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VW-Buggy: 15 Hersteller, die Buggys auf Käferbasis bauten, Titelbild
Szene

VW-Buggy: 15 Hersteller, die Buggys auf Käferbasis bauten

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Brian Snelson, skaliert

Vom Meyers Manx aus Kalifornien über HAZ und Karmann GF bis Apal, GP und Ruska: wer die Kunststoffkarosserien für den Käfer baute, mit den Bildern nebeneinander

· 06.10.2026 · aktualisiert 06.10.2026

Buggys auf Käferbasis in 4 Sätzen

Ein VW-Buggy ist ein offenes Freizeitauto mit Kunststoffkarosserie auf dem Fahrgestell des VW Käfer, meist um 30 bis 40 Zentimeter gekürzt. Bruce Meyers baute 1964 in Kalifornien den ersten, den Meyers Manx. Danach goss die halbe Welt seine Form ab. Dieser Beitrag stellt 15 Hersteller aus 10 Ländern nebeneinander, mit Bild, Bauzeit und dem, was über ihre Buggys belegt ist.

Warum ausgerechnet der Käfer zum Buggy wurde

Das Häuschen lässt sich abschrauben

Der Käfer trägt seine Karosserie auf einem Zentralrohrrahmen mit Bodenplatte. Die Karosserie, in der Szene das Häuschen, ist verschraubt. Die tragende Arbeit macht der Rahmen. Wer das Häuschen abnimmt, hat ein fahrfertiges Fahrgestell mit Motor, Getriebe und Achsen vor sich.

Dazu kam der Preis. Gebrauchte und verunfallte Käfer gab es in den Sechzigern überall für wenig Geld. Der Heckmotor drückt auf die Antriebsräder, und die Luftkühlung spart Kühler und Schläuche, die im Sand kaputtgehen.

So viel kürzer wird die Bodenplatte

Die meisten Buggys stehen auf einer gekürzten Bodenplatte. Laut Wikipedia schnitten die Erbauer 27,5 bis 39 Zentimeter heraus und schweißten die Hälften wieder zusammen. Volkswagen nennt in einer Pressemitteilung von 2011 die Spanne von 30 bis 40 Zentimetern. Beim Meyers Manx sind es 36,2 Zentimeter, beim Swiss Buggy 40. Aus 2,40 Metern Radstand werden so etwa 2 Meter.

Die kurze Version ist wendiger, leichter und steifer. In Deutschland verlangte der TÜV für die Naht einen Schweißer mit Schein. Wer 4 Sitze wollte, nahm einen Buggy für die ungekürzte Bodenplatte, etwa den GP Super Buggy.

Das kostete ein Buggy als Bausatz

Die Hersteller verkauften in Stufen. Die nackte Kunststoffkarosserie ohne Türen und Scheibe kostete laut Wikipedia rund 3.000 DM. Halb montierte Bausätze mit vorbereitetem, gekürztem Fahrgestell lagen bei 5.000 bis 7.000 DM. Ein fertiger Buggy mit TÜV-Abnahme kostete weit über 10.000 DM.

Kalifornien 1964: So entstand der Meyers Manx

Old Red kam aus einer Garage in Newport Beach

Bruce Meyers war Bootsbauer, Surfer und Ingenieur. Zwischen Ende 1963 und Mai 1964 baute er in seiner Garage in Newport Beach den ersten Buggy mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Er nannte ihn Old Red. Die ersten 12 Exemplare hatten eine selbsttragende Kunststoffschale und waren für ein Geschäft zu teuer.

Danach setzte Meyers die Karosserie auf die gekürzte Bodenplatte des Käfers. Daraus wurde der Bausatz, den B. F. Meyers & Co. in Fountain Valley bis 1971 verkaufte.

Der rote Meyers Manx Old Red von vorn in einer Museumsausstellung
Old Red, der erste Meyers Manx von 1964. Foto: Bill Abbott, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0, skaliert.
Ein orangefarbener Meyers Manx von 1966 schräg von vorn im Petersen Automotive Museum
Ein Meyers Manx von 1966 im Petersen Automotive Museum in Los Angeles. Foto: TaurusEmerald, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, skaliert.

