Was man über den Jaguar XJ der Serien 1 bis 3 wissen muss
- Am 26. September 1968 stand der XJ 6 in Paris, mit Reihensechszylindern von 2,8 und 4,2 Litern.
- Es ist der letzte Entwurf von William Lyons, dem Gründer der Marke.
- 1972 kam der XJ 12 mit dem 5,3-Liter-V12 aus dem E-Type.
- 1973 folgte die Serie 2, im März 1979 die Serie 3, deren Linie Pininfarina überarbeitete; gebaut wurde bis 1992.
Am 26. September 1968 stand in Paris eine Limousine, die aussah, als sei sie in einem Zug gezeichnet worden: lang, flach, mit einer Fensterlinie, die von vorn bis hinten durchläuft. Der XJ war der letzte Entwurf von William Lyons und blieb in 3 Serien bis 1992 im Programm.
Was den XJ ausmachte
Ein Fahrwerk, das Komfort und Präzision zugleich bietet, eine Einzelradaufhängung hinten mit innenliegenden Bremsscheiben und eine Karosserie, deren Höhe für eine Oberklasselimousine ungewöhnlich gering ist. Angetrieben wird von Reihensechszylindern mit 2,8 und 4,2 Litern, ab 1972 vom 5,3-Liter-V12 aus dem E-Type.
Wie sich die 3 Serien unterscheiden
Die Serie 1 hat die niedrigen Stoßfänger und die feinste Linie. Die Serie 2 ab 1973 bekam höhere Stoßfänger nach amerikanischen Vorschriften und einen überarbeiteten Innenraum. Die Serie 3 ab März 1979 wurde von Pininfarina überarbeitet: höhere Fensterlinie, gestrafftes Dach, bessere Verarbeitung.
Wie viele gebaut wurden
Von der Serie 1 entstanden rund 98.000 Wagen, von der Serie 2 bis Februar 1979 weitere 91.227, davon 14.226 mit V12. Die Serie 3 kommt auf 132.952 Stück, darunter rund 10.500 Zwölfzylinder. Damit ist der XJ die meistgebaute Oberklasselimousine der Marke.
Daran erkennt man heute einen guten XJ
Schweller, Radläufe, Bodenblech, hintere Federaufnahmen und der Bereich um die Scheinwerfer, dazu Kühlung und Elektrik. Beim V12 kommt die Zündanlage hinzu. Ein später Wagen der Serie 3 ist im Alltag deutlich unkomplizierter als ein früher.
Der XJ ist die Limousine, mit der William Lyons sich verabschiedet hat.

Foto: Roman · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Jaguar XJ der Serien 1 bis 3 fragen
Was ist der Unterschied zwischen den 3 Serien?
Die Serie 1 von 1968 hat die niedrigen Stoßfänger und die feine Linie, die Serie 2 ab 1973 höhere Stoßfänger und einen überarbeiteten Innenraum, die Serie 3 ab 1979 ein von Pininfarina gestrafftes Dach mit höherer Fensterlinie. Technisch bleiben Aufbau und Motoren über alle Serien verwandt.
Lohnt sich ein XJ mit V12?
Er fährt so ruhig wie kaum ein anderer Wagen seiner Zeit, verlangt aber Pflege und trinkt entsprechend. Zu prüfen sind Kühlung, Zündanlage und die Dichtigkeit der Kraftstoffleitungen. Ein gepflegter Sechszylinder ist im Unterhalt die vernünftigere Wahl und im Fahrgefühl kaum schlechter.
Worauf achtet man beim Kauf eines XJ?
Auf Rost an Schwellern, Radläufen, Bodenblech, den hinteren Federaufnahmen und dem Bereich um die Scheinwerfer. Dazu die Kühlung, die Elektrik und beim V12 die Zündanlage. Späte Wagen der Serie 3 sind besser gebaut als frühe und deshalb für den Alltag die klügere Wahl.



