Was man über die Corvette C3 wissen muss
- Die C3 lief von 1968 bis 1982 und hat damit die längste Bauzeit aller Corvette-Generationen.
- Die Form stammt von der Studie Mako Shark II von Larry Shinoda: eingezogene Taille, ausgestellte Kotflügel, die sogenannte Coke-Bottle-Linie.
- Das Fahrgestell kam von der C2, mit Einzelradaufhängung hinten und Querblattfeder.
- Den Namen Stingray trug sie von 1969 bis 1976; danach stand nur noch Corvette auf dem Heck.
Eine Studie mit dem Namen Mako Shark II stand 1965 auf den Messen und sah aus, als sei sie im Wasser gezeichnet worden. 3 Jahre später kam eine entschärfte Fassung davon in die Serie, und aus dem Entwurf wurde die Corvette, die 15 Jahre lang gebaut wurde.
Was die C3 1968 von der C2 übernahm
Das Fahrgestell blieb: Rahmen, Einzelradaufhängung hinten mit Querblattfeder, die V8 aus der bekannten Familie. Neu war allein die Karosserie, und die veränderte alles. Die Taille zieht sich ein, die Kotflügel stellen sich aus, das Heck fällt flach ab.
Wie sich die C3 in 15 Jahren veränderte
Bis 1972 stehen die großen Motoren im Prospekt, darunter der 7,0-Liter-Big-Block. Ab 1973 kommen Stoßfänger aus Kunststoff, Abgasnormen senken die Verdichtung, die Leistungsangaben wechseln auf netto. Die späten Jahre bringen bessere Verarbeitung, Katalysatoren und ab 1980 eine andere Front.
Der Name Stingray
1968 stand kein Schriftzug am Wagen. Von 1969 bis 1976 trug er Stingray in einem Wort, danach nur noch Corvette. Wer auf Anzeigen achtet, erkennt daran schnell, aus welchem Jahr ein Wagen stammt.
Daran erkennt man heute eine gute C3
Der Rahmen ist die Stelle, an der es teuer wird, vor allem an den hinteren Enden und an den Aufnahmen der Hinterachse. Die Karosserie aus Kunststoff rostet nicht, bekommt aber Risse. Papiere und Motornummern entscheiden über den Wert, weil viele Wagen umgebaut wurden.
Die C3 ist die Corvette, die am längsten gebaut wurde und am wenigsten daraus gemacht hat.

Foto: Barkın Yaman Özerdoğan · Unsplash License
Quellen
Was Leser über die Corvette C3 fragen
Warum heißt die C3 Coke-Bottle-Corvette?
Weil die Karosserie in der Mitte eingezogen ist und über den Rädern ausgestellt, wie die Silhouette einer Glasflasche. Die Form kam von der Studie Mako Shark II und wurde für die Serie entschärft, blieb aber unverkennbar.
Was ist ein T-Top?
Ein Dach aus 2 herausnehmbaren Platten mit einem Steg dazwischen. Es gab die C3 als Coupé mit T-Top und als Cabriolet. Das T-Top ist die häufigere Wahl und dichtet erfahrungsgemäß weniger gut ab, als man es sich wünscht.
Welche C3 ist die richtige?
Die frühen Jahre bis 1972 haben die meiste Leistung, die späten die bessere Alltagstauglichkeit. Abgasnormen und niedrigere Verdichtung kosteten ab 1973 Leistung. Wer fahren will, nimmt einen späten Wagen mit 350er-V8; wer sammelt, sucht die frühen Big Blocks.





