Was man über den Mercedes W 126 wissen muss
- Der W 126 kam im September 1979: windschnittig, leichter als der W 116, mit dem ersten Fahrerairbag der Welt ab 1981 und ABS als Option.
- Vom 280 S mit 156 PS über 380 SE, 500 SE und 300 SD bis zum 560 SEL mit 300 PS; die lange Version SEL, das Coupé SEC ab 1981.
- 892.000 Stück in 12 Jahren, die meistgebaute S-Klasse aller Zeiten, das Auto der Vorstände, Diplomaten und Taxis in Beirut.
- Seit 2009 H-fähig; der 560 SEC und der 500 SE der 2. Serie sind die gesuchten, der 260 SE der bezahlbare Einstieg.
Der W 126 war die S-Klasse, die ihre Zeit definierte. Er kam im September 1979, gezeichnet von Bruno Sacco, leichter und windschnittiger als der W 116, und blieb 12 Jahre lang das Auto, in dem Kanzler, Vorstände und Diplomaten fuhren, und in dem 1981 der erste Fahrerairbag der Welt saß.
Was den W 126 ausmachte: Sicherheit und Karosserien
Darum war Sicherheit das Programm des W 126
Airbag 1981, Gurtstraffer, ABS, Knautschzonen nach dem Vorbild der Versuchsfahrzeuge: Der W 126 war das sicherste Auto seiner Zeit und das erste, das es bewies. Dazu Aluminium für Hauben und Deckel, ein Cw-Wert von 0,36 und Motoren, die bei aller Größe weniger verbrauchten als ihre Vorgänger.
Welche Karosserien es vom W 126 gab
Die Limousine gab es kurz und lang (SEL), mit Motoren vom 280 S mit 156 PS über den 380 SE und 500 SE bis zum 300 SD Turbodiesel für die USA. 1981 kam das Coupé SEC mit Gurtbringern und ohne B-Säule, der 500 SEC und der 560 SEC als das Auto, das die Achtziger auf zwei Türen brachte. Das Facelift von 1985, die 2. Serie, brachte neue Motoren bis zum 560 SEL mit 300 PS.

Deshalb ist der W 126 die meistgebaute S-Klasse
892.000 Stück entstanden bis 1991, mehr als von jeder S-Klasse davor oder danach. Der W 126 fuhr als Taxi in Beirut, als Staatskarosse in Bonn und als Familienauto in Sindelfingen, und er fährt noch, weil er dafür gebaut wurde.
Was heute beim Mercedes W 126 zählt
- Rost an Wagenheberaufnahmen, Radläufen, Kofferraumboden und hinter den Schwellerleisten.
- V8 brauchen Steuerketten und Führungsschienen; der 300 SE mit Reihensechszylinder ist der unkomplizierte.
- SEC und späte 500 SE mit Leder und Klima sind die gesuchten; ein 260 SE mit Historie der bezahlbare Einstieg.
Für die S-Klasse W 126 und das Coupé C 126 gibt es die Werkstattinformationen von Mercedes-Benz auf DVD, über den Classic Store. Der Literaturkatalog zum W126 führt sie mit Bezugsquelle.
Der W 126 ist die S-Klasse, die man heute fahren kann, ohne sich zu verkleiden. In der Kartei ist er der Klassiker der Oberklasse, mit Historien, die in Vorstandsgaragen begannen.

Foto: Rutger van der Maar · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Mercedes W 126 fragen
Was war neu am W 126?
Der Fahrerairbag 1981 als erstes Serienauto der Welt, Gurtstraffer, ABS als Option, ein Cw-Wert von 0,36 und Karosserieteile aus Aluminium, die S-Klasse, die Sicherheit und Sparsamkeit zusammenbrachte.
Was ist die 2. Serie?
Das Facelift vom Herbst 1985: neue Stoßfänger, 15-Zoll-Räder, neue Motoren mit 260 SE, 300 SE, 420 SE, 500 SE und 560 SEL; innen ein neues Armaturenbrett. Die 2. Serie gilt als die reifere.
Was rostet am W 126?
Wenig, der W 126 war gut geschützt. Die Stellen: Wagenheberaufnahmen, Radläufe, Kofferraumboden, die Kanten der Türen und der Bereich hinter den Kunststoffleisten der Schweller.














