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Seltenheit

VW Käfer: So viele sind 2026 noch in Deutschland zugelassen

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55.285 Käfer vom 1200 bis zum 1303 Cabriolet: der häufigste Klassiker des Landes in Zahlen

· 11.09.2026 · aktualisiert 13.09.2026 · Auswertung 2

Was man über den Käfer-Bestand wissen muss

Der Käfer steht mehr als jedes andere Auto für die Bundesrepublik. Über 21 Millionen wurden weltweit gebaut, in Wolfsburg lief der letzte 1978 vom Band, in Mexiko 2003. Die Frage, die sich jeder Käfer-Fahrer irgendwann stellt: Wie viele fahren eigentlich noch?

Die Antwort steht in der Bestandsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts, und sie ist erfreulicher, als man denken würde.

Wie viele Käfer in Deutschland zugelassen sind

55.285 VW Käfer hatten am 1. Januar 2026 ein deutsches Kennzeichen, vom 1200 bis zum 1303 Cabriolet. 2019 waren es 52.100; der Bestand hat um 3.185 Wagen zugelegt, 6 Prozent. Das Hoch lag 2025 bei 55.382, zuletzt fehlten 0,2 Prozent. Der Käfer ist und bleibt der häufigste Klassiker des Landes.

Zugelassen — Stichtag
  1. 52.1002019
  2. 52.8502020
  3. 53.8172021
  4. 54.6982022
  5. 55.0712023
  6. 55.3632024
  7. 55.3822025
  8. 55.2852026
Als Tabelle
StichtagZugelassenVeränderung
1. Januar 201952.100–
1. Januar 202052.850+1,4 %
1. Januar 202153.817+1,8 %
1. Januar 202254.698+1,6 %
1. Januar 202355.071+0,7 %
1. Januar 202455.363+0,5 %
1. Januar 202555.382+0,0 %
1. Januar 202655.285−0,2 %

Welche Käfer den Bestand tragen und warum er wächst

Warum der 1303 und der Käfer schlechthin den Bestand tragen

Zwei Eintragungen tragen 2 Drittel des Bestands: Der 1600 und 1303 LS mit 19.491 Wagen und das, was schlicht als Käfer geführt wird, mit 19.262. Der 1300 L folgt mit 3.735, der 1303 mit 2.658, der 1302 mit 2.423, 30 Namen für ein Auto.

So stehen sie beim Amt:

Warum der Bestand wächst, Jahrzehnte nach dem letzten Band

Ein Käfer, der heute zugelassen wird, kommt fast immer aus der Scheune, aus dem Ausland oder von einem Saisonkennzeichen zurück auf die Straße. Das H-Kennzeichen macht das attraktiv: Die Steuer ist pauschal, die Versicherung günstig, und das Auto ist billig zu reparieren. Teile gibt es für jeden Schraubertisch. So wächst der zugelassene Bestand Jahrzehnte nach dem letzten gebauten Käfer, bis 2025: Was zurückkommen wollte, scheint zurück zu sein.

Auffällig ist der Anteil der späten Modelle: Der 1303 LS mit seiner gewölbten Frontscheibe ist allein der größte Posten und stellt gut ein Drittel des Bestands; fast ebenso groß ist die Eintragung, die schlicht „Käfer“ heißt. Die frühen Brezel- und Ovalfenster-Käfer sind zwar die begehrtesten, im Bestand aber die kleinste Gruppe.

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In einem Satz55.285 VW Käfer hatten am 1. Januar 2026 ein deutsches Kennzeichen, der häufigste Klassiker des Landes.

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Quellen

  1. Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg: Bestand an Kraftfahrzeugen nach Herstellern und Typen, jeweils zum 1. Januar 2019 bis 2026, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Gezählt ist der zugelassene Bestand: jedes Fahrzeug, das am Stichtag ein Kennzeichen trägt, ein Saisonkennzeichen zählt mit.
  2. Patinamore, Auswertung 2 — die vollständigen Zahlen, eingefroren am Tag der Berechnung

Was Leser über den Käfer-Bestand fragen

Wie viele Käfer sind in Deutschland zugelassen?

55.285 zum 1. Januar 2026, vom 1200 bis zum 1303 Cabriolet. 2019 waren es 52.100.

Welcher Käfer ist der häufigste?

Die Eintragung 1600 und 1303 LS mit 19.491 Wagen, dicht gefolgt von dem, was schlicht als Käfer läuft, mit 19.262. Der 1300 L folgt mit 3.735.

Warum wächst der Käfer-Bestand Jahrzehnte nach dem letzten Band?

Weil ein Käfer, der heute zugelassen wird, aus der Scheune, aus dem Ausland oder vom Saisonkennzeichen zurückkommt: pauschale Steuer mit H, günstige Versicherung, Teile für jeden Schritt.

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