Was man über den Mercedes W 116 wissen muss
- Der W 116 kam im September 1972 und trug als erster Mercedes den Namen S-Klasse: 280 S, 280 SE, 350 SE, 450 SE und SEL.
- 1975 kam der 450 SEL 6.9 mit 286 PS und Hydropneumatik, die schnellste Limousine der Welt; 1978 das ABS als Weltneuheit.
- Der 300 SD mit Turbodiesel war die Antwort auf die amerikanischen Verbrauchsvorschriften, der erste Turbodiesel-Pkw der Welt.
- 473.000 Stück bis 1980; heute ist der 6.9 ein Sammlerstück, der 280 SE der Klassiker zum Fahren.
Der W 116 war der Mercedes, der einen Namen bekam. Bis dahin hießen die großen Stuttgarter nach dem Hubraum; ab September 1972 hieß das Auto S-Klasse, und der Name wurde zur Marke in der Marke. Mit Knautschzonen, Sicherheitslenksäule und einer Form, die 8 Jahre lang die Spitze war.
Was den W 116 ausmachte: Motoren und ABS
Welche Motoren den W 116 antrieben, vom 280 S bis zum 450 SEL
Die Reihe begann mit dem 280 S und dem 280 SE mit Reihensechszylinder und reichte über den 350 SE bis zum 450 SE und 450 SEL mit langem Radstand. 1975 kam der 450 SEL 6.9: der 6,9-Liter-V8 aus dem 600, 286 PS, Hydropneumatik, 225 km/h, die schnellste Limousine der Welt, rund 7.380 Mal gebaut und heute ein Sammlerstück. 1978 folgte der 300 SD, ein Fünfzylinder-Turbodiesel für die USA, der erste Turbodiesel-Pkw der Welt.
Warum das ABS im W 116 Geschichte schrieb
Im Herbst 1978 zeigte Mercedes mit Bosch das Antiblockiersystem, und der W 116 war das erste Serienauto, das es bekam. Was heute in jedem Auto steckt, kostete damals 2.217 Mark Aufpreis, und war die Erfindung, die den W 116 in die Geschichte schrieb.

So wurde der Mercedes W 116 zum Klassiker
473.000 Stück entstanden bis 1980. Der W 116 rostete gründlich und wurde selten gerettet; wer heute einen findet, findet ein Auto, das die Siebziger würdiger vertritt als jedes andere aus Stuttgart. Der 6.9 ist teuer, der 280 SE der Wagen zum Fahren.
Was heute beim Mercedes W 116 zählt
- Rost überall: Radläufe, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Kofferraum, Heckblech, Scheibenrahmen.
- Hydropneumatik des 6.9 braucht einen Spezialisten; die Sechszylinder sind unkompliziert.
- Vollständigkeit zählt: Chrom, Zierleisten und Innenraumteile sind rar geworden.
Der W 116 ist die S-Klasse, die den Begriff erfand. In der Kartei steht er selten, und darum jeder einzelne mit Gewicht.

Foto: Rutger van der Maar · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Mercedes W 116 fragen
Was ist der 450 SEL 6.9?
Die stärkste S-Klasse ihrer Zeit: 6,9 Liter V8 aus dem 600, 286 PS, Hydropneumatik, 225 km/h, von 1975 bis 1980 rund 7.380 Mal gebaut und heute das gesuchteste Modell der Baureihe.
Warum ist der W 116 wichtig?
Er brachte den Namen S-Klasse, die Sicherheitskarosserie mit Knautschzonen, 1978 das ABS als erstes Serienauto und 1978 den ersten Turbodiesel, vier Marken für eine Baureihe.
Was rostet am W 116?
Viel: Radläufe, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Kofferraumboden, die Ecken der Frontscheibe, das Heckblech und der Bereich um die Scheinwerfer. Ein gut erhaltener W 116 ist die Ausnahme.











