Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Käfer Typ 1, Titelbild

Käfer Typ 1

1938–2003 · 21 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Bauzeit
1938–2003
Herkunft
Deutschland
Baureihe
Typ 1
Leistung
25–50 PS
Hubraum
1.584 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
21,0 s
Höchstgeschwindigkeit
135 km/h
Gebaut
21.529.464
In der Kartei
21 Fahrzeuge
Zugelassen
38.753 · 2026

Was man über den Käfer wissen muss

  • Der Käfer wurde von 1938 bis 2003 gebaut, zuletzt in Puebla, Mexiko, über 21 Millionen Stück, mehr als jedes andere Auto einer einzigen Grundkonstruktion.
  • Die deutschen Baureihen unterscheiden sich am Heckfenster (Brezel bis 1953, Oval bis 1957, Rechteck ab 1957) und an der Vorderachse (Kurbellenker bis 1970, McPherson beim 1302 und 1303).
  • Technisch blieb er sich treu: luftgekühlter Boxer im Heck, Zentralrohrrahmen, Pendelachse, gewachsen sind Hubraum, Fenster und Komfort.
  • Wer einen Käfer sucht, findet die größte Teileversorgung der Klassikerszene und eine Kartei, in der der Käfer die häufigste Baureihe ist.

Der Käfer ist das Auto, das am längsten fast unverändert gebaut wurde. Von der ersten Serie 1938 bis zum letzten Wagen im Juli 2003 in Puebla vergingen 65 Jahre, und der Motor saß immer hinten, luftgekühlt, ein Boxer. Was sich änderte, war alles drumherum: Fenster, Achsen, Hubraum, Komfort, und die Welt, in der er fuhr.

Wie aus dem KdF-Wagen das Exportmodell wurde

Ferdinand Porsche entwarf den Wagen in den Dreißigern als Volksauto; das Werk in Wolfsburg wurde 1938 für ihn gebaut, aber im Krieg entstanden dort Kübel- und Schwimmwagen statt Limousinen. Die zivile Produktion begann erst 1945 unter britischer Verwaltung, mit dem Major Ivan Hirst als der Figur, der der Käfer sein Überleben verdankt. 1949 kam das Exportmodell mit Chrom und besserer Ausstattung, und mit ihm begann der Aufstieg zum meistgebauten Auto seiner Zeit.

Daran erkennt man die Käfer-Generationen

Woran man Brezel, Ovali und Rechteckfenster erkennt

Die Sammler unterscheiden die frühen Jahre am Heckfenster. Bis März 1953 war es geteilt, die Brezel. Danach kam das ovale Fenster, der Ovali, bis August 1957. Ab dem Modelljahr 1958 wurde das Heckfenster rechteckig und deutlich größer, die Frontscheibe ebenfalls. Der 1200 mit 30 PS aus 1,2 Litern trug den Wagen durch die Fünfziger; 1965 kam der 1300, 1966 der 1500 mit Scheibenbremsen vorn.

Was 1302 und 1303 zum großen Käfer machte

1970 kam der 1302 mit McPherson-Federbeinen vorn, einem größeren Kofferraum unter der gewölbten Haube und Schräglenker-Hinterachse beim 1302 S. 1972 folgte der 1303 mit der gewölbten Panoramascheibe und dem kürzeren, gepolsterten Armaturenbrett, der komfortabelste Käfer, der je gebaut wurde, und als Cabriolet von Karmann bis 1980 das letzte in Deutschland gebaute Modell. Die Limousine lief in Emden bis Januar 1978; danach kam der Käfer nur noch aus Mexiko nach Europa, bis 1985.

Warum der Käfer in Mexiko weiterlebte und 2003 endete

In Puebla lief der Käfer weiter, mit Einspritzung und Katalysator ab 1993, als Taxi in Mexiko-Stadt, als Neuwagen für die Generationen, die ihn kannten. Der letzte, ein Última Edición in Aquarius-Blau oder Beige, lief am 30. Juli 2003 vom Band. Ein Mariachi spielte.

Das zählt heute beim Käfer

  • Rost an den Bodenblechen, den Trittbrettaufnahmen, dem Rahmenkopf und dem Frontblech unter dem Tank. Das sind die Stellen, an denen ein Käfer stirbt.
  • Originalität ist beim H-Kennzeichen ein Thema: Breitreifen, Cal-Look und Sportlenkräder sind Geschmack, zeitgenössisch ist, was es damals gab.
  • Teile gibt es für alles, von der Brezel-Dichtung bis zum kompletten Bodengruppe. Der Käfer ist der Klassiker, der sich am leichtesten am Leben halten lässt.

Wer selbst schraubt, hat es beim Käfer leicht: Volkswagen Classic Parts stellt die originalen Reparaturleitfäden für die Jahrgänge 1952–1957 und 1975–1985 kostenlos als PDF bereit, die Kernjahre 1958–1974 deckt das Werkstattportal erWin im Stundenabo ab. Was es gibt, wo es liegt und was es kostet, steht im Literaturkatalog zum Käfer.

Der Käfer ist der Wagen, mit dem die meisten angefangen haben. Wer ihn in die Kartei stellt, stellt ihn zu Tausenden anderen, und genau darum ist er interessant: An ihm lässt sich am besten ablesen, was aus einer Baureihe wird, wenn sie alt wird.

