Was man über den Mercedes W 108 wissen muss
- Der W 108 kam im August 1965 als große Limousine ohne Flossen: Paul Bracqs Linie, Reihensechszylinder, ab 1967 als 280 S, SE und SEL.
- Der W 109 war die lange Version mit Luftfederung; 1968 kam der 300 SEL 6.3 mit dem V8 aus dem 600, 250 PS, 220 km/h.
- Ab 1969 der 280 SE 3.5 und 300 SEL 3.5 mit V8; die Reihe endete 1972 mit dem W 116, der ersten S-Klasse mit Namen.
- 383.000 Stück; der 6.3 ist das Sammlerstück, der 280 SE der Klassiker, der jeden Tag fahren könnte.
Der W 108 war die S-Klasse, bevor es den Namen gab. Er kam im August 1965 als große Limousine ohne die Flossen des Vorgängers, mit einer Linie von Paul Bracq, die so klar war, dass sie bis 1972 hielt. 250 S, 250 SE, 300 SE, und ab 1968 das Auto, das die Welt erschreckte.
Was den W 108 ausmachte: Motoren und Linie
Diese Motoren trieben den W 108 an
Die Reihe begann mit dem 250 S und 250 SE, ab 1967 mit dem 280 S, 280 SE und 280 SEL mit 2,8 Litern und 160 PS. 1969 kam der 280 SE 3.5 mit dem neuen V8 und 200 PS, ein Wagen mit Kraft und Ruhe. Der W 109 war die lange Version mit Luftfederung, als 300 SEL, 300 SEL 3.5 und als 300 SEL 6.3: der 6,3-Liter-V8 aus dem 600, 250 PS, 220 km/h, Luftfederung, 6.526 Stück von 1968 bis 1972. Die schnellste Serienlimousine der Welt und das Auto, an dem AMG seine Karriere begann.
Was die Linie vom Mercedes W 108 ausmacht
Bracqs Form war groß, ruhig und ohne Zierrat: aufrechter Grill, flache Haube, viel Glas, senkrechte Rückleuchten. Sie machte den W 108 zum Auto der Bundesregierung, der Vorstände und der Diplomaten, und zu dem Mercedes, den man heute als klassische Limousine der Sechziger meint.

Das bleibt vom Mercedes W 108
383.000 W 108 und W 109 entstanden bis 1972. Der 6.3 ist ein Sammlerstück, das seinen Preis hat, der 280 SE der Klassiker zum Fahren, der 250 S der Einstieg. Alle sind seit Jahrzehnten H-fähig, und die Teile gibt es beim Werk und im Club.
Was heute beim Mercedes W 108 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblechen, Scheibenrahmen und hinter den Scheinwerfern.
- Luftfederung des W 109 braucht Spezialisten und Geld; die Stahlfedern des W 108 sind die vernünftige Wahl.
- V8 mit Steuerketten, Sechszylinder mit Einspritzung: belegt ist beides zuverlässig.
Mercedes-Benz verkauft die Betriebsanleitungen zum W 108 im Classic Store nach, eines der wenigen Werke, das Werkstattliteratur in diesem Umfang auch an Privatkunden gibt. Der Literaturkatalog zum W108 führt die Titel mit Bezugsquelle.
Der W 108 ist die Limousine, mit der Mercedes die Sechziger zu Ende brachte. In der Kartei steht er als Klassiker, dessen Historie in Regierungsgaragen und Arztpraxen begann.

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Quellen
Was Leser über den Mercedes W 108 fragen
Was ist der Unterschied zwischen W 108 und W 109?
Der W 108 hat Stahlfedern und den normalen Radstand, der W 109 Luftfederung und 10 Zentimeter mehr Radstand, als 300 SEL und 300 SEL 6.3. Von außen unterscheidet sie das L und die Zierleiste.
Was ist der 300 SEL 6.3?
Der V8 aus dem 600 in der Limousine: 6,3 Liter, 250 PS, 220 km/h, Luftfederung, 1968 die schnellste Serienlimousine der Welt, 6.526 Mal gebaut und der Vorläufer aller AMG-Ideen.
Was rostet am W 108?
Radläufe, Schweller, Bodenbleche, Kofferraumboden, die Frontscheibenrahmen, die Wagenheberaufnahmen und der Bereich hinter den Scheinwerfern. Die Luftfederung des W 109 braucht Fachwissen.











