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Mercedes W124 kaufen: Motoren, Modellpflegen, Rost, Kabelbaum und Preise 2026, Titelbild
Kaufempfehlung

Mercedes W124 kaufen: Motoren, Modellpflegen, Rost, Kabelbaum und Preise 2026

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Limousine, T-Modell, Coupé und Cabriolet, vom 200 D mit 72 PS bis zum 500 E von Porsche. 3 Serien, 2 Modellpflegen, die Wagenheberaufnahmen, der Kabelbaum. Was man prüft, was es kostet

· 19.09.2026 · aktualisiert 19.09.2026

Was man vor dem Kauf eines Mercedes W124 wissen muss

Der W124 ist das Auto, mit dem Mercedes den Ruf verdiente, den es heute noch trägt. Vorgestellt im November 1984 in Sevilla, gebaut in Sindelfingen von Januar 1985 bis 1997, verkauft als Mittlere Klasse und ab Juni 1993 als E-Klasse. Rund 2,7 Millionen Stück in 4 Karosserien, mit 7 Vorkammerdieseln und einem Dutzend Benzinern, vom 200 D für das Taxigewerbe bis zum 500 E, den Porsche in Zuffenhausen montierte. Er war das Auto, das 500.000 Kilometer fuhr, und er ist heute das Auto, bei dem der Kaufpreis nur der Anfang ist. 4 Themen entscheiden: die Modellpflege, der Rost unter den Verkleidungen, der Kabelbaum der Vierventiler und die Automatik.

Serie 1, Modellpflege 1, Modellpflege 2: die 3 Gesichter des 124

Serie 1, 1985 bis 1989

Erkennen
Schmale Stoßleisten, unlackierte Spiegel
Motoren
M102 und M103 Zweiventiler, Diesel OM 601 bis 603
Serie
Katalysator ab September 1986, ABS ab September 1988
Rost
Offen sichtbar, Wagenheberaufnahmen, Kotflügel, Türunterkanten
Kabelbaum
Unbetroffen
Markt
Günstig, oft Taxihistorie

Modellpflege 1, 1989 bis 1993

Erkennen
Schwellerverkleidungen, Chromleisten, lackierte Spiegel
Motoren
Dazu 300 E-24 mit 220 PS, Turbodiesel, 500 E ab 1991
Serie
ABS, Fünfgang beim 300 E, ab Oktober 1992 Fahrerairbag und Zentralverriegelung
Rost
Am besten geschützt, unter den Verkleidungen verborgen
Kabelbaum
Unbetroffen bis Herbst 1992
Markt
Gesucht, der 300 E-24 und das Coupé

Modellpflege 2, 1993 bis 1997

Erkennen
Plakettenkühler mit Stern auf der Haube, Buchstabe vor der Zahl, neue Stoßfänger und Räder
Motoren
Vierventiler M111 und M104, Diesel OM 605 und 606, E 420, E 500, E 60 AMG
Serie
Fahrerairbag, Zentralverriegelung, elektrische Spiegel
Rost
Wasserbasislack, Rost an Türgriffen, Antennenloch, Heckklappe
Kabelbaum
M104, M111, M119 betroffen, gehäuft 1993 bis 1995
Markt
E 320, E 500, Cabriolet Final Edition

Die erste Modellpflege vom September 1989 ist die Wasserscheide. Die Schwellerverkleidungen, in der Szene Sacco-Bretter nach Designchef Bruno Sacco, machten den Wagen breiter und verbargen die Wagenheberaufnahmen. Der Lack dieser Jahre hält am besten. Im August 1992 stellte Sindelfingen auf Wasserbasislack um, und die Bäder hatten ein Problem mit Bakterien; die zweite Modellpflege vom Juni 1993 rostet deshalb dort, wo ein Mercedes vorher nicht rostete. Wer die Wahl hat, nimmt einen Wagen zwischen 1989 und Sommer 1992.

