Vom Meyers Manx aus Kalifornien über HAZ und Karmann GF bis Apal, GP und Ruska: wer die Kunststoffkarosserien für den Käfer baute, mit den Bildern nebeneinander
Patinamore-Redaktion · 06.10.2026 · aktualisiert 06.10.2026
Buggys auf Käferbasis in 4 Sätzen
- Bruce Meyers setzte 1964 in Kalifornien eine Kunststoffkarosserie auf das gekürzte Fahrgestell eines Käfers. Der Meyers Manx war der erste VW-Buggy.
- Meyers baute rund 6.000 Bausätze, weltweit folgten rund 250.000 Nachbauten. Ein Gericht hatte sein Patent für nichtig erklärt.
- In Deutschland war HAZ aus Hamburg 1968 der erste Buggy mit TÜV-Zulassung. Es folgten der AHS Imp aus Göttingen und der Karmann GF aus Osnabrück.
- Apal in Belgien, GP in England, Ruska in den Niederlanden und Sovra in Frankreich bauten eigene Formen. Bugre in Brasilien baut seit 1970.
Ein VW-Buggy ist ein offenes Freizeitauto mit Kunststoffkarosserie auf dem Fahrgestell des VW Käfer, meist um 30 bis 40 Zentimeter gekürzt. Bruce Meyers baute 1964 in Kalifornien den ersten, den Meyers Manx. Danach goss die halbe Welt seine Form ab. Dieser Beitrag stellt 15 Hersteller aus 10 Ländern nebeneinander, mit Bild, Bauzeit und dem, was über ihre Buggys belegt ist.
Warum ausgerechnet der Käfer zum Buggy wurde
Das Häuschen lässt sich abschrauben
Der Käfer trägt seine Karosserie auf einem Zentralrohrrahmen mit Bodenplatte. Die Karosserie, in der Szene das Häuschen, ist verschraubt. Die tragende Arbeit macht der Rahmen. Wer das Häuschen abnimmt, hat ein fahrfertiges Fahrgestell mit Motor, Getriebe und Achsen vor sich.
Dazu kam der Preis. Gebrauchte und verunfallte Käfer gab es in den Sechzigern überall für wenig Geld. Der Heckmotor drückt auf die Antriebsräder, und die Luftkühlung spart Kühler und Schläuche, die im Sand kaputtgehen.
So viel kürzer wird die Bodenplatte
Die meisten Buggys stehen auf einer gekürzten Bodenplatte. Laut Wikipedia schnitten die Erbauer 27,5 bis 39 Zentimeter heraus und schweißten die Hälften wieder zusammen. Volkswagen nennt in einer Pressemitteilung von 2011 die Spanne von 30 bis 40 Zentimetern. Beim Meyers Manx sind es 36,2 Zentimeter, beim Swiss Buggy 40. Aus 2,40 Metern Radstand werden so etwa 2 Meter.
Die kurze Version ist wendiger, leichter und steifer. In Deutschland verlangte der TÜV für die Naht einen Schweißer mit Schein. Wer 4 Sitze wollte, nahm einen Buggy für die ungekürzte Bodenplatte, etwa den GP Super Buggy.
Das kostete ein Buggy als Bausatz
Die Hersteller verkauften in Stufen. Die nackte Kunststoffkarosserie ohne Türen und Scheibe kostete laut Wikipedia rund 3.000 DM. Halb montierte Bausätze mit vorbereitetem, gekürztem Fahrgestell lagen bei 5.000 bis 7.000 DM. Ein fertiger Buggy mit TÜV-Abnahme kostete weit über 10.000 DM.
Kalifornien 1964: So entstand der Meyers Manx
Old Red kam aus einer Garage in Newport Beach
Bruce Meyers war Bootsbauer, Surfer und Ingenieur. Zwischen Ende 1963 und Mai 1964 baute er in seiner Garage in Newport Beach den ersten Buggy mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Er nannte ihn Old Red. Die ersten 12 Exemplare hatten eine selbsttragende Kunststoffschale und waren für ein Geschäft zu teuer.
Danach setzte Meyers die Karosserie auf die gekürzte Bodenplatte des Käfers. Daraus wurde der Bausatz, den B. F. Meyers & Co. in Fountain Valley bis 1971 verkaufte.


