Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
W123 200 D / 300 TD, Titelbild

W123 200 D / 300 TD

1976–1986 · 1 Fahrzeug auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Bauzeit
1976–1986
Herkunft
Deutschland
Baureihe
200 D / 300 TD
Leistung
55–185 PS
Hubraum
2.746 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
9,9 s
Höchstgeschwindigkeit
200 km/h
Gebaut
2.696.915
In der Kartei
1 Fahrzeug

Was man über den Mercedes W 123 wissen muss

  • Der W 123 löste 1976 den „Strich-Acht“ ab und wurde bis 1986 in fast 2,7 Millionen Exemplaren gebaut, als Limousine, Coupé (C 123), T-Modell (S 123) und Langversion.
  • Motoren: Vierzylinder-Benziner 200 und 230, Sechszylinder 250 und 280 (E mit Einspritzung), Diesel 200 D bis 300 D und der 300 TD Turbodiesel für den Export.
  • Das T-Modell von 1977 war der erste Kombi, den Mercedes selbst baute; das Coupé ist kürzer und ohne B-Säule.
  • Der Ruf der Unzerstörbarkeit gilt für Technik und Fahrwerk, das Blech ist sterblich: Wagenheberaufnahmen, Kotflügel und Radläufe rosten wie bei jedem Auto der Zeit.

Es gibt Autos, die man kauft, und Autos, die man erbt. Der W 123 ist das zweite. Über 10 Jahre baute Mercedes-Benz die Baureihe, die zum Inbegriff des soliden Autos wurde, das Taxi, der Kombi der Ärztin, die Limousine des Landrats. Heute steht er in der Kartei als der Klassiker, der am meisten gefahren wird.

Was der W 123 1976 als neue Mittelklasse brachte

Im Januar 1976 stellte Mercedes den Nachfolger des W 114/115 vor. Die Form war ruhiger als die des Vorgängers, die Sicherheitszelle steifer, die Front mit den Breitband-Scheinwerfern (ab 280) moderner. Die Nachfrage war so groß, dass die Lieferzeiten auf Jahre stiegen, gebrauchte W 123 kosteten mehr als neue.

Welche Karosserien es vom W 123 gab

Die Limousine gab es mit Vierzylindern (200, 230, ab 1980 230 E mit Einspritzung), Sechszylindern (250, 280, 280 E) und Dieseln (200 D, 220 D, 240 D, 300 D). 1977 folgte das Coupé C 123, auf kürzerem Radstand, ohne B-Säule, mit rahmenlosen Scheiben. Im selben Jahr kam das T-Modell S 123 aus Bremen, der erste Kombi, den Mercedes selbst baute, mit Niveauregulierung hinten und einer Ladefläche, die die Baureihe zum Familien- und Reiseauto machte.

Warum der W 123 hält und wo er trotzdem rostet

Darum hält der W 123 so lange

Der Ruf kommt von den Dieseln: Der OM 616 im 240 D und der OM 617 im 300 D sind Vorkammermotoren mit Reihen-Einspritzpumpe, ohne Elektronik, mit Ölkreisläufen, die eine Million Kilometer aushalten. Die Benziner M 115 und M 110 sind kaum weniger robust. Fahrwerk, Lenkung, Bremsen: alles überdimensioniert, alles austauschbar, alles noch lieferbar.

Warum der W 123 trotzdem rostet

  • Wagenheberaufnahmen und Schweller, die klassische Stelle, oft mit Spachtel kaschiert.
  • Vordere Kotflügel hinter dem Radlauf, Radläufe hinten, Heckklappe beim T-Modell, Kofferraumboden unter dem Reserverad.
  • Scheibenrahmen vorn und hinten: Wasser unter dem Gummi, Rost unter dem Lack.

Daran erkennt man heute einen guten W 123

Ein Wagen mit Historie: Scheckheft, Rechnungen, eine Werkstatt, die ihn kennt. Die Kartei ist genau dafür da, und beim W 123 hat fast jeder Halter etwas zu berichten.

Der W 123 ist der Beweis, dass ein Klassiker ein Alltagsauto sein kann. Wer ihn fährt, fährt ihn täglich.

Mercedes-Benz W 123: Die Baureihe, die ewig hält (1976–1986), Bild zum Zitat
In einem SatzDer W 123 löste 1976 den „Strich-Acht“ ab und wurde bis 1986 in fast 2,7 Millionen Exemplaren gebaut, als Limousine, Coupé (C 123), T-Modell (S 123) und Langversion.

Foto: Manu B · Unsplash License

Quellen

  1. Mercedes-Benz Classic
  2. Wikipedia: Mercedes-Benz W 123

Was Leser über den Mercedes W 123 fragen

Welcher W 123 ist der beste?

Für den Alltag der 230 E: sparsam, laufruhig, mit Einspritzung ohne Vergaserpflege. Für die Reise der 280 E mit Sechszylinder. Für die Ewigkeit der 240 D, langsam, und ohne Zündung bleibt wenig, was ausfallen kann. Das T-Modell ist in jeder Motorisierung das gesuchteste.

Wie viele Kilometer hält ein W 123?

Die Diesel haben regelmäßig eine Million Kilometer als Taxi gelaufen; der Motor hält. Entscheidend ist, wie oft der Wagen geschweißt wurde und ob das Getriebe (besonders die Automatik) gepflegt ist.

Was kostet die Restaurierung eines W 123?

Das hängt vom Blech ab. Technik und Teile sind über Mercedes-Benz Classic günstig und vollständig verfügbar; das Blech ist es auch, aber die Arbeit an Radläufen, Schwellern und Wagenheberaufnahmen ist Handarbeit. In der Kartei stehen Berichte mit Rechnungen.

Den W123 gab es als Limousine, Kombi und Coupé

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Was ein W123 kostet, und was er neben anderen kann

12.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr W123

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

W123 200 D / 300 TD

W123 200 D / 300 TD und W120 Ponton in den Zahlen des Katalogs
MerkmalW123 200 D / 300 TDW120 Ponton
Bauzeit1976–19861953–1962
Leistung55 bis 185 PS40 bis 68 PS
Hubraum2.746 cm³1.897 cm³
Zylinder64
0–100 km/h9,9 ssteht offen
Leergewicht1.340 kg1.180 kg
Höchstgeschwindigkeit200 km/h135 km/h
Stückzahl2.696.915247.404
Wert in Note 212.000 €steht offen
In der Kartei1 Fahrzeugnoch keins
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