Was man über den Mercedes W 124 wissen muss
- Der W 124 kam im November 1984 als Nachfolger des W 123: windschnittig, mit Raumlenker-Hinterachse und einer Verarbeitung, die als die beste ihrer Zeit gilt.
- Limousine, T-Modell ab 1985, Coupé ab 1987, Cabriolet ab 1991, 4 Karosserien, Motoren vom 200 D mit 72 PS bis zum 500 E mit 326 PS.
- Rund 2,7 Millionen Stück; der 500 E wurde bei Porsche in Zuffenhausen montiert, der 300 D wurde zum Taxi mit 1.000.000 Kilometern.
- Seit 2014 H-fähig; das Cabriolet und der 500 E sind Sammlerstücke, die Limousine der bezahlbare Einstieg in den Stern.
Der W 124 ist das Auto, mit dem Mercedes den Ruf der Unzerstörbarkeit begründete. Er kam im November 1984 mit einer Form, die Bruno Sacco windschnittig gezeichnet hatte, einer Raumlenker-Hinterachse aus dem 190 und einer Verarbeitung, über die Ingenieure noch heute sprechen. 13 Jahre lang, bis 1997, war er die Mittelklasse von Stuttgart.
Was den W 124 ausmachte: 4 Karosserien und die Million als Taxi
Welche 4 Karosserien es vom W 124 gab
Die Limousine kam zuerst, das T-Modell 1985 als Kombi mit Niveauregulierung, das Coupé 1987 mit kürzerem Radstand und ohne B-Säule, das Cabriolet 1991 als erstes offenes Mercedes-Mittelklasseauto seit dem W 111. Die Motoren reichten vom 200 D mit 72 PS über die Reihensechszylinder 260 E und 300 E bis zum 500 E: 5 Liter, 326 PS, bei Porsche in Zuffenhausen montiert, weil die breiten Kotflügel nicht auf das Band in Sindelfingen passten.
Warum der W 124 als Taxi die Million fuhr
Der 300 D und der 250 D waren die Taxis der Republik, in Hellelfenbein, mit Kilometerständen, die bei 500.000 erst anfingen. Rund 2,7 Millionen W 124 entstanden, und ein guter Teil davon fährt noch, als Alltagsauto, als Taxi in Marokko, als Youngtimer mit Historie.

Darum wurde der W 124 1993 zur E-Klasse
Mit dem Facelift 1993 bekam der W 124 den Stern auf der Haube statt auf dem Grill, die Bezeichnung E 200 bis E 500 und den Namen, den die Baureihe seither trägt: E-Klasse. Bis 1997 lief er weiter, dann kam der W 210 mit den 4 Augen.
Was heute beim Mercedes W 124 zählt
- Rost bei den späten Wagen mit wasserlöslichem Lack: Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Türunterkanten, Heckklappe des T-Modells.
- Motoren halten, wenn Kabelbäume der Einspritzer von 1992 bis 1995 (bröselnde Isolierung) und Kopfdichtungen belegt sind.
- Coupé, Cabriolet, 500 E sind die gesuchten; die Limousine mit Historie der bezahlbare Klassiker.
Mercedes-Benz gibt die Werkstattinformationen zur E-Klasse-Familie S 124 und C 124 auf DVD heraus, über den Classic Store, kostenpflichtig. Der Literaturkatalog zum W124 nennt die Ausgaben mit Quelle.
Der W 124 ist der Mercedes, den jeder kennt und viele noch fahren. In der Kartei trägt er Kilometerstände, die andere Autos nie erreichen, und ein Fahrzeugbuch, das die Geschichte dazu erzählt.

Foto: Dusan Ristic · Unsplash License
Quellen
Was Leser über den Mercedes W 124 fragen
Was ist der Unterschied zwischen W 124 und E-Klasse?
Der W 124 hieß bis 1993 nach dem Hubraum, 200, 230 E, 300 D, und erst mit dem Facelift von 1993 E 200, E 300 und so weiter. Ab da ist er die erste E-Klasse. Technisch ist es dieselbe Baureihe.
Welcher W 124 ist der beste?
Der 300 E und E 300 mit dem Reihensechszylinder gelten als die runde Wahl, der 300 D als der unverwüstliche Diesel, das 300 CE-24 Cabriolet als das schönste Modell und der 500 E als der seltene Sportwagen im Anzug.
Was rostet am W 124?
Wenig bei den frühen, mehr bei den Wagen ab 1993 mit wasserlöslichem Lack: Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Türunterkanten, Heckklappe beim T-Modell und der Bereich um die Frontscheibe.



