Darum folgten dem Manx rund 250.000 Nachbauten
Im April 1967 fuhren Meyers und Ted Mangels mit Old Red die Halbinsel Baja California von Tijuana nach La Paz in 34 Stunden und 45 Minuten. Das war laut ClassicCars.com Journal 5 Stunden schneller als der Motorradrekord von 1962. Im November 1967 gewannen Vic Wilson und Ted Mangels mit einem Manx die erste Mexican 1000, den Vorläufer der Baja 1000. 1968 jagte ein Manx mit Corvair-Sechszylinder durch den Film „Thomas Crown ist nicht zu fassen“.
Meyers baute rund 6.000 Bausätze. Weltweit entstanden nach Schätzungen 250.000 Buggys nach seinem Muster, manche Quellen gehen bis 300.000. Ein Gericht erklärte sein Patent für nichtig, danach durfte jeder die Form abgießen. 1971 schloss die Firma.
Um 2000 kam Meyers mit Meyers Manx Inc. zurück. Im November 2020 verkaufte er an Trousdale Ventures, am 19. Februar 2021 starb er mit 94 Jahren. Die neuen Eigentümer kündigten 2022 einen elektrischen Manx 2.0 an.
EMPI hatte den Buggy schon aus Blech
EMPI aus Riverside, 1956 vom VW-Händler Joe Vittone gegründet, verkaufte ab 1960 den Sportster. Das war ein Bausatz aus flachen, gekanteten Stahlblechen für die gekürzte Käfer-Plattform, beworben in den Anzeigen der VW-Zeitschriften. Nach dem Erfolg des Manx brachte EMPI einen eigenen Buggy aus Kunststoff, den Imp. Mehr über die Firma steht in Teil 3 unserer Tuning-Serie.
An der Ostküste baute die Dearborn Automobile Company in Marblehead, Massachusetts, von 1967 bis 1971 rund 1.250 Deserter. Ihr Radstand war auf 213 Zentimeter gekürzt. Der Name taucht wenig später in Hamburg wieder auf.


Diese Hersteller bauten Buggys in Deutschland
HAZ aus Hamburg war 1968 der erste
Das Autohaus Rudolf Kühn am Billhorner Deich in Hamburg stellte 1968 den ersten deutschen Buggy nach amerikanischem Muster mit TÜV-Zulassung vor. Der Name HAZ steht für Hamburger Auto Zubehör. Die Kunststoffkarosserie saß auf dem gekürzten Käfer-Fahrgestell.
Ab 1971 kam der Deserter GT dazu, eine Lizenz der Dearborn Automobile Company, meist mit Targadach. Kühn führte beide Modelle bis in die Neunziger. Der letzte Eintrag in den Autokatalogen stammt aus dem Modelljahr 1992.
Ein HAZ Buggy von 1969 mit 1500er Motor brachte am 14. Mai 2016 bei RM Sotheby's in Monaco 56.000 Euro. Der Einlieferer hatte ihn neu gekauft.


So kam die Zeitschrift Gute Fahrt zum Karmann GF
1969 ließ die Redaktion der Zeitschrift Gute Fahrt bei Karmann in Osnabrück den Prototyp eines deutschen Buggys auf gekürztem Käfer-Fahrgestell bauen. Ab 1971 verkaufte Karmann ihn als Karmann GF, als Bausatz und als fertiges Auto. 1974 endete das Angebot.
Die Motoren kamen vom Käfer 1300 und 1500 und leisteten 44 PS. Der Buggy wog rund 640 Kilogramm. Revell, das den Wagen als Modellbausatz führt, nennt rund 3.000 Mark für den Bausatz und 8.800 Mark für das fertige Auto. Das war mehr, als ein Käfer Cabriolet kostete.
Der Imp aus Göttingen kam aus Kalifornien
Das Autohaus Südhannover in Göttingen baute ab 1969 den AHS Imp nach dem Vorbild des EMPI Imp. Im Modelljahr 1972 kostete der Bausatz laut Wikipedia 3.220 DM, das fertige Auto 9.100 DM. Ab 1977 fertigte Karmann einige dieser Wagen, AHS verkaufte sie. Etwa 1978 endete die Produktion.


