Was man über den Triumph Herald wissen muss
- Standard-Triumph baute den Herald von 1959 bis 1971 in rund 510.000 Exemplaren.
- Giovanni Michelotti zeichnete ihn: ein Zweitürer mit viel Glas und sehr guter Rundumsicht.
- Der Wendekreis beträgt 7,6 Meter, das Leergewicht knapp 800 Kilogramm.
- Die Bauweise mit separatem Rahmen erleichtert Reparaturen und erlaubte Limousine, Coupé, Cabriolet und Kombi auf derselben Grundlage.
1959 stellte Standard-Triumph einen kleinen Wagen vor, den Giovanni Michelotti gezeichnet hatte: viel Glas, klare Linien, ausgezeichnete Rundumsicht. Bis 1971 entstanden rund 510.000 Exemplare als Limousine, Coupé, Cabriolet und Kombi.
Was der Kastenrahmen ermöglicht
Der Herald hat einen separaten Rahmen, auf dem die Karosserie sitzt. Das war 1959 bereits altmodisch und hatte doch Vorteile: Reparaturen sind einfacher, und aus derselben Grundlage lassen sich verschiedene Karosserien bauen, ohne jedes Mal neue Werkzeuge zu brauchen.
Der Wendekreis und der Vorderwagen
7,6 Meter genügen zum Wenden, was in engen Straßen ein handfestes Argument ist. Dazu klappt der gesamte Vorderwagen nach vorn: Haube, Kotflügel und Front sind ein Teil, und der Motor liegt frei. Wer schon einmal an einem modernen Auto einen Zündverteiler gesucht hat, weiß das zu schätzen.
Was daraus entstand
Auf der Grundlage des Herald baute Triumph den Spitfire und den Vitesse. Die Familie teilt Rahmen und Technik, sieht aber sehr verschieden aus. Das war genau der Sinn der Bauweise.
Daran erkennt man heute einen guten Herald
Der Kastenrahmen, besonders an den Aufnahmen der Hinterachse, dazu Bodenblech, Schweller und Türunterkanten. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar. Ein guter Rahmen ist mehr wert als frischer Lack.
Der Herald ist der Wagen, bei dem der ganze Vorderwagen aufklappt.

Quellen
Was Leser über den Triumph Herald fragen
Warum hat der Herald so einen kleinen Wendekreis?
Wegen der Lenkgeometrie und der schmalen Spur: 7,6 Meter genügen für die Wende. Damit dreht der Wagen auf engeren Straßen, als es viele Kleinwagen heute können. Zusammen mit der guten Rundumsicht macht ihn das in der Stadt erstaunlich handlich.
Was ist am Vorderwagen des Herald besonders?
Er klappt als Ganzes nach vorn. Motorhaube, Kotflügel und Front sind ein Teil, das sich aufstellen lässt. Der Zugang zum Motor ist dadurch vollständig, was Wartung und Reparatur deutlich erleichtert.
Worauf achtet man beim Kauf eines Herald?
Auf den Kastenrahmen, besonders an den Aufnahmen der Hinterachse, dazu auf Bodenblech, Schweller und die Türunterkanten. Die Technik ist einfach und vollständig lieferbar. Ein Wagen mit gutem Rahmen ist mehr wert als einer mit frischem Lack.




