Was man über die Lancia Beta wissen muss
- Die Berlina kam 1972 als erste Lancia, die unter der Regie von Fiat entstand: Quermotor, Frontantrieb, Fließheckform mit eigener Kofferraumklappe.
- 1973 folgte das Coupé, 1974 der Spider mit Targadach, 1975 das HPE als Kombicoupé.
- Das HPE steht für High Performance Estate und nimmt die Idee von Volvo 1800 ES und Reliant Scimitar auf.
- Der Montecarlo von 1975 hat einen Mittelmotor und entstand aus einem Fiat-Projekt bei Abarth und Pininfarina.
1972 stellte Lancia die Beta vor, die erste Baureihe, die unter der Regie von Fiat entstand. Quermotor, Frontantrieb, eine Fließheckform mit eigener Kofferraumklappe: Was nüchtern klingt, wurde über die Jahre zu einer der vielfältigsten Modellfamilien Italiens.
Wie viele Karosserien es gab
Die Berlina von 1972, das Coupé mit kurzem Radstand von 1973, der Spider mit Targadach von 1974 und 1975 das HPE als Kombicoupé. Dazu kam der Montecarlo mit Mittelmotor, der aus einem Fiat-Projekt entstand. Fünf sehr verschiedene Autos unter einem Namen.
Das HPE
High Performance Estate: ein Kombicoupé mit 3 Türen und langer Dachlinie, gedacht für Leute, die einen schnellen Wagen fahren und trotzdem etwas transportieren wollen. Volvo hatte die Idee mit dem 1800 ES vorgezeichnet, Lancia machte daraus ein italienisches Auto.
Was der Ruf mit dem Rost zu tun hat
Frühe Wagen rosteten an den vorderen Hilfsrahmen, was in Großbritannien zu einer Rückkaufaktion führte. Der Schaden für die Marke war größer als der technische Mangel. Späte Beta sind besser geschützt, und was heute noch fährt, hat den Rost meist hinter sich.
Daran erkennt man heute eine gute Beta
Der vordere Hilfsrahmen, die Radläufe, die Schweller und beim Spider der Bereich um das Targadach. Technisch zählen Zahnriemen, Kühlung und die Einstellung der Doppelvergaser. Ein HPE ist heute seltener als das Coupé und lohnt die Suche.
Die Beta ist die Baureihe, aus der Lancia 5 verschiedene Autos gemacht hat.

Foto: Lukasz Jablonski · Unsplash License
Quellen
Was Leser über die Lancia Beta fragen
Was ist ein Lancia Beta HPE?
Ein Kombicoupé auf der Grundlage der Berlina: 3 Türen, lange Dachlinie, große Klappe. HPE steht für High Performance Estate. Die Idee kommt vom Volvo 1800 ES und vom Reliant Scimitar, die Ausführung ist italienisch: elegant, schnell und für ihre Zeit erstaunlich praktisch.
Was hat der Beta Montecarlo mit der übrigen Baureihe zu tun?
Den Namen, sonst wenig. Er hat einen Mittelmotor, entstand aus einem Fiat-Projekt und wurde bei Abarth und Pininfarina zu Ende entwickelt. Auf dieser Grundlage baute Lancia später den 037, mit dem die Marke 1983 Rallye-Weltmeister wurde.
Stimmt der schlechte Ruf der Beta beim Rost?
Er hat einen wahren Kern. Die frühen Wagen rosteten an den vorderen Hilfsrahmen und in den Radläufen, und in Großbritannien führte das zu einer Rückkaufaktion, die dem Ruf der Marke schwer schadete. Späte Wagen sind deutlich besser geschützt, und erhaltene Exemplare heute meist restauriert.