So sah der Buggy im Rest Europas aus
Apal aus Belgien lieferte rund 5.000 Karosserien
Edmond Pery, Spezialist für Fiberglas, gründete Apal 1961 in Blegny bei Lüttich. Erst baute er ein Coupé auf Käferbasis, ab 1965 Rennwagen für die Formel V. Ab 1968 entstanden rund 5.000 Kunststoffkarosserien für Buggys. Sie hießen Apal Buggy, Rancho, Jet und Corsa, der Corsa mit Flügeltüren.
Die Wikipedia nennt Apal den Pionier in Europa. Später baute die Firma 700 Speedster nach dem Vorbild des Porsche 356. Im Juni 2008 wurde sie aufgelöst.
Wie aus einem Rennstall bei London die Marke GP wurde
John Jobber, Pierre du Plessis und Peter Allnutt gründeten 1966 in Brentford den GP Speedshop und bereiteten Ford GT40 und Lola T70 für Rennen vor. GP steht für Grand Prix. 1967 wurde der Südafrikaner du Plessis auf die Buggys aufmerksam, 1968 begann die Produktion mit rund 100 Bausätzen im Monat.
Vom GP Buggy auf gekürztem Fahrgestell entstanden laut Wikipedia rund 4.200 Stück. Der Super Buggy für die ungekürzte Bodenplatte kam 1970 und brachte es auf rund 1.600. Seit 2006 baut Kingfisher Kustoms in Birmingham die Form weiter.


Ruska aus Amsterdam baute bis zu 350 Buggys im Jahr
Arie Ruska restaurierte in Amsterdam Autos, bis der Fotograf Paul Huf Ende der Sechziger einen Buggy nach amerikanischem Muster bei ihm bestellte. Daraus wurde der Ruska B1. Es folgten der Super Buggy (1973), die viersitzige Classica (1974) und der Sprinter (1975).
In den Siebzigern verließen 250 bis 300 Buggys im Jahr die Werkstatt, am Ende 350. Dann ließ eine neue Zulassungssteuer den Absatz in den Niederlanden einbrechen. 1981 endete die Produktion. Die Werkstatt gibt es bis heute.
Der LM 1 von Sovra lief in Frankreich bis 2003
Michel Landois gründete 1968 in Corbeilles im Loiret die Société de Vente et de Réparation Automobile, kurz Sovra. Der LM 1 stand 1970 auf dem Pariser Autosalon. Es gab ihn als LM 1 L mit dem Radstand des Käfers und als LM 1 C mit gekürztem.
Das Auktionshaus Artcurial beschreibt den LM 1 als den kalifornischen Typ mit runden Linien, den LM 2 daneben als kantig und modern. Der LM 1 C blieb bis 2003 im Programm.


Zwei Buggys kamen aus der Schweiz, einer aus Italien
René Schmid baute in Otelfingen von 1972 bis 1975 den Swiss Buggy. Sein Käfer-Fahrgestell war um 40 Zentimeter gekürzt, die Boxermotoren reichten von 1200 bis 1600 Kubik. Alois Barmettler aus Buochs verkaufte seine Buggys und Coupés ab 1978 unter dem Namen Albar, komplett oder als Bausatz.
In Italien baute Autozodiaco aus Pianoro ab 1971 Buggys auf dem Käfer-Fahrgestell. Den Damaca zeichnete Tom Tjaarda.


Das gab es in Brasilien und Australien
Bugre baut in Rio de Janeiro seit 1970
Francisco Cavalcanti gründete Bugre 1970 in Rio de Janeiro. Der erste Bugre stand auf dem gekürzten Käfer-Fahrgestell, bis 1972 entstanden etwa 180 Stück. In den Achtzigern lag die Jahresproduktion laut Wikipedia bei rund 720 Fahrzeugen. Insgesamt sind es mehr als 9.000, und die Firma baut weiter.
Den Country Buggy baute Volkswagen selbst
Volkswagen Australasia entwickelte in Clayton im Bundesstaat Victoria den Typ 197. Der Country Buggy trug eine Karosserie aus gekantetem Stahlblech auf dem Käfer-Fahrgestell. Vorderachse und Vorgelege-Hinterachse kamen vom Transporter T1.
Ab Juli 1967 lief er vom Band. 1.956 Stück entstanden, 459 davon gingen zerlegt in den Export. Auf den Philippinen hieß er Sakbayan. Mit dem Strandbuggy aus Kunststoff teilt er nur den Namen, technisch steht er dem VW 181 näher.