So verteilen sich 2,7 Millionen Wagen auf 4 Karosserien

Stück — Karosserie
  1. 2.213.167Limousine W124
  2. 340.503T-Modell S124
  3. 141.498Coupé C124
  4. 33.952Cabriolet A124
  5. 2.342Limousine lang V124
Als Tabelle
KarosserieStück
Limousine W1242.213.167
T-Modell S124340.503
Coupé C124141.498
Cabriolet A12433.952
Limousine lang V1242.342

Die Limousine kam im Januar 1985, das T-Modell im Oktober 1985 mit Niveauregulierung als Serie, das Coupé im April 1987, schon mit der seitlichen Beplankung, das Cabriolet im März 1992 mit dreilagigem Verdeck, Glasheckscheibe und einem Überrollbügel, der in 0,3 Sekunden ausfährt. Das Cabriolet lief bis Juli 1997 und bekam als letztes die Final Edition mit 1.390 Stück. Dazu 2.342 Langversionen mit 6 Türen und 80 Zentimetern mehr Länge, die vor allem Taxiunternehmen kauften.

Ein silberner Mercedes W124 der ersten Modellpflege neben einer dunkelblauen S-Klasse W126 vor einem alten Fabrikgebäude
Ein 124 der ersten Modellpflege mit Schwellerverkleidungen, Chromleisten und 8-Loch-Rädern neben einer S-Klasse W126: die Jahre 1989 bis 1992 mit dem haltbarsten Lack.

Der 124 in 13 Jahren

  1. 1984Pressevorstellung in Sevilla am 26. November mit 7 Modellen: 200 D, 250 D, 300 D, 200, 230 E, 260 E, 300 E. Der 200 D kostet 32.604 D-Mark.
  2. 1985Serienanlauf im Januar in Sindelfingen. Im September das T-Modell auf der IAA, dazu die Studie des Allradantriebs 4MATIC.
  3. 1987Turbodiesel 300 D Turbo mit 143 PS im Januar, das Coupé im März in Genf, 4MATIC lieferbar für die Sechszylinder für knapp 12.000 D-Mark Aufpreis.
  4. 1988ABS wird Serie für alle. Am 19. Dezember läuft der millionste Wagen vom Band.
  5. 1989Im Februar die Dieselinitiative mit 75, 94 und 113 PS. Im September die erste Modellpflege: Schwellerverkleidungen, 300 E-24 mit 220 PS, Sportline, Langversion.
  6. 1990Im Oktober in Paris der 500 E: 326 PS aus dem V8 des SL, 5,6 Zentimeter breiter, montiert bei Porsche. Produktion ab Februar 1991.
  7. 1992Im März das Cabriolet 300 CE-24. Im Herbst die Vierventiler E 200, E 220, E 280, E 320, der 400 E, Fahrerairbag und Zentralverriegelung als Serie. Im Juni der zweimillionste Wagen.
  8. 1993Im Juni die zweite Modellpflege: E-Klasse, Plakettenkühler mit Stern auf der Haube, Vierventildiesel E 250 und E 300 Diesel, E 60 AMG mit 381 PS, im September E 36 AMG.
  9. 1994E 500 Limited, 500 Stück von März bis August, in Saphirschwarz oder Brillantsilber mit 17-Zoll-Rädern. Das E 200 Cabriolet als Einstieg.
  10. 1995Im Sommer das Ende der Limousine, der W210 übernimmt. Der letzte 500 E im April.
  11. 1996T-Modell und Coupé laufen aus.
  12. 1997Im Juli das letzte Cabriolet, davor die Final Edition mit 570 E 200, 654 E 220 und 166 E 320.

Welcher Motor zu wem passt

PS — Motor
  1. 72200 D
  2. 90250 D
  3. 109300 D
  4. 136E 300 Diesel
  5. 147300 D Turbo
  6. 109200
  7. 136230 E
  8. 150E 220
  9. 166260 E
  10. 188300 E
  11. 220300 E-24
  12. 220E 320
  13. 279E 420
  14. 326500 E
  15. 381E 60 AMG
Als Tabelle
MotorPS
200 D72
250 D90
300 D109
E 300 Diesel136
300 D Turbo147
200109
230 E136
E 220150
260 E166
300 E188
300 E-24220
E 320220
E 420279
500 E326
E 60 AMG381

Die Vierstufenautomatik erreicht deutlich höhere Laufleistungen als die Fünfstufenautomatik, die es ab 1989 als Extra für die M104 gab. Beim Fünfstufer das Einlegen des 5. Gangs prüfen, das Magnetventil ist teuer. Die Schaltgetriebe sind hakelig, das war schon neu so.

