Was man über die Lancia Fulvia wissen muss
- Die Fulvia stand 1963 in Genf und blieb bis 1976 im Programm; den Namen trägt sie nach der Römerstraße Via Fulvia.
- Der V4 hat einen Bankwinkel von nur 13 Grad, weshalb beide Zylinderreihen unter einem gemeinsamen Zylinderkopf sitzen.
- Dazu kommen Frontantrieb, eine quer liegende Blattfeder vorn und Scheibenbremsen an allen 4 Rädern.
- Im Januar 1972 gewannen Sandro Munari und Mario Mannucci die Rallye Monte Carlo, mit 10 Minuten und 50 Sekunden Vorsprung.
1963 stellte Lancia in Genf eine Limousine vor, deren Motor eine Besonderheit hat: Der V4 arbeitet mit einem Bankwinkel von nur 13 Grad, sodass beide Zylinderreihen unter einem gemeinsamen Zylinderkopf sitzen. Aus dieser ungewöhnlichen Bauweise wurde eines der erfolgreichsten Rallyeautos seiner Zeit.
Was die Fulvia technisch ausmacht
Frontantrieb, vorn eine quer liegende Blattfeder, Scheibenbremsen an allen 4 Rädern und eine Lenkung, die für ihre Zeit erstaunlich genau arbeitet. Der V4 wuchs von 1,1 über 1,3 auf 1,6 Liter. Das Coupé kam 1965 und ist die Karosserie, die man heute meint, wenn man von der Fulvia spricht.
Das Coupé HF
HF steht für High Fidelity, den Kundenclub der Marke. Die HF-Ausführungen sind leichter, haben Aluminiumteile, weniger Ausstattung und eine schärfere Abstimmung. Für den 1.6 HF von 1967 entwickelte Lancia einen vollständig neuen V4, weil der alte an seine Grenzen kam.
Die Nacht am Col de Turini
Im Januar 1972 gewannen Sandro Munari und Mario Mannucci die Rallye Monte Carlo mit 10 Minuten und 50 Sekunden Vorsprung. Im selben Jahr holte Lancia die internationale Herstellermeisterschaft. Zur Erinnerung baute die Marke 1972 und 1973 das Coupé 1.3 S Montecarlo.
Daran erkennt man heute eine gute Fulvia
Schweller, Radläufe, Bodenblech, die Aufnahmen des Hilfsrahmens und der Bereich um die Scheiben. Die Technik ist aufwendig, aber gut versorgt. Bei einem angeblichen HF entscheiden die Papiere, weil viele Coupés nachträglich umgebaut wurden.
Die Fulvia ist das Coupé, das eine Rallye mit 10 Minuten Vorsprung gewonnen hat.

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Quellen
Was Leser über die Lancia Fulvia fragen
Was ist am Motor der Fulvia besonders?
Der Bankwinkel von nur 13 Grad. Dadurch passen beide Zylinderreihen unter einen gemeinsamen Zylinderkopf, was den Motor kurz und schmal macht. Er dreht willig und klingt anders als jeder Reihenvierzylinder. Der Hubraum wuchs von 1,1 über 1,3 auf 1,6 Liter.
Was ist ein Fulvia Coupé HF?
Die für den Rallyesport gebaute Ausführung: leichter, stärker, mit Aluminiumteilen und einer schärferen Abstimmung. HF steht für High Fidelity, den Namen des Lancia-Kundenclubs. Der 1.6 HF von 1967 bekam einen vollständig neu entwickelten V4.
Worauf achtet man beim Kauf einer Fulvia?
Auf Rost an Schwellern, Radläufen, Bodenblech, den Aufnahmen des Hilfsrahmens und rund um die Scheiben. Die Technik ist aufwendig, aber gut versorgt. Bei einem angeblichen HF gehören die Papiere zuerst geprüft, weil viele Coupés später umgebaut wurden.




