Was man über den SLK R170 wissen muss
- Herbst 1996 bis Anfang 2004, 311.222 Stück, gebaut in Bremen, der meistverkaufte Roadster Deutschlands vor dem Mazda MX-5.
- Das Variodach aus Stahl klappte in 25 Sekunden in den Kofferraum: Roadster und Coupé in einem Auto.
- 136 bis 354 PS: Vierzylinder mit Kompressor, ab 2000 der V6, und der SLK 32 AMG mit 250 km/h und 5,2 Sekunden auf 100.
- Das Facelift im Februar 2000 brachte den V6, ein Sechsganggetriebe und einen besseren Innenraum.
Der SLK war die Idee, den Roadster und das Coupé in einem Auto zu bauen. 1996 kam er aus Bremen, mit einem Stahldach, das sich auf Knopfdruck in 25 Sekunden in den Kofferraum legte, und mit einem Vierzylinder, dem ein Kompressor die Kraft eines Sechszylinders gab. 311.222 Käufer machten ihn zum meistverkauften Roadster Deutschlands.
Warum das Variodach das Auto ist
Ohne das Dach wäre der SLK ein kleiner Roadster gewesen. Mit dem Dach war er ein Auto für das ganze Jahr: geschlossen ein Coupé mit Heizung und Ruhe, offen ein Roadster, und der Wechsel dauerte weniger als eine Ampelphase. Die Konkurrenz brauchte Jahre, um nachzuziehen.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| SLK 200 | 136 PS | Der Einstieg ohne Lader |
| SLK 200 Kompressor | 163 PS | Ab 2000, der sparsame Vierzylinder |
| SLK 230 Kompressor | 193 bis 197 PS | Der Motor der ersten Jahre |
| SLK 320 | 218 PS | V6 ab 2000, leiser und reifer |
| SLK 32 AMG | 354 PS | Kompressor-V6, 250 km/h, 5,2 Sekunden auf 100 |
Das Facelift 2000
Der V6 kam, dazu ein Sechsganggetriebe und ein Innenraum mit besseren Materialien. Die späten Wagen sind die reiferen, die frühen die mit dem Charakter des Anfangs.
Wie sich ein R170 heute fährt
Wie ein Mercedes, der offen fahren kann: fest, leise, mit einem Lader, der beim Vierzylinder pfeift, und einem Fahrwerk, das auf Komfort abgestimmt ist. Kein Sportwagen, ein Reisewagen für zwei.
Das bleibt vom Mercedes-Benz R170
Er hat das Stahldach zum Standard gemacht und der Marke einen Roadster gegeben, den sich viele leisten konnten. Gute Wagen sind noch günstig, der AMG ist ein Sammlerstück, und das Dach ist die Frage, die jeden Kauf entscheidet.
Was heute beim R170 zählt
- Variodach: Hydraulik, Verriegelung, Dichtungen. Mehrmals öffnen und schließen.
- Rost an Türunterkanten, Radläufen und Kofferraumdeckel.
- Kompressor: Verschleiß bei den Vierzylindern mit Lader.
- Zylinderkopfdichtung bei den frühen Motoren.
Der R170 ist der Roadster, der auch ein Coupé sein wollte. In der Kartei steht er als der Mercedes, der das Dach neu erfand.

Foto: Martti Salmi · Unsplash License
Quellen
Was Käufer vor dem ersten SLK fragen
Was kostet das Variodach, wenn es kaputtgeht?
Gern die Hälfte des Kaufpreises. Die Hydraulik verliert Öl, die Verriegelung hakt, und die Reparatur ist Fachwerkstattarbeit. Vor dem Kauf das Dach mehrmals öffnen und schließen, auf Geräusche und Ölspuren achten. Die erste Generation des Dachs ist einfacher als spätere und deshalb robuster.
Kompressor oder V6?
Der 200 Kompressor mit 163 PS und der 230 Kompressor mit 193 PS sind die Vierzylinder mit dem Charakter der ersten Jahre, mit Kompressorverschleiß als Thema. Der 320 mit V6 ab 2000 ist leiser und reifer. Der SLK 32 AMG mit 354 PS ist das Sammlerstück.
Wo rostet der R170?
An den Kanten der Karosserie, wie bei allen Mercedes dieser Jahre: Türunterkanten, Radläufe, Kofferraumdeckel. Dazu Zylinderkopfdichtungen bei den frühen Motoren. Die Elektronik gilt als zuverlässig.
Ist der R170 ein Klassiker?
Die frühen Wagen sind über 25 Jahre alt, und der SLK hat das Zeug dazu: eine eigene Idee, große Stückzahl, ein Design, das geblieben ist. Rost und Unfallschäden sind die Schwachpunkte, ein sauberer Wagen mit Historie ist die Empfehlung.