Zustand vor Ausstattung, Karosserie vor Motor, Kabelbaum vor Klimaanlage. In dieser Reihenfolge kauft man einen 124.

Das prüft man am W124

Rost: die Wagenheberaufnahmen und die Hinterachsaufnahmen

Der Zustand der Karosserie ist das Kaufkriterium, alles andere ist Verschleiß. Die 4 Wagenheberaufnahmen in den Schwellern sind notorisch, ab der ersten Modellpflege hinter den Verkleidungen verborgen: Schraubendreher hinein, braunes Pulver heißt durch. Die vorderen Aufnahmen der Hinterachse sind die kritischste Stelle, sie rosten von innen und tragen die Achse; die Reparatur ist vierstellig, bei Taxilaufleistungen reißen die Bleche bis in den Rahmen. Dazu die Schwellerspitzen in den Radhäusern, die Kotflügel über den Blinkern und an der Kante zur Stoßstange, die Innenkotflügel unter Wischwasserbehälter und ABS-Pumpe, die Türunterkanten, der Batteriekasten, der Heckdeckel um Schloss und Kennzeichenleuchte, die Ersatzradmulde, die Rückleuchtendichtungen. Der PVC-Unterbodenschutz schrumpft und reißt, darunter blüht es großflächig. Am T-Modell rosten Heckklappe, die untere Kante der Heckscheibe und die Rahmen der hinteren Seitenscheiben; die Scheibe zwischen C- und D-Säule lässt Wasser ein. Am Cabriolet die Kanten unter der Verdeckabdeckung. Tritt Rost unter den Schwellerverkleidungen hervor, ist der Wagen keiner mehr.

Motor: Kabelbaum, Kopfdichtung, Kette

Ab Herbst 1992 verlangte Mercedes bleifreie Isolierung, deren Weichmacher verdunstet. Bei M104, M111 und M119 zerbröselt der Motorkabelbaum, Kurzschlüsse folgen, das Steuergerät kann sterben. Gehäuft trifft es 1993 bis 1995, auch das Kabel des Drosselklappenstellers. Ein Kabelbaum mit Rechnung ist die Voraussetzung für jeden Vierventiler. Am M103 und M104 schwitzt die Kopfdichtung hinten Öl, beim späten E 320 wird der Edelstahlkrümmer porös. Die Simplexkette der frühen M102 ist alle 200.000 Kilometer fällig, die Ketten der M104 nach 200.000. Am Turbodiesel gehen Kopfdichtung und Vorkammern, die Einspritzpumpe verliert Öl an den Dichtungen.

Automatik und Antrieb

Über 200.000 bis 300.000 Kilometern steht die Überholung der Automatik an, 1.500 bis 4.500 Euro. Dunkelbraunes, verbranntes Öl heißt überfällig, ein Ruck zwischen D und R und verzögertes Hochschalten ebenso. Taxifahrer wechselten Öl und Filter alle 60.000 Kilometer. Das Differential schwitzt fast immer leicht, tropfen ist nicht normal. 4MATIC ist teuer in der Reparatur und nur etwas für den, der es braucht.

Fahrwerk und Lenkung

Traggelenke vorn knarzen beim Einfedern, das Paar kostet 200 Euro, beim E 320 braucht es den ganzen Querlenker. Die Hinterachse hat 5 Streben je Seite mit Gummilagern; ausgeschlagen fährt der Wagen schwammig und poltert. Die Kugelumlauflenkung hat ab 350.000 Kilometern Spiel, das Nachstellen ist begrenzt, ein Lenkgetriebe kostet 1.500 Euro. Am T-Modell verlieren die Federspeicher der Niveauregulierung ihren Stickstoff, das Heck steht hoch und federt hart: beladen, Motor starten, das Heck muss sich heben.