Darum folgten dem Manx rund 250.000 Nachbauten

Im April 1967 fuhren Meyers und Ted Mangels mit Old Red die Halbinsel Baja California von Tijuana nach La Paz in 34 Stunden und 45 Minuten. Das war laut ClassicCars.com Journal 5 Stunden schneller als der Motorradrekord von 1962. Im November 1967 gewannen Vic Wilson und Ted Mangels mit einem Manx die erste Mexican 1000, den Vorläufer der Baja 1000. 1968 jagte ein Manx mit Corvair-Sechszylinder durch den Film „Thomas Crown ist nicht zu fassen“.

Meyers baute rund 6.000 Bausätze. Weltweit entstanden nach Schätzungen 250.000 Buggys nach seinem Muster, manche Quellen gehen bis 300.000. Ein Gericht erklärte sein Patent für nichtig, danach durfte jeder die Form abgießen. 1971 schloss die Firma.

Um 2000 kam Meyers mit Meyers Manx Inc. zurück. Im November 2020 verkaufte er an Trousdale Ventures, am 19. Februar 2021 starb er mit 94 Jahren. Die neuen Eigentümer kündigten 2022 einen elektrischen Manx 2.0 an.

EMPI hatte den Buggy schon aus Blech

EMPI aus Riverside, 1956 vom VW-Händler Joe Vittone gegründet, verkaufte ab 1960 den Sportster. Das war ein Bausatz aus flachen, gekanteten Stahlblechen für die gekürzte Käfer-Plattform, beworben in den Anzeigen der VW-Zeitschriften. Nach dem Erfolg des Manx brachte EMPI einen eigenen Buggy aus Kunststoff, den Imp. Mehr über die Firma steht in Teil 3 unserer Tuning-Serie.

An der Ostküste baute die Dearborn Automobile Company in Marblehead, Massachusetts, von 1967 bis 1971 rund 1.250 Deserter. Ihr Radstand war auf 213 Zentimeter gekürzt. Der Name taucht wenig später in Hamburg wieder auf.

Ein ockerfarbener EMPI Sportster mit kantiger Blechkarosserie und Überrollkäfig
Ein EMPI Sportster mit Karosserie aus Stahlblech im Petersen Automotive Museum. Foto: TaurusEmerald, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, skaliert.
Ein rotbrauner EMPI Imp von 1968 mit Metalflake-Lack und Surfbrettern auf einer Messe
Ein EMPI Imp von 1968 auf der Techno-Classica 2008 in Essen. Foto: Detectandpreserve, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, skaliert.

Diese Hersteller bauten Buggys in Deutschland

HAZ aus Hamburg war 1968 der erste

Das Autohaus Rudolf Kühn am Billhorner Deich in Hamburg stellte 1968 den ersten deutschen Buggy nach amerikanischem Muster mit TÜV-Zulassung vor. Der Name HAZ steht für Hamburger Auto Zubehör. Die Kunststoffkarosserie saß auf dem gekürzten Käfer-Fahrgestell.

Ab 1971 kam der Deserter GT dazu, eine Lizenz der Dearborn Automobile Company, meist mit Targadach. Kühn führte beide Modelle bis in die Neunziger. Der letzte Eintrag in den Autokatalogen stammt aus dem Modelljahr 1992.

Ein HAZ Buggy von 1969 mit 1500er Motor brachte am 14. Mai 2016 bei RM Sotheby's in Monaco 56.000 Euro. Der Einlieferer hatte ihn neu gekauft.

Ein silberner HAZ Buggy mit Karomuster auf der Haube und schwarzem Verdeck auf einer Wiese
Ein HAZ Buggy aus Hamburg. Foto: Buch-t, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de, skaliert.
Ein dunkelblauer Deserter GT von 1973 mit flacher Front in einer Messehalle
Ein Deserter GT von 1973 auf der Retro Classics 2025. Foto: Alexander Migl, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, skaliert.

