Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Herald, Titelbild

Herald

1959–1971 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5, DeFacto, skaliert

Bauzeit
1959–1971
Herkunft
Großbritannien
Leistung
39–58 PS
Hubraum
1.296 cm³
Zylinder
4
Gebaut
510.614

Was man über den Triumph Herald wissen muss

  • Standard-Triumph baute den Herald von 1959 bis 1971 in rund 510.000 Exemplaren.
  • Giovanni Michelotti zeichnete ihn: ein Zweitürer mit viel Glas und sehr guter Rundumsicht.
  • Der Wendekreis beträgt 7,6 Meter, das Leergewicht knapp 800 Kilogramm.
  • Die Bauweise mit separatem Rahmen erleichtert Reparaturen und erlaubte Limousine, Coupé, Cabriolet und Kombi auf derselben Grundlage.

1959 stellte Standard-Triumph einen kleinen Wagen vor, den Giovanni Michelotti gezeichnet hatte: viel Glas, klare Linien, ausgezeichnete Rundumsicht. Bis 1971 entstanden rund 510.000 Exemplare als Limousine, Coupé, Cabriolet und Kombi.

Was der Kastenrahmen ermöglicht

Der Herald hat einen separaten Rahmen, auf dem die Karosserie sitzt. Das war 1959 bereits altmodisch und hatte doch Vorteile: Reparaturen sind einfacher, und aus derselben Grundlage lassen sich verschiedene Karosserien bauen, ohne jedes Mal neue Werkzeuge zu brauchen.

Der Wendekreis und der Vorderwagen

7,6 Meter genügen zum Wenden, was in engen Straßen ein handfestes Argument ist. Dazu klappt der gesamte Vorderwagen nach vorn: Haube, Kotflügel und Front sind ein Teil, und der Motor liegt frei. Wer schon einmal an einem modernen Auto einen Zündverteiler gesucht hat, weiß das zu schätzen.

Was daraus entstand

Auf der Grundlage des Herald baute Triumph den Spitfire und den Vitesse. Die Familie teilt Rahmen und Technik, sieht aber sehr verschieden aus. Das war genau der Sinn der Bauweise.

Daran erkennt man heute einen guten Herald

Der Kastenrahmen, besonders an den Aufnahmen der Hinterachse, dazu Bodenblech, Schweller und Türunterkanten. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar. Ein guter Rahmen ist mehr wert als frischer Lack.

Der Herald ist der Wagen, bei dem der ganze Vorderwagen aufklappt.

Triumph Herald: 7,6 Meter Wendekreis (1959–1971), Bild zum Zitat
In einem SatzStandard-Triumph baute den Herald von 1959 bis 1971 in rund 510.000 Exemplaren.

Quellen

  1. Wikipedia: Triumph Herald
  2. Zwischengas: Triumph Herald

Was Leser über den Triumph Herald fragen

Warum hat der Herald so einen kleinen Wendekreis?

Wegen der Lenkgeometrie und der schmalen Spur: 7,6 Meter genügen für die Wende. Damit dreht der Wagen auf engeren Straßen, als es viele Kleinwagen heute können. Zusammen mit der guten Rundumsicht macht ihn das in der Stadt erstaunlich handlich.

Was ist am Vorderwagen des Herald besonders?

Er klappt als Ganzes nach vorn. Motorhaube, Kotflügel und Front sind ein Teil, das sich aufstellen lässt. Der Zugang zum Motor ist dadurch vollständig, was Wartung und Reparatur deutlich erleichtert.

Worauf achtet man beim Kauf eines Herald?

Auf den Kastenrahmen, besonders an den Aufnahmen der Hinterachse, dazu auf Bodenblech, Schweller und die Türunterkanten. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar. Ein Wagen mit gutem Rahmen ist mehr wert als einer mit frischem Lack.

Den Herald gab es als Limousine, Kombi, Coupé und Cabriolet

Was ein Herald kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Herald

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Herald

Herald und Spitfire in den Zahlen des Katalogs
MerkmalHeraldSpitfire
Bauzeit1959–19711962–1980
Leistung39 bis 58 PS60 bis 75 PS
Hubraum1.296 cm³1.493 cm³
Zylinder44
0–100 km/hsteht offen12,0 s
Leergewicht725 kg736 kg
Höchstgeschwindigkeitsteht offen161 km/h
Stückzahl510.614314.332
In der Karteinoch keinsnoch keins
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