Elektrik, Innenraum, Coupé und Cabriolet

Das Zählwerk im Tacho bleibt stehen, weil Zahnräder brechen; ein Kilometerstand kann darum älter sein als der Wagen. Sicherung 5 prüfen, bevor man das Kombiinstrument verdächtigt. Die Unterdruckpumpe der Zentralverriegelung unter der Rücksitzbank, Fensterhebermotoren, Relais und Kraftstoffpumpen sind Verschleiß. Ein Zündschloss, das stottert, tauscht man sofort. Die blauen Armaturenbretter platzen, das Zebrano-Furnier löst sich, die linke Sitzflanke ist durchgescheuert. An Coupé und Cabriolet brechen die Zahnräder der Gurtbringer, eine Mercedes-Einheit kostet 350 bis 450 Euro. Das Cabrioverdeck muss bis 50 Kilometer pro Stunde ohne Geräusch laufen, dicht sein und ohne Risse; Hydraulikzylinder kosten 800 bis 1.200 Euro. Der Dachhimmel des Coupés löst sich hinten.

Was eine Reparatur am W124 kostet

Euro — Reparatur
  1. 200Traggelenke vorn, Paar
  2. 350Federspeicher Niveauregulierung, Paar
  3. 450Gurtbringer Coupé oder Cabriolet
  4. 600Hinterachslager mit Einbau
  5. 900Motorkabelbaum aufgearbeitet, eingebaut
  6. 900Zylinderkopfdichtung M103
  7. 1.500Lenkgetriebe
  8. 2.000Schweller
  9. 3.000Automatik überholen
  10. 8.000Wagenheberaufnahmen und Struktur
Als Tabelle
ReparaturEuro
Traggelenke vorn, Paar200
Federspeicher Niveauregulierung, Paar350
Gurtbringer Coupé oder Cabriolet450
Hinterachslager mit Einbau600
Motorkabelbaum aufgearbeitet, eingebaut900
Zylinderkopfdichtung M103900
Lenkgetriebe1.500
Schweller2.000
Automatik überholen3.000
Wagenheberaufnahmen und Struktur8.000

Die Teileversorgung ist hervorragend: Sachs, Boge und Lemförder liefern, Mercedes-Benz Classic hat noch den Kabelbaum für 1.200 Euro, Spezialisten arbeiten Kabelbäume und Verdecke auf. Eine freie Werkstatt rechnet 60 bis 90 Euro die Stunde, die Vertragswerkstatt 100 bis 130.

Was der W124 im Jahr kostet

Ein Jahr mit dem Wagen1.867 €Kraftstoff 945 €, Steuer 192 €, Versicherung 330 €, Wartung 400 €. Im Monat 156 €.

Die Annahmen
KostenrechnerWert
Verbrauch10,5
Steuer192
Versicherung330
Wartung80

Die Annahmen gelten für einen 230 E: 10,5 Liter Super im Alltag, ein 250 D braucht 8,3, ein 300 E-24 12,7. Alle Wagen bis Baujahr 1996 sind 30 Jahre alt und bekommen das H-Kennzeichen mit 191,73 Euro Steuer, die letzten Cabriolets von 1997 im nächsten Jahr. Ein Oldtimertarif für eine Limousine kostet 280 bis 380 Euro im Jahr. Die Wartung rechnet mit 80 Euro je 1.000 Kilometer: Öl, Filter, Reifen, alle 60.000 Kilometer das Automatiköl.

Was die Extras 1990 kosteten

Die Preisliste 57 vom Februar 1990 nennt für den 230 E 46.170 D-Mark. Ein 300 CE kostete im Oktober 1990 70.338, der 500 E 134.520, das Cabriolet 300 CE-24 im Jahr 1992 99.636 D-Mark. Die Extras darauf machten den Unterschied, und sie machen ihn heute noch.