So kam die Zeitschrift Gute Fahrt zum Karmann GF

1969 ließ die Redaktion der Zeitschrift Gute Fahrt bei Karmann in Osnabrück den Prototyp eines deutschen Buggys auf gekürztem Käfer-Fahrgestell bauen. Ab 1971 verkaufte Karmann ihn als Karmann GF, als Bausatz und als fertiges Auto. 1974 endete das Angebot.

Die Motoren kamen vom Käfer 1300 und 1500 und leisteten 44 PS. Der Buggy wog rund 640 Kilogramm. Revell, das den Wagen als Modellbausatz führt, nennt rund 3.000 Mark für den Bausatz und 8.800 Mark für das fertige Auto. Das war mehr, als ein Käfer Cabriolet kostete.

Der Imp aus Göttingen kam aus Kalifornien

Das Autohaus Südhannover in Göttingen baute ab 1969 den AHS Imp nach dem Vorbild des EMPI Imp. Im Modelljahr 1972 kostete der Bausatz laut Wikipedia 3.220 DM, das fertige Auto 9.100 DM. Ab 1977 fertigte Karmann einige dieser Wagen, AHS verkaufte sie. Etwa 1978 endete die Produktion.

Ein gelber Karmann GF Buggy von 1971 mit schwarzem Überrollbügel in einer Ausstellung
Ein Karmann GF von 1971 bei den Classic Days 2022. Foto: Alexander Migl, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, skaliert.
Ein orangefarbener AHS Imp Buggy von 1970 mit Zusatzscheinwerfern in einer Halle
Ein AHS Imp von 1970 aus Göttingen. Foto: Buch-t, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de, skaliert.

So sah der Buggy im Rest Europas aus

Apal aus Belgien lieferte rund 5.000 Karosserien

Edmond Pery, Spezialist für Fiberglas, gründete Apal 1961 in Blegny bei Lüttich. Erst baute er ein Coupé auf Käferbasis, ab 1965 Rennwagen für die Formel V. Ab 1968 entstanden rund 5.000 Kunststoffkarosserien für Buggys. Sie hießen Apal Buggy, Rancho, Jet und Corsa, der Corsa mit Flügeltüren.

Die Wikipedia nennt Apal den Pionier in Europa. Später baute die Firma 700 Speedster nach dem Vorbild des Porsche 356. Im Juni 2008 wurde sie aufgelöst.

Wie aus einem Rennstall bei London die Marke GP wurde

John Jobber, Pierre du Plessis und Peter Allnutt gründeten 1966 in Brentford den GP Speedshop und bereiteten Ford GT40 und Lola T70 für Rennen vor. GP steht für Grand Prix. 1967 wurde der Südafrikaner du Plessis auf die Buggys aufmerksam, 1968 begann die Produktion mit rund 100 Bausätzen im Monat.

Vom GP Buggy auf gekürztem Fahrgestell entstanden laut Wikipedia rund 4.200 Stück. Der Super Buggy für die ungekürzte Bodenplatte kam 1970 und brachte es auf rund 1.600. Seit 2006 baut Kingfisher Kustoms in Birmingham die Form weiter.

Ein orangefarbener Apal Buggy mit Chromscheinwerfern an einer Straße in Frankreich
Ein Apal Buggy in Chalon-sur-Saône, 2018. Foto: Guillaume Vachey, Wikimedia Commons, CC0, skaliert.
Ein orangefarbener GP Buggy mit gelben Scheinwerferkappen und britischem Kennzeichen auf einer Wiese
Ein GP Buggy aus England. Foto: Buch-t, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de, skaliert.

Ruska aus Amsterdam baute bis zu 350 Buggys im Jahr

Arie Ruska restaurierte in Amsterdam Autos, bis der Fotograf Paul Huf Ende der Sechziger einen Buggy nach amerikanischem Muster bei ihm bestellte. Daraus wurde der Ruska B1. Es folgten der Super Buggy (1973), die viersitzige Classica (1974) und der Sprinter (1975).

In den Siebzigern verließen 250 bis 300 Buggys im Jahr die Werkstatt, am Ende 350. Dann ließ eine neue Zulassungssteuer den Absatz in den Niederlanden einbrechen. 1981 endete die Produktion. Die Werkstatt gibt es bis heute.

