, Sperren und Geländeuntersetzung. Im selben Jahr erschien der Multivan mit drehbaren Sitzen, Klapptisch und Bett im Heck, das Auto, aus dem später die Multivan-Idee der T4 und T5 wurde. Westfalia baute den Joker mit Aufstelldach und Küche, Volkswagen selbst den Caravelle als Bus mit Komfort. Der T3 war Handwerkerwagen, Familienbus und Reisemobil in einem.

Dort wurde der T3 gebaut
In Hannover lief der T3 bis 1990, in Graz als Syncro bis 1992. In Südafrika wurde er bis 2002 weitergebaut, mit Fünfzylindern von Audi und einer größeren Frontscheibe, der Microbus, den Sammler heute importieren.
Was heute beim VW T3 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türen, dem Batterieblech und rund um die Schiebetür. Ein T3 aus dem Norden hat meist mehr davon als einer aus dem Süden.
- Wasserboxer brauchen dichte Zylinderköpfe und ein sauberes Kühlsystem; ein Blick auf das Kühlmittel sagt mehr als der Klang.
- Ausstattung treibt den Preis: Syncro, Multivan und Joker liegen weit über dem Kastenwagen, und Umbauten sind häufig.
Der T3 ist der Bulli, mit dem die Generation der Siebziger und Achtziger aufgewachsen ist. In der Kartei trägt er die längsten Historien: Reisen, Umbauten, Motoren, alles gehört ins Fahrzeugbuch.

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Quellen
Was Leser über den VW T3 fragen
Welche Motoren hat der VW T3?
Bis 1982 den luftgekühlten Boxer mit 50 oder 70 PS, danach den wassergekühlten Boxer mit 1,9 und 2,1 Litern bis 112 PS, dazu Diesel und Turbodiesel aus dem Golf mit 50 bis 70 PS. Der Wasserboxer ist der Motor, den die meisten meinen.
Was ist ein T3 Syncro?
Der Syncro ist der Allrad-T3 mit Visco-Kupplung, den Steyr-Daimler-Puch in Graz ab 1985 baute, wahlweise mit 14- oder 16-Zoll-Rädern, Sperren und Geländeuntersetzung. Er ist der gesuchteste T3 und der teuerste.
Was rostet am T3?
Die Radläufe, die Schweller, die Türunterkanten, die Batteriebleche unter den Sitzen, die Aufnahmen der Stoßstangen und der Bereich um die Schiebetür. Ein Wasserboxer verliert außerdem gern Kühlmittel an den Zylinderköpfen.










