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W124 200 E / 300 D, Titelbild

W124 200 E / 300 D

1984–1997 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Rutger van der Maar, skaliert

Bauzeit
1984–1997
Herkunft
Deutschland
Baureihe
200 E / 300 D
Leistung
72–381 PS
Hubraum
5.956 cm³
Zylinder
8
0–100 km/h
5,4 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
Gebaut
2.583.470

Was man über den Mercedes W 124 wissen muss

  • Der W 124 kam im November 1984 als Nachfolger des W 123: windschnittig, mit Raumlenker-Hinterachse und einer Verarbeitung, die als die beste ihrer Zeit gilt.
  • Limousine, T-Modell ab 1985, Coupé ab 1987, Cabriolet ab 1991, 4 Karosserien, Motoren vom 200 D mit 72 PS bis zum 500 E mit 326 PS.
  • Rund 2,7 Millionen Stück; der 500 E wurde bei Porsche in Zuffenhausen montiert, der 300 D wurde zum Taxi mit 1.000.000 Kilometern.
  • Seit 2014 H-fähig; das Cabriolet und der 500 E sind Sammlerstücke, die Limousine der bezahlbare Einstieg in den Stern.

Der W 124 ist das Auto, mit dem Mercedes den Ruf der Unzerstörbarkeit begründete. Er kam im November 1984 mit einer Form, die Bruno Sacco windschnittig gezeichnet hatte, einer Raumlenker-Hinterachse aus dem 190 und einer Verarbeitung, über die Ingenieure noch heute sprechen. 13 Jahre lang, bis 1997, war er die Mittelklasse von Stuttgart.

Was den W 124 ausmachte: 4 Karosserien und die Million als Taxi

Welche 4 Karosserien es vom W 124 gab

Die Limousine kam zuerst, das T-Modell 1985 als Kombi mit Niveauregulierung, das Coupé 1987 mit kürzerem Radstand und ohne B-Säule, das Cabriolet 1991 als erstes offenes Mercedes-Mittelklasseauto seit dem W 111. Die Motoren reichten vom 200 D mit 72 PS über die Reihensechszylinder 260 E und 300 E bis zum 500 E: 5 Liter, 326 PS, bei Porsche in Zuffenhausen montiert, weil die breiten Kotflügel nicht auf das Band in Sindelfingen passten.

Warum der W 124 als Taxi die Million fuhr

Der 300 D und der 250 D waren die Taxis der Republik, in Hellelfenbein, mit Kilometerständen, die bei 500.000 erst anfingen. Rund 2,7 Millionen W 124 entstanden, und ein guter Teil davon fährt noch, als Alltagsauto, als Taxi in Marokko, als Youngtimer mit Historie.

Ein Mercedes-Benz W 124
Der W 124 als Limousine: die windschnittige Form von Bruno Sacco, die Grundlage der ersten E-Klasse.

Darum wurde der W 124 1993 zur E-Klasse

Mit dem Facelift 1993 bekam der W 124 den Stern auf der Haube statt auf dem Grill, die Bezeichnung E 200 bis E 500 und den Namen, den die Baureihe seither trägt: E-Klasse. Bis 1997 lief er weiter, dann kam der W 210 mit den 4 Augen.

Was heute beim Mercedes W 124 zählt

  • Rost bei den späten Wagen mit wasserlöslichem Lack: Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Türunterkanten, Heckklappe des T-Modells.
  • Motoren halten, wenn Kabelbäume der Einspritzer von 1992 bis 1995 (bröselnde Isolierung) und Kopfdichtungen belegt sind.
  • Coupé, Cabriolet, 500 E sind die gesuchten; die Limousine mit Historie der bezahlbare Klassiker.

Mercedes-Benz gibt die Werkstattinformationen zur E-Klasse-Familie S 124 und C 124 auf DVD heraus, über den Classic Store, kostenpflichtig. Der Literaturkatalog zum W124 nennt die Ausgaben mit Quelle.

Der W 124 ist der Mercedes, den jeder kennt und viele noch fahren. In der Kartei trägt er Kilometerstände, die andere Autos nie erreichen, und ein Fahrzeugbuch, das die Geschichte dazu erzählt.

Mercedes-Benz W 124: Die E-Klasse, die alles überlebt (1984–1997), Bild zum Zitat
In einem SatzDer W 124 kam im November 1984 als Nachfolger des W 123: windschnittig, mit Raumlenker-Hinterachse und einer Verarbeitung, die als die beste ihrer Zeit gilt.

Foto: Dusan Ristic · Unsplash License

Quellen

  1. Wikipedia: Mercedes-Benz Baureihe 124
  2. Mercedes-Benz Classic Store: Technische Literatur

Was Leser über den Mercedes W 124 fragen

Was ist der Unterschied zwischen W 124 und E-Klasse?

Der W 124 hieß bis 1993 nach dem Hubraum, 200, 230 E, 300 D, und erst mit dem Facelift von 1993 E 200, E 300 und so weiter. Ab da ist er die erste E-Klasse. Technisch ist es dieselbe Baureihe.

Welcher W 124 ist der beste?

Der 300 E und E 300 mit dem Reihensechszylinder gelten als die runde Wahl, der 300 D als der unverwüstliche Diesel, das 300 CE-24 Cabriolet als das schönste Modell und der 500 E als der seltene Sportwagen im Anzug.

Was rostet am W 124?

Wenig bei den frühen, mehr bei den Wagen ab 1993 mit wasserlöslichem Lack: Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Türunterkanten, Heckklappe beim T-Modell und der Bereich um die Frontscheibe.

Den W124 gab es als Limousine, Kombi, Coupé und Cabriolet

Aus dem Magazin

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Was ein W124 kostet, und was er neben anderen kann

10.500 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr W124

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

W124 200 E / 300 D

W124 200 E / 300 D und W120 Ponton in den Zahlen des Katalogs
MerkmalW124 200 E / 300 DW120 Ponton
Bauzeit1984–19971953–1962
Leistung72 bis 381 PS40 bis 68 PS
Hubraum5.956 cm³1.897 cm³
Zylinder84
0–100 km/h5,4 ssteht offen
Leergewicht1.260 kg1.180 kg
Höchstgeschwindigkeit250 km/h135 km/h
Stückzahl2.583.470247.404
Wert in Note 210.500 €steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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