Der LM 1 von Sovra lief in Frankreich bis 2003

Michel Landois gründete 1968 in Corbeilles im Loiret die Société de Vente et de Réparation Automobile, kurz Sovra. Der LM 1 stand 1970 auf dem Pariser Autosalon. Es gab ihn als LM 1 L mit dem Radstand des Käfers und als LM 1 C mit gekürztem.

Das Auktionshaus Artcurial beschreibt den LM 1 als den kalifornischen Typ mit runden Linien, den LM 2 daneben als kantig und modern. Der LM 1 C blieb bis 2003 im Programm.

Schwarzweißfoto eines Ruska Super Buggy mit Preisschild auf einem Messestand
Ein Ruska Super Buggy auf der Automesse RAI in Amsterdam, 4. Februar 1981. Als Super Standaard für 7.350 Gulden war er das günstigste Auto der Messe. Foto: Rob Bogaerts, Anefo, Nationaal Archief, Wikimedia Commons, CC0, skaliert.
Ein gelber Sovra LM 1 Buggy mit Chromfelgen auf einem Treffen in Frankreich
Ein Sovra LM 1 in Pouilly-sur-Loire, 2020. Foto: Cjp24, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, skaliert.

Zwei Buggys kamen aus der Schweiz, einer aus Italien

René Schmid baute in Otelfingen von 1972 bis 1975 den Swiss Buggy. Sein Käfer-Fahrgestell war um 40 Zentimeter gekürzt, die Boxermotoren reichten von 1200 bis 1600 Kubik. Alois Barmettler aus Buochs verkaufte seine Buggys und Coupés ab 1978 unter dem Namen Albar, komplett oder als Bausatz.

In Italien baute Autozodiaco aus Pianoro ab 1971 Buggys auf dem Käfer-Fahrgestell. Den Damaca zeichnete Tom Tjaarda.

Ein hellgrüner Albar Buggy mit schwarzem Überrollbügel auf einer Wiese
Ein Albar Buggy aus der Schweiz. Foto: KarleHorn, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, skaliert.
Ein hellblauer Swiss Buggy mit offenem Verdeckgestänge auf einem Treffen
Ein Swiss Buggy aus Otelfingen. Foto: Buch-t, Wikimedia Commons, gemeinfrei, skaliert.

Das gab es in Brasilien und Australien

Bugre baut in Rio de Janeiro seit 1970

Francisco Cavalcanti gründete Bugre 1970 in Rio de Janeiro. Der erste Bugre stand auf dem gekürzten Käfer-Fahrgestell, bis 1972 entstanden etwa 180 Stück. In den Achtzigern lag die Jahresproduktion laut Wikipedia bei rund 720 Fahrzeugen. Insgesamt sind es mehr als 9.000, und die Firma baut weiter.

Den Country Buggy baute Volkswagen selbst

Volkswagen Australasia entwickelte in Clayton im Bundesstaat Victoria den Typ 197. Der Country Buggy trug eine Karosserie aus gekantetem Stahlblech auf dem Käfer-Fahrgestell. Vorderachse und Vorgelege-Hinterachse kamen vom Transporter T1.

Ab Juli 1967 lief er vom Band. 1.956 Stück entstanden, 459 davon gingen zerlegt in den Export. Auf den Philippinen hieß er Sakbayan. Mit dem Strandbuggy aus Kunststoff teilt er nur den Namen, technisch steht er dem VW 181 näher.

Ein weißer Bugre II Buggy von oben gesehen auf einer Wiese
Ein Bugre II aus Brasilien, frühe Siebziger. Foto: JasonVogel, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, skaliert.
Ein cremefarbener VW Country Buggy mit kantiger Blechkarosserie und schwarzem Verdeck
Ein VW Country Buggy aus Clayton, Australien. Foto: Ferenghi, carsaroundadelaide.com, Wikimedia Commons, CC BY 3.0.