Das Sportline-Paket ab September 1989 brachte ein tieferes Sportfahrwerk, 205/60 R 15 auf 7 Zoll, Sportlenkrad und straffere Sitze; es ist das Extra, das den Wert hält. ASR gab es für Sechszylinder mit Automatik, im 500 E Serie. Der E 500 Limited von 1994 kam auf 500 Stück in Saphirschwarz oder Brillantsilber mit 17-Zoll-Rädern im Design des 190 E Evo II und zweifarbigem Leder. Das Cabriolet Final Edition mit 1.390 Stück kostete 79.925 bis 114.770 D-Mark. Ein Masterpiece-Auslaufmodell gab es 1995 für Exportmärkte, in Deutschland nicht.

Was ein W124 2026 kostet

Die Zustandsnoten vom Mai 2026 und die Angebote im September 2026 ergeben die Spanne: links ein gepflegter Alltagswagen in Zustand 3, rechts ein Wagen ohne Mängel in Zustand 2. Karosserie und Motor wählen, Zustand schieben.

Limousine 200 D und 250 D, Zustand 2,55.800 €Die Angebote: 3.500 € bis 8.000 €

Als Tabelle
ModellZustand 3Zustand 2
Limousine 200 D und 250 D3.5008.000
Limousine 200 E und 230 E5.5009.000
Limousine 300 D Turbo6.00012.000
Limousine 300 E-24 und E 3207.50014.000
T-Modell7.50016.000
Coupé9.00019.000
Cabriolet E 200 und E 22015.00030.000
Cabriolet E 32025.00045.000
Cabriolet Final Edition40.00060.000
500 E und E 50050.00090.000

Auf Classic Trader standen im September 2026 ein 300 E-24 von 1992 mit 61.400 Kilometern für 28.500 Euro, ein 250 D Turbo für 15.900, 2 E 420 von 1995 für 35.000 und 2 500 E von 1992 für 79.900 und 88.000 Euro. Ein E 200 von 1993 mit 199.000 Kilometern war für 2.500 Euro zu haben. Der E 60 AMG brachte 2024 bei Broad Arrow rund 192.000 Euro. Der Trend über 3 Jahre: Limousine plus 17 Prozent, T-Modell plus 19, Coupé plus 21, Cabriolet plus 23, 500 E plus 32.

Welcher 124 zu wem passt

Ein 124 mit 300.000 Kilometern und Heft ist mehr wert als einer mit 150.000, dessen Zählwerk seit 10 Jahren steht. In Ruhe suchen, vergleichen, den Billigsten stehen lassen.

Der W124 ist das Auto, das die Werkstatt überlebt hat, die ihn gebaut hat. Wer die Wagenheberaufnahmen prüft und den Kabelbaum bezahlt, fährt einen Mercedes, der noch 300.000 Kilometer hält.

Mercedes W124 kaufen: Motoren, Modellpflegen, Rost, Kabelbaum und Preise 2026, Bild zum Zitat
In einem SatzRund 2,7 Millionen Wagen der Baureihe 124 baute Mercedes von 1984 bis 1997: 2.213.167 Limousinen, 340.503 T-Modelle, 141.498 Coupés, 33.952 Cabriolets, dazu 2.342 Langversionen. Vom 200 D mit 72 PS bis zum 500 E mit 326 PS, den Porsche montierte.