15 Hersteller aus 10 Ländern im Vergleich
| Hersteller | Land | Buggys gebaut | Bekanntes Modell | Stückzahl |
|---|---|---|---|---|
| B. F. Meyers & Co., Fountain Valley | USA | 1964–1971 | Meyers Manx | rund 6.000 Bausätze |
| EMPI, Riverside | USA | ab 1960 | Sportster, Imp | offen |
| Dearborn Automobile Company, Marblehead | USA | 1967–1971 | Deserter | rund 1.250 |
| Autohaus Rudolf Kühn, Hamburg | Deutschland | 1968 bis etwa 1992 | HAZ Buggy, Deserter GT | offen |
| Karmann, Osnabrück | Deutschland | 1971–1974 | Karmann GF | offen |
| Autohaus Südhannover, Göttingen | Deutschland | 1969 bis etwa 1978 | AHS Imp | offen |
| Apal, Blegny | Belgien | ab 1968 | Apal Buggy, Jet, Corsa | rund 5.000 Karosserien |
| GP Speedshop, Brentford | Großbritannien | seit 1968 | GP Buggy, Super Buggy | rund 4.200 und rund 1.600 |
| Ruska, Amsterdam | Niederlande | 1968–1981 | B1, Super Buggy | bis zu 350 im Jahr |
| Sovra, Corbeilles | Frankreich | 1969–2003 | LM 1 | offen |
| Fahrzeugbau AG, Otelfingen | Schweiz | 1972–1975 | Swiss Buggy | offen |
| Alois Barmettler, Buochs | Schweiz | ab 1978 | Albar Buggy | offen |
| Autozodiaco, Pianoro | Italien | ab 1971 | Damaca | offen |
| Bugre, Rio de Janeiro | Brasilien | seit 1970 | Bugre I bis VII | mehr als 9.000 |
| Volkswagen Australasia, Clayton | Australien | 1967–1969 | Country Buggy | 1.956, Karosserie aus Stahl |
Bauzeiten und Stückzahlen nach den Quellen am Ende des Beitrags. „Offen“ steht dort, wo die Quellen ohne Zahl bleiben.
Warum der Buggy in den Achtzigern verschwand und was heute fährt
Strengere Vorschriften beendeten die Bausätze
In den Achtzigern machten die Vorschriften zu Unfallschutz und Typzulassung den Bausatz teuer, und die meisten Hersteller gaben auf. Gebrauchte Buggys standen bis in die frühen Neunziger lange bei den Händlern. Zu den Pfingsttreffen der europäischen Buggyszene kamen in den Achtzigern laut Wikipedia oft mehr als 500 Fahrzeuge, heute sind es 100 bis 150.
Verschwunden ist der Buggy damit nur aus den Autohäusern. Volkswagen zeigte 2019 mit dem elektrischen ID. Buggy eine Studie nach dem alten Muster. Und wer Buggys im Schlamm sehen will, findet sie im Buggybak in Wanroij oder beim Bug Show in Spa.
So viel kostet ein Buggy auf Käferbasis heute
Auf Classic Trader standen am 6. Oktober 2026 6 VW-Buggys zwischen 6.900 und 49.950 Euro. Für den HAZ von 1969 aus erster Hand zahlte ein Bieter 2016 in Monaco 56.000 Euro. Originale Karmann GF sind selten und wechseln in gutem Zustand für fünfstellige Beträge den Besitzer.
Darauf achten Käufer bei Karosserie und Papieren
Kunststoff bleibt rostfrei, aber er reißt. Classic Trader rät, die Karosserie auf Risse und Reparaturstellen zu prüfen, dazu das Fahrgestell und die Schweißnähte. Die Naht in der gekürzten Bodenplatte verdient den längsten Blick.
In den Papieren steht als Hersteller oft schlicht „Kunststoff“ mit der Herstellerschlüsselnummer 0950. Für das H-Kennzeichen zählt, dass der Umbau aus der Zeit stammt und belegt ist. Wie Prüfer das sehen, steht in H-Kennzeichen für umgebaute Käfer.
Steht bei dir ein Buggy auf Käferbasis? Trag ihn in die Kartei ein und leg Bausatzrechnung und Abnahme gleich ins Fahrzeugbuch.