15 Hersteller aus 10 Ländern im Vergleich

HerstellerLandBuggys gebautBekanntes ModellStückzahl
B. F. Meyers & Co., Fountain ValleyUSA1964–1971Meyers Manxrund 6.000 Bausätze
EMPI, RiversideUSAab 1960Sportster, Impoffen
Dearborn Automobile Company, MarbleheadUSA1967–1971Deserterrund 1.250
Autohaus Rudolf Kühn, HamburgDeutschland1968 bis etwa 1992HAZ Buggy, Deserter GToffen
Karmann, OsnabrückDeutschland1971–1974Karmann GFoffen
Autohaus Südhannover, GöttingenDeutschland1969 bis etwa 1978AHS Impoffen
Apal, BlegnyBelgienab 1968Apal Buggy, Jet, Corsarund 5.000 Karosserien
GP Speedshop, BrentfordGroßbritannienseit 1968GP Buggy, Super Buggyrund 4.200 und rund 1.600
Ruska, AmsterdamNiederlande1968–1981B1, Super Buggybis zu 350 im Jahr
Sovra, CorbeillesFrankreich1969–2003LM 1offen
Fahrzeugbau AG, OtelfingenSchweiz1972–1975Swiss Buggyoffen
Alois Barmettler, BuochsSchweizab 1978Albar Buggyoffen
Autozodiaco, PianoroItalienab 1971Damacaoffen
Bugre, Rio de JaneiroBrasilienseit 1970Bugre I bis VIImehr als 9.000
Volkswagen Australasia, ClaytonAustralien1967–1969Country Buggy1.956, Karosserie aus Stahl

Bauzeiten und Stückzahlen nach den Quellen am Ende des Beitrags. „Offen“ steht dort, wo die Quellen ohne Zahl bleiben.

Warum der Buggy in den Achtzigern verschwand und was heute fährt

Strengere Vorschriften beendeten die Bausätze

In den Achtzigern machten die Vorschriften zu Unfallschutz und Typzulassung den Bausatz teuer, und die meisten Hersteller gaben auf. Gebrauchte Buggys standen bis in die frühen Neunziger lange bei den Händlern. Zu den Pfingsttreffen der europäischen Buggyszene kamen in den Achtzigern laut Wikipedia oft mehr als 500 Fahrzeuge, heute sind es 100 bis 150.

Verschwunden ist der Buggy damit nur aus den Autohäusern. Volkswagen zeigte 2019 mit dem elektrischen ID. Buggy eine Studie nach dem alten Muster. Und wer Buggys im Schlamm sehen will, findet sie im Buggybak in Wanroij oder beim Bug Show in Spa.

So viel kostet ein Buggy auf Käferbasis heute

Auf Classic Trader standen am 6. Oktober 2026 6 VW-Buggys zwischen 6.900 und 49.950 Euro. Für den HAZ von 1969 aus erster Hand zahlte ein Bieter 2016 in Monaco 56.000 Euro. Originale Karmann GF sind selten und wechseln in gutem Zustand für fünfstellige Beträge den Besitzer.

Darauf achten Käufer bei Karosserie und Papieren

Kunststoff bleibt rostfrei, aber er reißt. Classic Trader rät, die Karosserie auf Risse und Reparaturstellen zu prüfen, dazu das Fahrgestell und die Schweißnähte. Die Naht in der gekürzten Bodenplatte verdient den längsten Blick.

In den Papieren steht als Hersteller oft schlicht „Kunststoff“ mit der Herstellerschlüsselnummer 0950. Für das H-Kennzeichen zählt, dass der Umbau aus der Zeit stammt und belegt ist. Wie Prüfer das sehen, steht in H-Kennzeichen für umgebaute Käfer.

Steht bei dir ein Buggy auf Käferbasis? Trag ihn in die Kartei ein und leg Bausatzrechnung und Abnahme gleich ins Fahrzeugbuch.

VW-Buggy: 15 Hersteller, die Buggys auf Käferbasis bauten, Bild zum Zitat
In einem SatzBruce Meyers setzte 1964 in Kalifornien eine Kunststoffkarosserie auf das gekürzte Fahrgestell eines Käfers. Der Meyers Manx war der erste VW-Buggy.