Foto: Dusan Ristic · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: Mercedes-Benz Baureihe 124 (deutsch)
  2. Wikipedia: Mercedes-Benz W124 (englisch), Stückzahlen
  3. Wikipedia: Mercedes-Benz 500 E (englisch)
  4. MBIG, Mercedes-Benz Interessengemeinschaft: W124 Baujahre 1989 bis 1993
  5. MBIG: W124 Baujahre 1993 bis 1995
  6. mercedes-fans.de: Baureihe W124, die erste E-Klasse
  7. mercedesclique: Produktionszahlen W124 Limousine nach Motor
  8. auto motor und sport: Mercedes W124 (1984–1997), Stärken und Schwächen
  9. auto motor und sport: W124 Cabriolet in der Kaufberatung
  10. Autozeitung: Kaufberatung Mercedes W124 Cabrio A124
  11. ADAC Klassik: Kultautos Mercedes-Benz W124
  12. Kurth Classics: Kaufberatung Mercedes W124
  13. Freie Werkstatt Berlin: W124 Kaufberatung mit Reparaturkosten
  14. W124-Archiv: Kaufberatung Karosserie
  15. W124-Archiv: Kaufberatung Benzinmotoren
  16. W124-Archiv: Kaufberatung Dieselmotoren
  17. W124-Archiv: Kaufberatung Fahrwerk
  18. Trabhan: Typische Roststellen beim Mercedes W124
  19. chromradar: Marktwert Mercedes W124 Limousine 2026
  20. SaveTheClassics: W124 Kaufberatung 2026
  21. carphocus: Marktanalyse Mercedes 500 E 2026
  22. Classic Trader: Mercedes-Benz E-Klasse W124 Angebote, abgerufen September 2026
  23. w123-hannover: Preisliste 57 vom Februar 1990, 230 E
  24. a124.de: Preisliste Cabriolet Dezember 1994
  25. derkabeldoc: Motorkabelbaum W124 M104
  26. mercedes-fans.de: Mercedes 200 D W124 mit 1 Million Kilometern
  27. Finanztip: Kfz-Steuer für Oldtimer mit H-Kennzeichen

Was Leser vor dem Kauf eines Mercedes W124 fragen

Welche Modellpflege des W124 ist die beste?

Die erste Modellpflege von September 1989 bis Juni 1993. Sie brachte die Schwellerverkleidungen, die nach Designchef Bruno Sacco heißen, Chromleisten und lackierte Spiegel, dazu den 300 E-24 mit 220 PS und das Sportline-Paket. Ihr Lack gilt als der haltbarste. Die erste Serie bis 1989 zeigt Rost wenigstens offen, die zweite Modellpflege ab 1993 hat den Plakettenkühler mit Stern auf der Haube, die Vierventiler und den Wasserbasislack, der an Türgriffen, Antennenloch und Heckklappe blüht.

Welcher W124-Motor hält am längsten?

Die Vorkammerdiesel 200 D, 250 D und 300 D: Reihenpumpe, Steuerkette, 500.000 bis 700.000 Kilometer sind üblich, ein 200 D mit 1 Million Kilometern in erster Hand ist dokumentiert. Bei den Benzinern der 230 E mit 500.000 Kilometern und der M111 als E 200 und E 220. Der M104 als 300 E-24, E 280 und E 320 ist der Motor mit dem Charakter und dem Kabelbaum. Der 300 D Turbo ist die Empfehlung der Szene für den Alltag, wenn Lader und Kopfdichtung belegt sind.

Was ist das mit dem Kabelbaum beim W124?

Mercedes verlangte ab Herbst 1992 bleifreie Isolierung, deren Weichmacher verdunstet. Die Isolierung zerbröselt, Kurzschlüsse folgen, im schlimmsten Fall stirbt das Motorsteuergerät. Betroffen sind M104, M111 und M119, gehäuft 1993 bis 1995, dazu das Kabel des Drosselklappenstellers. Aufarbeitung ab 500 Euro, Neuteil von Mercedes 1.200 Euro, mit Einbau bis 1.500. Ein Wagen mit erneuertem Kabelbaum und Rechnung ist 1.000 Euro mehr wert.

Was kostet ein W124 2026?

Nach den Zustandsnoten vom Mai 2026 und den Angeboten im September 2026: Limousine in Zustand 3 5.500 bis 7.500 Euro, in Zustand 2 9.000 bis 12.000, T-Modell 35 Prozent darüber, Coupé 60 Prozent, Cabriolet 150 Prozent. Ein gutes E 220 Cabriolet kostet 25.000 bis 35.000, ein E 320 über 40.000, eine Final Edition 50.000 bis 60.000. Der 500 E liegt bei 72.000 bis 98.000, der E 60 AMG über 150.000. Der Trend über 3 Jahre: plus 17 bis 32 Prozent.

Was vor dem Kauf eines Mercedes W124 noch lesenswert ist

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