Was man über den Triumph TR7 wissen muss
- British Leyland stellte den TR7 im Jahr 1975 vor, gebaut wurde von September 1974 bis Oktober 1981.
- Harris Mann zeichnete die Keilform, beworben mit dem Satz von der Form der kommenden Dinge.
- Zum Start gab es nur das Coupé, weil in den USA strengere Vorschriften offene Wagen erschwerten; der Roadster kam später.
- 112.368 Coupés und 28.864 offene Wagen entstanden, womit der TR7 der meistgebaute TR überhaupt ist.
1975 stellte British Leyland einen Sportwagen vor, der mit allem brach, was ein TR bis dahin ausgemacht hatte. Harris Mann hatte eine Keilform gezeichnet, die aussah, als säße der Motor in der Mitte, obwohl er vorn sitzt. Die Werbung sprach von der Form der kommenden Dinge.
Was den TR7 ausmacht
Ein Vierzylinder mit 2,0 Litern statt des Sechszylinders, ein festes Dach statt der offenen Karosserie, eine Keilform mit einer Sicke, die vom Heck bis hinter das Vorderrad läuft. Dazu ein Fahrwerk, das komfortabler abgestimmt ist als bei den Vorgängern.
Warum er zuerst geschlossen war
In den USA, dem wichtigsten Markt, wurden strengere Vorschriften erwartet, die offene Wagen erschwert hätten. British Leyland baute deshalb zunächst nur das Coupé. Als sich das nicht bestätigte, folgte der Roadster, der heute die gesuchte Ausführung ist.
Wie er trotzdem erfolgreich wurde
112.368 Coupés und 28.864 offene Wagen bedeuten: Der TR7 ist der meistgebaute TR überhaupt. Die Anhänger der alten Modelle nahmen ihm die Keilform übel, die Käufer taten es nicht. Dazu kam der TR8 mit dem Rover-V8, der vor allem in Amerika verkauft wurde.
Daran erkennt man heute einen guten TR7
Schweller, Radläufe, Federbeindome, Windschutzscheibenrahmen und Bodenblech. Technisch zählen Zylinderkopfdichtung und Kühlung. Wagen aus dem Werk Solihull sind besser gebaut als die frühen aus Speke, was man an der Fahrgestellnummer erkennt.
Der TR7 ist der Triumph, den die Käufer mochten und die Anhänger nicht.

Quellen
Was Leser über den Triumph TR7 fragen
Warum kam der TR7 zuerst nur als Coupé?
Weil in den USA, dem wichtigsten Markt, strengere Sicherheitsvorschriften erwartet wurden, die offene Wagen erschwert hätten. British Leyland baute deshalb zunächst ein geschlossenes Coupé. Als sich die Befürchtung nicht bestätigte, folgte der Roadster.
Warum war der TR7 bei Anhängern so umstritten?
Weil er mit allem brach, wofür ein TR stand: Statt Sechszylinder gab es einen Vierzylinder, statt Rundungen eine Keilform, statt offenem Fahren ein festes Dach. Dazu kamen Qualitätsprobleme aus den Werken. Verkauft hat er sich trotzdem besser als jeder TR zuvor.
Worauf achtet man beim Kauf eines TR7?
Auf Rost an Schwellern, Radläufen, Federbeindomen, Windschutzscheibenrahmen und dem Bodenblech. Technisch zählen Zylinderkopfdichtung und Kühlung. Späte Wagen aus dem Werk Solihull gelten als besser gebaut als frühe aus Speke.