VW Käfer: Die Geschichte des Volkswagens von 1938 bis 2003, Bild zum Zitat
In einem SatzDer Käfer wurde von 1938 bis 2003 gebaut, zuletzt in Puebla, Mexiko, über 21 Millionen Stück, mehr als jedes andere Auto einer einzigen Grundkonstruktion.

Foto: Annie Spratt · Unsplash License

Quellen

  1. Volkswagen Classic Parts: Reparaturleitfäden

Was Leser über den Käfer fragen

Wie viele VW Käfer wurden gebaut?

Über 21 Millionen zwischen 1938 und 2003, davon der größte Teil in Wolfsburg und Emden, später in Mexiko und Brasilien. Der letzte Käfer lief am 30. Juli 2003 in Puebla vom Band.

Woran erkennt man das Baujahr eines Käfers?

Am Heckfenster (Brezel, Oval, Rechteck), an den Blinkern (Winker bis 1960), der Frontscheibe (gewölbt ab 1303), der Vorderachse (McPherson bei 1302 und 1303) und an der Fahrgestellnummer, deren erste Stellen das Modelljahr verraten.

Welcher Käfer ist der beste für den Einstieg?

Ein 1200 oder 1300 der späten Sechziger: einfache Technik, die vollständigste Teileversorgung, H-Kennzeichen ohne Diskussion. Der 1303 fährt komfortabler, hat aber mehr Blech, das rosten kann.

Den Käfer gab es als Limousine und Cabriolet

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Der Käfer als Limousine

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Aus dem Magazin

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Was ein Käfer kostet, und was er neben anderen kann

Wohin die Preise für einen Käfer gehenDer Schnitt der Angebote von September 2025 bis September 2026, abwärts um -2,5 % im Jahr.
Schnitt heute
23.646 €
30 Tage
-0,2 %
90 Tage
-0,7 %
Ein Jahr
-2,5 %

Angebotspreise, keine Zustandsbewertung. Die Quelle führt die Reihe als „VW Käfer". pkw.de Preistrends, Stand September 2026.

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Käfer

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Käfer Typ 1

Käfer Typ 1 und T1 Bulli in den Zahlen des Katalogs
MerkmalKäfer Typ 1T1 Bulli
Bauzeit1938–20031950–1967
Leistung25 bis 50 PS25 bis 44 PS
Hubraum1.584 cm³1.493 cm³
Zylinder44
0–100 km/h21,0 ssteht offen
Leergewicht730 kg890 kg
Höchstgeschwindigkeit135 km/h110 km/h
Stückzahl21.529.4641.800.000
In der Kartei21 Fahrzeuge2 Fahrzeuge
Mehr über den T1 Bulli

Diese Käfer stehen in der Kartei

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Zugelassen in Deutschland

38.753 zum 01.01.2026

-0,1 % gegenüber 01.01.2025 · 2 Typschlüssel zusammengefasst

36.540201920202021202220232024202538.7532026

Zugelassener Bestand: gezählt wird, was am Stichtag ein Kennzeichen trägt. Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Zustand und Pflege — was die Kartei über den Käfer sagt

Stand 01.10.2026. Jede Zahl trägt ihre Fallzahl und steht auf mindestens acht Fahrzeugen.

Steckbrief aus dem Bestand: Was am Volkswagen Käfer kaputtgeht

Ausgewertet aus 51 Berichten zu 22 Fahrzeugen von 16 Haltern dieses Modells, Stand 29.10.2026. Eine Stichprobe aus der Kartei.

Häufigste Reparaturenn = 16 HalterNach unabhängigen Nennungen: ein Teil zählt je Halter einmal, ausgewiesen ab 5.
VergaserVergaser: 66AuspuffAuspuff: 55BremsbackenBremsbacken: 55BremsleitungBremsleitung: 55KupplungKupplung: 55LichtmaschineLichtmaschine: 55WärmetauscherWärmetauscher: 55ZündverteilerZündverteiler: 55
Als Tabelle
TeilHalterFahrzeugeBerichte
Vergaser666
Auspuff566
Bremsbacken566
Bremsleitung566
Kupplung555
Lichtmaschine555
Wärmetauscher566
Zündverteiler555
Laufleistung und Kostenn = 51 BerichteMedian beim Ausfall, wo genug Halter den Stand eingetragen haben; Kosten nur aus Berichten, deren Halter die Summe freigegeben haben, ab acht davon, gerundet.
Vergaser
105.000 km · –
Auspuff
75.000 km · –
Bremsbacken
100.000 km · –
Bremsleitung
105.000 km · –
Kupplung
90.000 km · –
Lichtmaschine
115.000 km · –
Wärmetauscher
95.000 km · –
Zündverteiler
115.000 km · –
Als Tabelle
TeilLaufleistungKosten (Median)SpanneFälle
Vergaser105.000 km–––
Auspuff75.000 km–––
Bremsbacken100.000 km–––
Bremsleitung105.000 km–––
Kupplung90.000 km–––
Lichtmaschine115.000 km–––
Wärmetauscher95.000 km–––
Zündverteiler115.000 km–––

Prüfpunkte für die Besichtigung

Von Leuten, die einen Volkswagen Käfer haben, für Leute, die einen wollen. Bestätigen kann, wer selbst einen in der Garage hat.

  • Endspurten rosten gerne

    0 × bestätigt

Wo es Teile, Literatur und Werkstätten für den Käfer gibt

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