Foto: Annie Spratt · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: VW-Buggy
  2. Wikipedia: Meyers Manx
  3. Wikipedia (englisch): Meyers Manx
  4. Wikipedia (englisch): Dune buggy
  5. ClassicCars.com Journal: Car Matters, Meyers Manx
  6. Volkswagen-Pressemitteilung vom 13. Oktober 2011 zu 40 Jahren VW-Buggy, wiedergegeben bei autocentrum.pl
  7. Revell Blog: VW Buggy in 1:32, mit der Geschichte des Karmann GF
  8. Silodrome: EMPI Sportster Dune Buggy
  9. Wikipedia: Engineered Motor Products
  10. Wikipedia: Dearborn Automobile Company
  11. Wikipedia: Buggy-Center-Hamburg G. Kühn
  12. RM Sotheby's: 1969 HAZ Buggy, Monaco 2016
  13. Silodrome: HAZ Beach Buggy
  14. Wikipedia: Autohaus Südhannover
  15. Wikipedia: Apal
  16. Wikipedia (englisch): Apal
  17. Wikipedia: GP (Automarke)
  18. Wikipedia: Ruska Automobielen
  19. Wikipedia (englisch): Ruska (car)
  20. Auto Motor Klassiek: Ruska Super Buggy
  21. Nationaal Archief, Fotocollectie Anefo: De Personenauto RAI 1981, Bestanddeelnr 931-3030
  22. Wikipedia: Sovra
  23. Artcurial: 1972 VW Sovra Buggy LM 2
  24. Wikipedia: Renesco Garagenbetriebe
  25. Wikipedia: Alois Barmettler
  26. Wikipedia: Autozodiaco
  27. Wikipedia: Indústria de Carrocerias Bugre
  28. Wikipedia: VW Country Buggy
  29. Wikipedia (englisch): Volkswagen Country Buggy
  30. Classic Trader: Volkswagen Buggy, Angebote am 6. Oktober 2026

Was Leser zu Buggys auf Käferbasis fragen

Wer hat den VW-Buggy erfunden?

Bruce Meyers aus Kalifornien. Er baute zwischen Ende 1963 und Mai 1964 in seiner Garage in Newport Beach den ersten Buggy mit Kunststoffkarosserie und nannte ihn Old Red. Seine Firma B. F. Meyers & Co. verkaufte den Meyers Manx bis 1971 als Bausatz für das gekürzte Käfer-Fahrgestell.

Welche deutschen Hersteller bauten Buggys auf Käferbasis?

Die 3 bekanntesten sind HAZ, Karmann und AHS. Das Autohaus Rudolf Kühn in Hamburg stellte 1968 den HAZ Buggy vor und baute ab 1971 den Deserter GT in Lizenz. Karmann in Osnabrück verkaufte von 1971 bis 1974 den Karmann GF. Das Autohaus Südhannover in Göttingen baute ab 1969 den AHS Imp.

Um wie viel wird das Käfer-Fahrgestell für einen Buggy gekürzt?

Um rund 30 bis 40 Zentimeter. Die Wikipedia nennt 27,5 bis 39 Zentimeter, beim Meyers Manx sind es 36,2, beim Swiss Buggy 40. Aus 2,40 Metern Radstand werden so etwa 2 Meter. Einige Modelle wie der GP Super Buggy oder der Sovra LM 1 L stehen auf der ungekürzten Bodenplatte und behalten 4 Sitze.

Wie viele VW-Buggys wurden gebaut?

Geschätzt 250.000 weltweit, einzelne Schätzungen reichen bis 300.000. Vom Original, dem Meyers Manx, entstanden rund 6.000 Bausätze. Apal lieferte rund 5.000 Karosserien, GP rund 4.200 kurze Buggys, Bugre in Brasilien bisher mehr als 9.000 Fahrzeuge.

Was kostet ein Buggy auf Käferbasis heute?

Am 6. Oktober 2026 standen auf Classic Trader 6 VW-Buggys zwischen 6.900 und 49.950 Euro. Ein HAZ Buggy von 1969 aus erster Hand brachte 2016 bei RM Sotheby's in Monaco 56.000 Euro. Den Preis machen Hersteller, Zustand der Kunststoffkarosserie und saubere Papiere.

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