Foto: Annie Spratt · Unsplash License
Quellen
- Wikipedia: VW-Buggy
- Wikipedia: Meyers Manx
- Wikipedia (englisch): Meyers Manx
- Wikipedia (englisch): Dune buggy
- ClassicCars.com Journal: Car Matters, Meyers Manx
- Volkswagen-Pressemitteilung vom 13. Oktober 2011 zu 40 Jahren VW-Buggy, wiedergegeben bei autocentrum.pl
- Revell Blog: VW Buggy in 1:32, mit der Geschichte des Karmann GF
- Silodrome: EMPI Sportster Dune Buggy
- Wikipedia: Engineered Motor Products
- Wikipedia: Dearborn Automobile Company
- Wikipedia: Buggy-Center-Hamburg G. Kühn
- RM Sotheby's: 1969 HAZ Buggy, Monaco 2016
- Silodrome: HAZ Beach Buggy
- Wikipedia: Autohaus Südhannover
- Wikipedia: Apal
- Wikipedia (englisch): Apal
- Wikipedia: GP (Automarke)
- Wikipedia: Ruska Automobielen
- Wikipedia (englisch): Ruska (car)
- Auto Motor Klassiek: Ruska Super Buggy
- Nationaal Archief, Fotocollectie Anefo: De Personenauto RAI 1981, Bestanddeelnr 931-3030
- Wikipedia: Sovra
- Artcurial: 1972 VW Sovra Buggy LM 2
- Wikipedia: Renesco Garagenbetriebe
- Wikipedia: Alois Barmettler
- Wikipedia: Autozodiaco
- Wikipedia: Indústria de Carrocerias Bugre
- Wikipedia: VW Country Buggy
- Wikipedia (englisch): Volkswagen Country Buggy
- Classic Trader: Volkswagen Buggy, Angebote am 6. Oktober 2026
Was Leser zu Buggys auf Käferbasis fragen
Wer hat den VW-Buggy erfunden?
Bruce Meyers aus Kalifornien. Er baute zwischen Ende 1963 und Mai 1964 in seiner Garage in Newport Beach den ersten Buggy mit Kunststoffkarosserie und nannte ihn Old Red. Seine Firma B. F. Meyers & Co. verkaufte den Meyers Manx bis 1971 als Bausatz für das gekürzte Käfer-Fahrgestell.
Welche deutschen Hersteller bauten Buggys auf Käferbasis?
Die 3 bekanntesten sind HAZ, Karmann und AHS. Das Autohaus Rudolf Kühn in Hamburg stellte 1968 den HAZ Buggy vor und baute ab 1971 den Deserter GT in Lizenz. Karmann in Osnabrück verkaufte von 1971 bis 1974 den Karmann GF. Das Autohaus Südhannover in Göttingen baute ab 1969 den AHS Imp.
Um wie viel wird das Käfer-Fahrgestell für einen Buggy gekürzt?
Um rund 30 bis 40 Zentimeter. Die Wikipedia nennt 27,5 bis 39 Zentimeter, beim Meyers Manx sind es 36,2, beim Swiss Buggy 40. Aus 2,40 Metern Radstand werden so etwa 2 Meter. Einige Modelle wie der GP Super Buggy oder der Sovra LM 1 L stehen auf der ungekürzten Bodenplatte und behalten 4 Sitze.
Wie viele VW-Buggys wurden gebaut?
Geschätzt 250.000 weltweit, einzelne Schätzungen reichen bis 300.000. Vom Original, dem Meyers Manx, entstanden rund 6.000 Bausätze. Apal lieferte rund 5.000 Karosserien, GP rund 4.200 kurze Buggys, Bugre in Brasilien bisher mehr als 9.000 Fahrzeuge.
Was kostet ein Buggy auf Käferbasis heute?
Am 6. Oktober 2026 standen auf Classic Trader 6 VW-Buggys zwischen 6.900 und 49.950 Euro. Ein HAZ Buggy von 1969 aus erster Hand brachte 2016 bei RM Sotheby's in Monaco 56.000 Euro. Den Preis machen Hersteller, Zustand der Kunststoffkarosserie und saubere Papiere.
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